Einträge in Auslandeinsätze

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer SoldatInnen nach Afghanistan - Nein danke!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 25.01.2007

Offensichtlich hat laut heutigem Bericht in der Basler Zeitung das VBS die Absicht, Schweizer SoldatInnen nach Afghanistan zu entsenden, noch nicht aufgegeben. Dabei braucht Afghanistan von der Schweiz alles Mögliche – sicherlich aber kein Militär.

Ein militärisches Engagement der Schweiz würde der afghanischen Bevölkerung nicht helfen, sondern wäre vielmehr eine Hypothek für die dringend benötigten Guten Dienste wie auch für die zivilen Aufbauprojekte, beispielsweise dasjenige der ETH Zürich im zentralafghanischen Bamian. Die deutsche Ernüchterung über das Trugbild von Soldaten als behelmte Entwicklungshelfer scheinen weder das VBS noch das EDA zur ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Grenzüberschreitungen
Armee und Zivildienst | von David Buchmann | 18.09.2006

Obligatorische Auslands-WKs und die Streichung des UNO-Mandates als Vorbedingung für Auslandeinsätze sind die umstrittensten Vorschläge.

Das Gesetz zur Armeereform 09 (AR 09) befindet sich seit dem 1.September in der Vernehmlassung. Das VBS möchte, dass die Armee mehr Auslandeinsätze absolvieren kann. Schon die Armeereformen der letzten Jahre wurden speziell daraufhin ausgerichtet. Zwar wurde jedes Mal versprochen, mehr als die diesmal verlangten Ausweitungen und Möglichkeiten brauche es nicht. Doch bei der nächsten Reform waren diese Versprechungen jeweils wieder vergessen und man wollte noch einen Schritt weitergehen.

Die AR 09 umfasst ein Sammelsurium an Änderungen ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Keine Geheimtruppe für den "Krieg gegen Terror"
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.2006

GSoA-Vorstand verlangt Diskussion in der Sicherheitspolitischen Kommission

Die Enthüllungen der «Weltwoche» bestätigen die Befürchtungen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA): Das Armee-Aufklärungsdetachement 10 (AAD 10) führt die Schweiz an und in den US-geführten «war on terror», der bekanntlich primär der ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer Armee soll in Bürgerkriegen mitmischen
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 23.07.2006

Mit seiner neuen Spezialeingreiftruppe verfolgt der Bundesrat gefährliche Pläne. Schweizer Soldaten sollen künftig auch mit Waffengewalt ihrer Mission im Ausland nachgehen dürfen. Unter dem Deckmantel des Schutzes von Schweizer BürgerInnen werden die Auslandeinsätze der Armee ausgeweitet.

Am 3. Mai verabschiedete der Bundesrat die Verordnung ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Obligatorische Auslandeinsätze
Armee und Zivildienst | von Christian Müller | 23.07.2006

Künftig sollen Milizsoldaten zu Wiederholungskursen im Ausland gezwungen werden können. Dies zeigt, wie unpopulär die Ausländeinsätze bei den Wehrpflichtigen sind.

Ende letzten Jahres legte das VBS der Bundesversammlung den Zwischenbericht zur Überprüfung der Zielsetzungen der Armee vor. Aus diesem Papier geht hervor, dass Berufsmilitärs und WK-SoldatInnen in Zukunft zu Auslandeinsätzen gezwungen werden können.

Die Auslandeinsätze der Schweizer Armee bestehen aus friedenssichernden Einsätzen in Gebieten wie dem Kosovo und Ausbildungsübungen bei ausländischen «Partnertruppen». Schon 1999 hat in Schweden eine solche Ausbildungseinheit stattgefunden. Schweizer PanzersoldatInnen absolvierten ihren WK im ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Keine Schweizer Auslandeinsätze für den Krieg um Rohstoffe
Armee und Zivildienst | von GSoA | 06.07.2006

