Einträge in Anti-Kriegs-Bewegung

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JAPAN
Kampf für die pazifistische Verfassung
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 20.11.2015

Zwischen Juni und September haben in Japan dieses Jahr Hundertausende gegen die Pläne von Premierminister Shinzo Abe protestiert, um Auslandeinsätze der japanischen Armee zu ermöglichen. Die Demonstrationen bringen auch das Misstrauen einer Jugend zum Ausdruck, die von der Nuklearkatastrophe von Fukushima traumatisiert ist.

Seit mindestens zehn Jahren versuchen konservative Kräfte den Artikel 9 der japanischen Verfassung zu streichen. Der sogenannte Pazifismus-Artikel fordert: «In aufrichtigem Streben nach einem auf Gerechtigkeit und Ordnung gegründeten internationalen Frieden verzichtet das japanische Volk für alle Zeiten auf den Krieg als ein souveränes Recht der Nation und auf die ...

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MILITÄRISCHER INTERVENTIONISMUS
GSoA-Erklärung zur Zimmerwalder Konferenz
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 20.11.2015

Am 4./5. September führte die Robert Grimm- Gesellschaft gegen 200 Friedensbewegte aus der ganzen Schweiz (und darüber hinaus) zusammen.

Richtigerweise war die Veranstaltung «100 Jahre Zimmerwald Konferenz» kein ausschliesslich rückblickender Gedenkanlass. Damit hätte man dem Geist der Revolutionäre aus der Weltkriegszeit sicher nicht entsprochen. Zu Diskussionen Anlass gab der Versuch ein «Zweites Zimmerwalder Manifest» zu verabschieden. Im Vorfeld der Veranstaltung zirkulierte ein Entwurf, der die klare Handschrift der AnhängerInnen des militärischen Interventionismus innerhalb der SP Schweiz trug. Diese sind in den letzten Jahren zwar stiller geworden, ganz verschwunden sind sie jedoch nicht ...

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FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN
“Womens' Power to stop war"
Krieg und Frieden | von Agnes Hohl | 28.10.2015

Die Women’s Internationals League for Peace and Freedom (WILPF) feierte dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Jubiläums-Konferenz, welche vom 27. bis 29. April 2015 in Den Haag stattfand. 

Die WILPF (Women’s international League for Peace and Freedom) ist die erste pazifistische Frauenorganisation. Sie wurde 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, in Den Haag gegründet, wo sich über 1000 Frauen aus 12 Nationen trafen, um gegen den laufenden Krieg zu protestieren. Die Initiative dazu ging von führenden Persönlichkeiten der Frauenstimmrechtsbewegung aus. Neben Anita Augspurg spielte auch Clara Ragaz eine grosse Rolle. Vor dem Zweiten ...

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WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
GSoA prüft Referendum gegen „Weiterentwicklung der Armee“
Armee und Zivildienst | von GSoA | 23.05.2015

Die Weiterentwicklung der Armee wird von der GSoA abgelehnt: Anstatt einer angezeigten drastischen Verkleinerung des Personalbestandes bringt sie einen massiven Ausbau der inneren Einsätze. Sollte ein Armeebudget von mindestens fünf Milliarden Franken im Gesetz festgeschrieben werden, wird die GSoA das Referendum ergreifen.

Die Weiterentwicklung der Armee, die in der kommenden Session im Nationalrat zur Debatte steht, wird von der GSoA klar abgelehnt. Statt eines Fortschritts im Sinne einer drastischen Verkleinerung des Personalbestandes bringt sie einen massiven Ausbau der Inneren Einsätze. Dabei werden die Bremsen für Armee und Bund derart gelockert, dass der Sinn und Geist der ...

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OSTERMARSCH 2015
Erfolgreicher Ostermarsch 2015
Krieg und Frieden | von GSoA | 06.04.2015

Unter dem Motto „Frieden schafft Raum - dem Frieden Raum schaffen“ fand heute in Bern der traditionsreiche Ostermarsch statt. 

Bereits zum 13. Mal luden gestern Ostermontag die Kirchen sowie eine grosse Anzahl von Friedensorganisationen zum Ostermarsch in Bern ein. Gut 500 Personen ...

