Einträge in Einsätze im Innern

Einsätze der Armee im Innern
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ARMEE UND ZIVILDIENST
Viel Grün am Genfersee
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 01.09.2003

Rund siebentausend Schweizer Soldaten wurden zum Einsatz während dem G8-Gipfel in Evian aufgeboten. Es war die grösste Streitmacht, welche die Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg gesehen hat. Was haben all diese Soldaten gemacht? Und wo soll das noch enden?

Die Sicherheitsmassnahmen während dem Treffen der acht angeblich mächtigsten Männer der Welt waren gewaltig: Auf der französischen Seite des Genfersees wurden rund 15'000 Soldaten und Polizisten eingesetzt, am Schweizer Ufer stand fast ebensoviel Sicherheitspersonal bereit.

Was waren dabei die Aufgaben der Schweizer Armee? Die Luftwaffe überwachte den Luftraum, Flugabwehrraketen wurden aufgestellt und Abfangjäger ...

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VERWEIGERUNGSAUFRUF
An die Soldaten, die für den G8 Gipfel aufgeboten wurden
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.05.2003

Was soll das alles?

Für den G8 Gipfel, das Treffen der 7 reichsten Industrienationen und Russland, wurden über 6600 Soldaten aufgeboten – so viele wie nie mehr seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Soldaten sind aber nicht damit einverstanden, Hilfssheriffs zu spielen für Kriegsverbrecher wie George W. Bush und Toni ...

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MEDIENKONFERENZ DES G8-SOLDATENKOMITEE, DER GSOA UND DER ANTI-WTO KOORDINATION
Aufruf zur Verweigerung des Militärdienstes beim G-8-Gipfel
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.05.2003

Vom 1. bis zum 3. Juni findet in Evian der nächste G8-Gipfel statt. Die Regierungschefs der mächtigsten Industrienationen werden an den Genfersee reisen, unter ihnen auch die Kriegstreiber Bush und Blair. 5600 Schweizer Militärangehörige wurden aufgeboten, um das Gipfeltreffen im benachbarten Evian zu ermöglichen. Der Chef der Schweizer Armee hat in beispiellos undemokratischer Manier gefordert, die Protestdemonstrationen gegen den G8-Gipfel zu verbieten.

Vor einigen Wochen hat sich trotz Androhung strafrechtlicher Konsequenzen ein G8-Soldatenkomitee gebildet, in dem Soldaten aufrufen, den Militärdienst im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel zu verweigern. Diesem Aufruf sind bisher zahlreiche Soldaten gefolgt ...

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DEMOKRATIE ODER RUF
Stoppt Keckeis - Keine Armee gegen G8-GegnerInnen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 12.05.2003

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA protestiert in aller Form gegen die Forderung des Schweizer Generalstabschef Christophe Keckeis, der auf den 1. Juni 2003 geplanten Grossdemonstration gegen den G8-Gipfel in Evian die Bewilligung zu verweigern. Mit dieser Forderung stellt der oberste Schweizer Militär ein fundamentales Freiheitsrecht in Frage. Abgesehen davon, dass ein Demoverbot dem (von Keckeis bemühten) "Image" der Schweiz mehr schadet, als eine Grossdemo schaden könnte, stellt sich die Frage, was in einer Demokratie das höhere Gut ist: Der Ruf oder die Freiheit.

Bestens zu Keckeis demokratiefeindlichen Äusserungen passt die von ihm ...

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DAS IST DER GIPFEL!
Entscheid des Nationalrates zum Armeeeinsatz beim G8-Gipfel in Evian
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.2003

GSoA ruft dazu auf, den Armeeeinsatz beim G8-Gipfel zu verweigern

Der Nationalrat hat heute den Armeeeinsatz im Zusammenhang mit dem nächsten G-8-Gipfel vom 1.-3. Juni 2003 beschlossen. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA kritisiert den falschen Entscheid des Nationalrats aus verschiedenen Gründen:

  • An diesem Gipfel der reichsten und mächtigsten Staaten der Welt werden unter anderen die Staatspräsidenten George W. Bush und Tony Blair teilnehmen, die derzeit einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg vorbereiten. Auch Russlands Präsident Vladimir Putin, dessen Soldaten seit Jahren in Tschetschenien wüten, wird mit von der Partie sein. Nach ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Das World Economic Forum
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.01.2003

Alle Jahre wieder versammeln sich die «Global Leaders» zum World Economic Forum in Davos. Und hartnäckig und unermüdlich versammeln sich bei eisigen Temperaturen parallel dazu auch die KritikerInnen einer ungerechten Globalisierung. Mit von der Partie ist auch die Schweizer Armee.