Nachdem der Armee die Arbeit in der Schweiz ausgegangen ist, geht sie ihr nun auch in Europa aus. Also sucht sie auf anderen Kontinenten nach Einsatzmöglichkeiten und damit nach neuer Legitimität. Am konkretesten sind die Absichten bezüglich Afghanistan und Sudan. Beide Länder haben eine wichtige Bedeutung für die Energieversorgung des reichen Nordens: Afghanistan ist wichtig für den Transport von Erdöl aus den umliegenden Ländern (Zentralasien) - im Sudan sowie im Nachbarstaat Tschad gibt es grosse Erdölvorkommen. Die militärischen Auslandeinsätze ausserhalb Europas reihen sich ein in den unter dem Namen ?war ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer Soldaten bald in Afghanistan?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.2006

(rm) Der Bundesrat will die Truppenpräsenz im Ausland in den nächsten Jahren verdoppeln. Mitte Dezember 2005 berichtete die Basler Zeitung, dass die Schweizer Armee eine Truppenbeteiligung an der NATO-Mission in Afghanistan prüfe.

Die GSoA lehnt einen solchen Einsatz aus friedenspolitischen Überlegungen kategorisch ab. Für den Einsatz der NATO-Truppen in Afghanistan ist die International Security Assistance Force (ISAF) zuständig. ISAF, welche für ein «sicheres Umfeld in Afghanistan» sorgen soll, folgt der Logik der Civil Military Cooperation (CIMIC). Diese zivil-militärische Kooperation wird von Entwicklungshilfeorganisationen scharf kritisiert, da sie befürchten, in militärische Vorgänge ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Sie sagen Demokratie und meinen Rohstoffe
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 17.03.2006

Militärische Interventionen werden mit Demokratie und Menschenrechten begründet. Den (Gross-) Mächten geht es aber um Rohstoffe und die Abwehr von Migrationsströmen.

Wer die Krisenszenarien der USA, der Nato, der EU wie auch der Schweizer Armee studiert, der trifft immer auf die zwei gleichen Hauptgefahren: Die Sicherung der Rohstoffquellen und Rohstoffzufuhr und die Abwehr von Migrationsströmen. Diese befürchtet man nicht zuletzt wegen dem durch die Treibhausgase verursachten Klimawandel, der riesige Völkerwanderungen provozieren könnte.

Als sich die Nato im April 1999 unmittelbar nach ihrem völkerrechtswidrigen Kosovokrieg von einem atlantischen Defensiv- in ein globales ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Weder Schweizer Soldaten noch Panzer in den Irak!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 18.02.2006

Soll die Schweiz Soldaten in den Irak entsenden?

Über diese Frage diskutiert die Sicherheitspolitische Kommission (SiK) des Nationalrates am nächsten Montag. Am letzten Dienstag hat sich die Aussenpolitische Kommission noch mit einer knappen Mehrheit von 13 zu 10 Stimmen dafür ausgesprochen.

Der beschwichtigende Hinweis des Bundesrates, beim geplanten Militäreinsatz im Irak gehe es bloss um den Botschaftsschutz, ist in dreierlei Hinsicht fragwürdig: Erstens steckt dahinter eine Salamitaktik. Mit den Sonderoperationskräften hat das VBS mittel- und längerfristig Grösseres vor. Zweitens entlastet die Schweiz damit die Besatzungsmächte von ihrer völkerrechtlichen Schutzpflicht. Und drittens ...

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AUSLANDEINSATZ
Keine Schweizer Soldaten nach Afghanistan
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.12.2005

Die heutige Basler Zeitung berichtet, dass das VBS einen Einsatz von Schweizer Soldaten in Afghanistan prüfe.

Ein solcher Einsatz wäre politisch falsch: Die Schweiz würde sich damit ins Schlepptau der US-Besatzungsarmee begeben, einer Streitmacht, welche erst kürzlich wieder durch die Entehrung von Leichen gefallener Taliban die Weltöffentlichkeit schockierte. Die Schweiz würde sich damit in die Reihe der Länder begeben, die den verfehlten "Krieg gegen den Terror" unterstützen. Die GSoA lehnt dies kategorisch ab.

Die «Provincial Reconstruction Teams (PRT)», an welchen sich die Schweiz beteiligen möchte, unterstehen direkt dem Nato-Kommando der ISAF ...

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