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OSZE
OSZE reformieren, Nato abschaffen!
Krieg und Frieden | von GSoA | 04.12.2014

Am 4. und 5. Dezember 2014 wird der Minister_innenrat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Basel zusammenkommen.*

Wir rufen die OSZE auf, ihrer ursprünglichen Rolle gerecht zu werden und unsere Kritik ernst zu nehmen. Die OSZE darf nicht zu einer Organisation werden, die sich auf das Planen und Durchführen von Gipfeltreffen beschränkt, bei denen die Aussenminister_innen hinter verschlossenen Türen über internationale Politik beraten. Statt sich hinter Mauern zu verbergen und Kritik durch Militärpräsenz zu unterbinden, soll die OSZE die NGOs und Bürger_innen Europas anhören, und in den ...

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VOLLVERSAMMLUNG
Ein erfreulicher Rückblick
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 30.09.2014

In Solothurn feierten am 22. Juni die versammelten GSoA-AktivistInnen den historischen Sieg in der Gripen-Abstimmung. Drei ReferentInnen thematisierten die Friedensbewegungen und die Kriegsdienstverweigerung während des Ersten Weltkrieges. Die Abstimmungskampagne für das Gripen- Nein erforderte viel Energie. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler AktivistInnen konnte die GSoA am 18. Mai einen historischen Sieg feiern. Sechs Jahre haben wir auf diesen Sieg hingearbeitet: Wir haben über 100'000 Unterschriften für eine Initiative gesammelt. Diese Initiative ermöglichte eine referendumsfähige Vorlage, wofür wir wiederum einen grossen Teil der Unterschriften sammelten. Doch auf diesen Lorbeeren können wir uns ...

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100 JAHRE NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG
GSoA kritisiert Air 14 als nationalistische und pietätlose Nabelschau
Krieg und Frieden | von GSoA | 29.08.2014

Vor 25 Jahren feierte die Schweiz als einziges Land den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Heute feiert sie den 100. Geburtstag der Luftwaffe, ohne der Opfer des Ersten Weltkriegs zu gedenken.

Die pietätlose Weise, mit der in Payerne eines militärischen Ereignisses von 1914 gedenkt wird, erinnert an die skandalöse Übung Diamant vom September 1989. Damals feierte die Schweiz als einziges Land auf der Welt den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, der 60 Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. Jetzt begeht die Luftwaffe ihren 100. Geburtstag, ohne die 20 Millionen Opfer des Ersten Weltkriegs in einem Wort zu erwähnen ...

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100 JAHRE NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG
1. August: Friedensmarsch im Dreiländereck mit Schlusskundgebung in Basel
Krieg und Frieden | von GSoA | 29.07.2014

Der 1. August 2014 fällt zusammen mit dem 100. Jahrestag der Generalmobilmachung in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Die Schweiz hat sich an der folgenden Massenschlächterei nicht beteiligt. Aber sie hat den Grossen Krieg mit der Lieferung von Waffen und Kapital mitgefüttert. Der Bundesrat selbst hielt 1917 fest, dass „ein grosser Teil der schweizerischen Maschinenindustrie zur eigentlichen Kriegsindustrie“ geworden sei. Gleichzeitig diente die Schweiz als Zufluchtsort für Deserteure und KriegsgegnerInnen und als Wirkungsort für Friedensbewegte.

Keine Rüstungskollaboration und Militärkooperation mit Krieg führenden Ländern
Der 100. Jahrestag der Kriegserklärungen ...

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KRIEGSMATERIALEXPORTE
Weiterhin Schweizer Kriegsmaterial für den Nahen Osten
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 29.07.2014

Die heute veröffentlichten Zahlen zu den Kriegsmaterial-Exporten belegen, dass das Pulverfass im Nahen Osten weiterhin mit Kriegsmaterial aus der Schweiz beliefert wird. Der Bundesrat muss Rüstungsexporte in diese Region stoppen um die Konflikte nicht noch weiter anzuheizen.

Total wurden im ersten Halbjahr Kriegsmaterialien für über 23 Millionen Franken in den Nahen Osten exportiert. Grösster Abnehmer dabei ist Bahrain mit Exporten von über 13 Millionen Franken. Die gewaltsame Unterdrückung der dortigen Demokratiebewegung mit Hilfe Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) liegt noch nicht lange zurück. Beliefert wurden ebenfalls die VAE (sechs Millionen Franken), Saudi-Arabien ...

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