Von Samuel Durrer

Nach einem Jahr Unterbruch findet das WEF wieder in Davos statt, bereits seit Monaten findet der verbale Schlagabtausch zwischen den Demo-OrganisatorInnen (Oltner Bündnis) und den Behörden statt. Die Demonstration wurde zwar bewilligt, die Räthische Bahn hat sich aber zuerst geweigert, Extrazüge nach Davos zur Verfügung zu stellen. Diese Extrazüge ...

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WEF
Globalisierte Militarisierung?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 26.01.2001

Neben den Polizeikontingenten aus fast allen Deutschschweizer Kantonen schauen nun auch 70 Soldaten der Schweizer Armee in Davos zum Rechten. Sie sind Teil eines enormen Sicherheitsdispositivs, das für den Schutz der 300 Spitzenpolitiker und 1200 Wirtschaftsführer sorgen soll. Es soll hier nicht darum gehen, die Qualität der Arbeit der Festungswächter zu kritisieren, es soll erst recht nicht darum gehen, der Davoser Bevölkerung die Unterstützung zu verweigern. Es soll hier darum gehen, die grundsätzliche Skepsis der GSoA zum World Economic Forum zum Ausdruck zu bringen und Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Globalisierung und weltweiter Militarisierung ...

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ARMEE AM WEF
Ultima ratio in Davos
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Neben einem massiven Polizeiaufgebot schauten während des World Economic Forum (WEF) auch 70 Soldaten der Schweizer Armee zum Rechten. Auszüge aus der Stellung-nahme der GSoA

Die 70 Festungswächter, die Infrastruktur-Anlagen bewachen, sind Teil eines enormen Sicherheitsdispositivs, das für den Schutz der 300 Spitzenpolitiker und 1200 Wirtschaftsführer sorgen soll. Gründe für den Einsatz der Soldaten sind einerseits finanzielle Überlegungen der Gemeinde Davos, andererseits Legitimationsinteressen einer arbeitslosen Armee, die neben dem Export von «Friedenssoldaten» ein weiteres Betätigungsfeld bearbeitet.

Demokratie ist gut ...

Der Einsatz ist von grösserer Tragweite, denn er ist symbolischer Ausdruck einer ...

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SOLDATEN UND FLÜCHTLINGE
Nur kein Lager...
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.03.1999

Seit November 1998 betreuen Soldaten Flüchtlinge. Sie werden kaum auf ihren Einsatz vorbereitet. Daniel Moser* war einer von ihnen. Nico Lutz hat ihm drei Fragen gestellt.

GSoA-Zitig: Du kommst gerade von deinem Wiederholungskurs zurück. Es war kein gewöhnlicher WK, deine Einheit war zur Betreuung von Flüchtlingen aufgeboten. Was kannst du von den vergangenen drei Wochen berichten?
Eigentlich dürfte ich über den militärischen Dienstbetrieb gar nichts berichten. Das wurde uns immer wieder eingeschärft. Aus diesem Grund will ich auch nicht, dass mein richtiger Name in diesem Interview erscheint. Die Armee ist sehr darauf bedacht ...

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NATO-KOMPATIBILITÄT
Solidarität statt Intervention
Armee und Zivildienst | von GSoA | 28.02.1999

Die Schweizer Armee soll aufgerüstet und interventionsfähig gemacht werden. Wenn es nach dem Willen von Verteidigungsminister Adolf Ogi und seinem Departement geht, sollen milliardenschwere Rüstungsprojekte die Schweizer Armee Nato-tauglich und einsatzfähig machen. Mit einer vorgezogenen Teilrevision des Militärgesetztes soll zudem schon diesen Frühling der bewaffnete Auslandeinsatz ohne internationales Mandat durch die Uno oder die OSZE möglich werden.

Die Beschaffungspläne des VBS zeigen, dass die geplante Reise Richtung Nato und innere Einsätze geht. Milliardenschwere Rüstungsprojekte in Zeiten ohne Feind; Verschwendung ohne Sinn. Statt auf der "Baustelle des Friedens" mit qualifizierten ArchitektInnen ...

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