Einträge in Balkan

<  1  2  3  4  5  >

"DER WESTEN" VERPASST SEINE CHANCEN NICHT ERST SEIT GESTERN
Keine Alternative? - Eine Chronik verpasster Chancen
Krieg und Frieden | von Nena Skopljanac | 01.06.1999

Zum Krieg der Nato gegen Jugoslawien habe es keine Alternative gegeben, so die offizielle Position und der Glaube vieler Menschen. Jahrelang habe man alles versucht, eine friedliche, politische Lösung zu erreichen, aber alle Bemühungen seien an Slobodan Milosevic gescheitert. Eine Betrachtung der anderen Art


Für die meisten PolitikerInnen in nationalen und internationalen Gremien begann der Konflikt im Kosovo im Frühling 1998, als der Krieg ausbrach. Weiter reichen das Wissen und das Gedächtnis selten. Und verdrängt werden die zahlreichen verpassten Chancen zur politischen und zivilen Konfliktbearbeitung.


Die Krise Anfang der 80er-Jahre
In den 80er-Jahren schlitterte ...

weiterlesen



DIE POLITISCHE SZENE IM KOSOV@ IST GELÄHMT - VERSÖHNUNG MUSS JETZT BEGINNEN
Was kann man tun?
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.1999

Der service civil international (sci) arbeitet gemeinsam mit lokalen albanischen und mazedonischen Organisationen an verschiedenen Projekten für die Gestaltung von Freitzeitaktivitäten, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in Flüchtlingslagern. Ab September werden erste Einsätze von Freiwilligen möglich sein. Die Voraussetzungen für einen Einsatz sind: Mindestalter von 21 Jahren, Teilnahme am sci-Vorbereitungswochenende (voraussichtlich am 21./22. August 1999), SCI-Camperfahrung, die Übernahme der Reisekosten und Beteiligung an den Unterbringungs- sowie Verpflegungskosten. Weitere Infos bei: sci, Gerberngasse 21a, 3000 Bern 13, Tel. 031 311 77 27, zuberling@bluewin.ch, www.balkansunflowers.org.


Wer in der Schweiz helfen ...

weiterlesen



DIE POLITISCHE SZENE IM KOSOV@ IST GELÄHMT - VERSÖHNUNG MUSS JETZT BEGINNEN
Appell zur Versöhnung
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.1999

Ist ein Zusammenleben von SerbInnen und AlbanerInnen nach allem, was geschehen ist, noch denkbar? Wir veröffentlichen leicht gekürzt einen Appell serbischer Organisationen vom 30. April 1999 an die „albanischen Freunde".


Liebe albanische Freunde, wir schreiben euch in diesen Zeiten gemeinsamen Leids. Züge von AlbanerInnen und anderen BürgerInnen des Kosovo wurden aus ihren Häusern vertrieben. Tote und Vertreibungen, zerstörte und niedergebrannte Häuser, vernichtete Brücken, Strassen und Fabriken scheinen zeigen zu wollen, dass ein gemeinsames Leben nicht länger möglich ist. Aber wir glauben, dass es notwendig und möglich ist.
Eine bessere ...

weiterlesen



DIE POLITISCHE SZENE IM KOSOVO IST GELÄHMT - VERSÖHNUNG MUSS JETZT BEGINNEN
Politik im Koma
Krieg und Frieden | von Shkelzen Maliqi | 01.06.1999

Die Suche nach einem Ende des Krieges im Kosovo stellt auch die Frage nach der Politik der albanischen Kräfte. Je näher ein Ende der Kämpfe kommt, um so offener tritt der inneralbanische Konflikt um die Macht in der Nachkriegsordnung zutage

Die Internationalisierung des Krieges im Kosovo hat unerwartete Folgen gezeigt: Die kosovoalbanische Politszene ist völlig zusammengebrochen. Repression, die Liquidierung prominenter Intellektueller und politischer Aktivisten sowie die Massendeportation ethnischer Albaner in Nachbarländer zerstörten die Kommunikationszusammenhänge unter den Leuten und verhinderten die Weiterführung aller "parallelen" Institutionen und Organisationen der albanischen Gesellschaft im Kosovo Es ...

weiterlesen



DER FRIEDE IST NOCH NICHT GEWONNEN
Weichgebombt
Armee und Zivildienst | von Marcel Hänggi | 01.06.1999

Nun haben sie den Despoten also doch besiegt! „Die Doppelstrategie der Nato ,Bombardieren und gleichzeitig Verhandeln, hat zum Erfolg geführt", sagte die Tagesschau von SF DRS, nachdem Milosevic dem G-8-Plan zugestimmt hatte; „Milosevic weichgebombt" hiess das in Blick-Sprache. Das erste Mal in der Geschichte, sagen Strategieexperten, sei ein Krieg ausschliesslich aus der Luft gewonnen worden.


