Einträge in Auslandeinsätze

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UBS-SPENDEN
Vom Verlust der Glaubwürdigkeit
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.06.2001

Die moralischen Inserate des linken Komitees «Ja zum Schutz der Zivilbevölkerung» wurden zu über zwei Drittel von der UBS finanziert. Ein durch das «gemeinsame politische Projekt» gerechtfertigtes Vorgehen?

«Mit einer Vielzahl von sorgfältig ausgewählten Projekten wollen wir die breite …ffentlichkeit, bestehende und potenzielle KundInnen sowie MitarbeiterInnen gezielt ansprechen. » So begründet die UBS auf ihrer Homepage die finanziellen Beiträge, welche sie jedes Jahr verschiedenen Akteuren in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales zur Verfügung stellt. Weniger bekannt war bis anhin, dass die Grossbank mit einem Reingewinn von gut 8 Milliarden pro Jahr auch ganz gezielt ...

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ABSTIMMUNGSTAKTIK
Bundesrätliche Flucht nach vorn
Armee und Zivildienst | von Hanspeter Uster, Copräsident SGA Kanton Zug und Regierungsrat, Baar | 01.06.2001

Die bundesrätliche Pfui-Blocher-Kampagne zum Militärgesetz hatte ein Hauptziel: die Linken davon abzubringen, Nein zu stimmen. Dass die Rechnung knapp aufgegangen ist, macht die Sache nicht besser

Wenn jemandem die inhaltlichen Argumente ausgehen, pflegt er auf die formelle Ebene umzusteigen. Hier liegt die Erklärung für die bundesrätliche «Anstands»-Kampagne gegen das Nein zum Militärgesetz. Die Behauptung, es ginge bloss um den Selbstschutz, hatte an Glaubwürdigkeit verloren. Die wirkliche Frage, die Annäherung an die Nato, war immer mehr ins Zentrum gerückt. Angesichts dieser inhaltlichen Probleme entschied sich die Landesregierung für eine Flucht ...

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MILITÄRGESETZREVISION
Kampagne «Zivile Lösungen» geht weiter
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Hans Hartmann | 01.06.2001

Wir haben am Schluss knapp verloren. Aber ob Sieg oder Niederlage: Sowohl für die GSoA wie auch für die unabhängige Linke insgesamt war es gleichermassen notwendig wie schwierig, diese Kampagne für «Zivile Lösungen!» zu beginnen

Die 51 Prozent Ja-Stimmen sind ärgerlich. Denn das Resultat wird zur Begründung für zukünftige Rüstungsprojekte herangezogen werden, verstärkt die sicherheitspolitische Orientierung auf die Nato hin und führt zu einer Militarisierung der aussenpolitischen …ffnungsperspektive. Aber wir haben auch einiges erreicht: Bereits der Ständerat musste das Gesetz nachbessern und Einsätze an ein Uno-/Osze-Mandat ...

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FRIEDENSFÖRDERUNG
Feministische Anfrage
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.12.2000

Es gibt heute eine Tendenz, die Teilnahme an bewaffneten Missionen zum Prüfstein internationaler Solidarität zu stilisieren. Mit der ausschliesslichen Konzentration auf und der umfassenden Förderung von zivilen Mitteln der Konfliktaustragung (Ausbildung, Forschung, Aufrechterhaltung von Institutionen) durch die Einsparungen beim Militär könnte die Schweiz (und hoffentlich auch baldigst andere Länder) einen wichtigen Teil zur internationalen Friedensförderung und -sicherung beitragen. Es scheint mir friedenspolitisch unhaltbar, sich auf eine Kriegslogik einzulassen, nur weil offensichtlich niemand anders sie durchbrechen will. Oder - ich erlaube mir hier eine feministische Anfrage - geht es bei der Argumentation, man könne sich ...

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GEGEN DEN INTERVENTIONISMUS
GSoA trägt friedenspolitisches Referendum gegen die Militärgesetzrevision mit
Armee und Zivildienst | von GSoA | 08.10.2000

An ihrer Vollversammlung in Solothurn hat sich die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ohne Gegenstimmen und bei nur einer Enthaltung für die Unterstützung des friedenspolitischen Referendums gegen die Teilrevision des Militärgesetzes ausgesprochen. Die Mehrheit der eidgenössischen Räte hat am vergangenen Freitag einer Revision des Miltärgesetzes zugestimmt, das minimalste friedenspolitische Bedingungen unberücksichtigt lässt. Im Namen der deutlichen Mehrheit der rot-grünen ParlamentarierInnen, die sich gegen die Gesetzesvorlage aussprachen, verspräch SP-Nationalrätin Valérie Garbanie der GSoA aktive Unterstützung. Wenn am 26. November einmal über die Umverteilungsinitiative abgestimmt sei ...

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MILITÄRGESETZREVISION
Vollversammlung 2000
Armee und Zivildienst | von GSoA | 27.09.2000

Sonntag, 8. Oktober, 10.30 ­bis 16 Uhr, Restaurant Kreuz, Solothurn

Es geht für die GSoA wieder mal um die Wurst. National- und Ständerat haben entschieden: Die Schweizer Armee soll sich im Ausland an Kriegseinsätzen zur Friedenserzwingung beteiligen können. Es geht dabei nicht um eine "Nebensache". Die Beteiligung an internationalen Militärinterventionen ist auf absehbare Zeit die Legitimation für die Schweizer Armee schlechthin. Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist, ob wir tatenlos zuschauen wollen wie die Schweiz ­- im Wesentlichen weil die Armee keine andere Aufgaben mehr hat - die aussenpolitischen Weichen falsch stellt ...

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OFFENER BRIEF
Koalitionen der Unvernunft
Armee und Zivildienst | von GSoA | 25.06.2000

Ein offener Brief an die Friedensbewegten in der Schweiz
Zur freien Verfügung / Veröffentlichung freigegeben.
Mit freundlichen Grüssen Roland Brunner, Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA

Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des Friedens. Auch in der Schweiz wütet dieses Unwesen, es zerstört materielle Ressourcen und geistige Fähigkeiten. Von Bundespräsident Adolf Ogi bis SP-Sicherheitsexpertin und Nationalrätin Barbara Haering, von Alt-Divisionär Gustav Däniker bis Alt-Armeeabschaffer Andi Gross, vom Verteidigungsministerium VBS bis zum Friedensrat SFR reicht die Koalition der Unvernunft: Wer Frieden wolle, müsse Krieg führen.

Eine ...

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CARITAS
Allianzen für den Frieden
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.06.2000

In einem 170-seitigen Positionspapier nimmt Caritas Schweiz umfassend zu Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung in der internationalen Zusammenarbeit Stellung. Unter anderem verlangt Caritas Schweiz eine strikte Trennung zwischen ziviler und militärischer Hilfe sowie klare Rahmenbedingungen für bewaffnete Auslandeinsätze.

Zitate aus dem Text:


- Caritas Schweiz wendet sich entschieden gegen die Militarisierung von Friedensförderung und humanitärer Hilfe und fordert vom Bundesrat, dem sich international abzeichnenden Trend, über die militärische Friedenssicherung hinaus (Massnahmen von Uno und Osze) Nothilfe und Wiederaufbau vermehrt als eine militärische Angelegenheit zu verstehen, entschieden entgegenzutreten. Rehabilitation von Nachkriegsgesellschaften und Friedenskonsolidierung in ...

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AUSLANDEINSÄTZE
Stopp dem Militär-Humanismus
Krieg und Frieden | von Stefan Gisler | 01.06.2000

Die Isolationisten wehren sich laut gegen die in der Revision des Militärgesetzes geplanten bewaffneten Auslandeinsätze. Die friedenspolitischen Kräfte müssen die Diskussion zur Bewaffnungsvorlage intensivieren, damit ihr Referendum mit dem Geist einer weltoffenen, solidarischen, humanitären Schweiz besetzt werden kann.

Die laufende Revision des Militärgesetzes ist keine humanitäre Solidaritätsbekundung zu Gunsten von Menschen in Not, sondern ein Instrument schweizerischer Sicherheitspolitik. Mit der Bewaffnungsvorlage macht der Bundesrat den ersten Schritt zur Umsetzung des sicherheitspolitischen Berichts 2000 <Sicherheit durch Kooperation>. Der Nationalrat genehmigte am 14. März 2000 mit 86:49 Stimmen (bei 30 Enthaltungen!) das ...

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FRIEDENSPOLITISCHES REFERENDUM
Keine Blankochecks für militärische Auslandeinsätze
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.03.2000

Der Nationalrat hat heute die Revision des Militärgesetzes verabschiedet. Dabei hat er in keinem einzigen Punk den friedenspolitischen Einwänden Rechnung getragen. Das Militärgesetz ist für uns somit unakzeptabel. Die GSoA wird zusammen mit weiteren Organisationen die Vorbereitungen für ein friedenspolitisches Referendum fortsetzen.

Gemäss dem Willen der Nationalratsmehrheit werden bewaffnete Auslandeinsätze der Armee auch ohne ein Mandat der UNO-/OSZE möglich sein, die Schweiz wird sich an friedenserzwingenden Operationen beteiligen können und der Bewaffnung sind keine Grenzen gesetzt. Das Gesetz ist also ein Blankocheck für militärische Auslandeinsätze. Es tr ...

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