Nur: Wer hat gesiegt? Und was wurde gewonnen? Nach der Katastrophe der „ethnischen Säuberung" des Kosovo, nach der Zerstörung des Landes durch den Krieg, bietet der G-8-Plan wenig, das den Namen „Frieden" verdiente. Dass die U«K wie vorgesehen die Waffen abgibt ...

weiterlesen



GEWALT LÖST KEINE PROBLEME
Alternativen zu Bomben im Kosov@
Krieg und Frieden | von GSoA | 31.03.1999

Nato-Pressesprecher Shea, US-Präsident Clinton und Aussenministerin Albright versuchen das Unmögliche: Die Welt glauben zu machen, die Nato trage keine Schuld an der gegenwärtigen humanitären Katastrophe in Kosova. Einige JournalistInnen stricken fleissig an dieser Lüge mit. Offensichtliche Tatsache und für jedeN sichtbar ist jedoch: Die Bombardements der Nato haben das Vorgehen der serbischen Truppen und Polizeiverbände eskaliert und paramilitärische Rachekommandos entfesselt. Ginge es beim Krieg gegen Serbien um die Menschenrechte der kosovarischen Bevölkerung, dann hätten die Bombardierungen sofort wieder eingestellt werden müssen. Es ist wahr, dass die Vertreibung der Kosovo-AlbanerInnen ...

weiterlesen



KOSOVO-FRAGE
Bomben nützen vor allem Milosevic
Krieg und Frieden | von GSoA | 26.03.1999

Seit gestern wirft die Nato Bomben über Serbien ab, um Milosevic zu einem Zugeständnis im Kosovo zu zwingen.
Wir halten fest: Seit mehreren Jahren gibt es von nichtnationalistischen Nichtregierungsorganisationen im Kosovo und Serbien konkrete Vorschläge für eine politische Lösung des Konfliktes.
Im vergangenen Jahr fand beispielsweise organisiert von Schweizer Hilfswerken unter Beteiligung der GSoA eine Konferenz «Frieden von unten» im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen statt, an der 25 VertreterInnen von Frauen- und Friedensorganisationen, Menschenrechsorganisationen und unabhängigen Medien, unter anderem aus dem Kosovo, Vorschläge für eine politische und gewaltfreie Beilegung des Konflikts erarbeiteten.
Bis ...

weiterlesen



VERANSTALTUNGSREIHE
KOSOV@media
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.03.1999

Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien organisiert eine Veranstaltungsreihe für Information statt Propaganda: Zwei Journalistinnen aus Pristina und Belgrad erzählen über Arbeit und Alltag.

Während internationale Medienschaffende auf der Jagd nach der „Story“ heute nach Pristina reisen, sind lokale Medienschaffende dort Repression und Manipulation ausgesetzt. Bleibt da Spielraum für professionellen, unabhängigen Journalismus? Wie kann in einem Konflikt, in dem auf beiden Seiten Medien für nationalistische Kriegshetze missbraucht werden, Information beschafft und geprüft werden? Wem können JournalistInnen trauen? Wie kann Journalismus Teil einer Lösung sein, statt selber zum Problem zu werden? Können Medien und ...

weiterlesen



DIE NATO UND DER KOSOVO
Kosovo: Bodentruppen sind kein Königsweg
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

von Angelika Beer*

Milosevic bringt die Nato ins Schwitzen: Das grösste Militärbündnis steht hilflos vor dem Kosovo-Konflikt, der seit Jahren besteht und dennoch ignoriert wurde. Sie spielt halbherzig mehrere Optionen durch, während Milosevic und die U«K die Zeit für sich arbeiten lassen.

Klar ist im Moment nur eins: Der Countdown läuft. Wenn die Diplomatie versagt, kommt die Ultima ratio zum Zuge, ohne politisches Ziel und damit ohne Lösung. Selbst wenn es gelingt, auf völkerrechtlicher Grundlage Bodentruppen zur Absicherung eines Friedensvertrages zu entsenden, ist dies kein Königsweg. Werden sie weitere Massaker ...

weiterlesen



EREIGNISSE IN ABFOLGE
Schwarzer Oktober
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.1998

Milosevic sitzt auf dem Trockenen. Den Preis für die Nato-Drohungen bezahlen die DissidentInnen. Die Drohungen der Nato, Serbien zu bombardieren, führte vor allem zu einer Verschärfung der Hetze und der Repression gegen oppositionelle Kräfte in Serbien. Stationen der Repression im Oktober 1998:

  • Eingeladene TeilnehmerInnen einer internationalen Konferenz «Broadcasting for a Democratic Europe», geplant in Belgrad Ende September unter Schirmherrschaft des Europarates, erhalten keine Einreisevisa.

  • Der rechtsradikale Politiker und stellvertretende Premierminister Jugoslawiens Vojislav Seselj sowie der Milosevic-Getreue und Parlamentsabgeordnete Zeljko Simic bezeichnen in einer Parlamentsdebatte Oppositionelle und unabhängige Medien als Verräter, fünfte Kolonne und ...

weiterlesen



<  1  2  3  4  5  >