Einträge in Erster Weltkrieg

Erster Weltkrieg
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ANTIMILITARISMUS UND PAZIFISMUS
Was tun gegen den Krieg
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 01.07.2014

Seit jeher haben sich Menschen gegenkriegerische Gewalt gewehrt sei es auspersönlicher Betroffenheit oder ausgrundlegenden Überzeugungen. Mit dem «Grossen Krieg» von 1914 bis 1918 und seiner neuen Dimension des millionenfachen, industriellen Tötens und Getötet-werdens bekam auch das Engagement gegen den Krieg eine neue Dynamik.

Mit der Entstehung und Stärkung der National -staaten im langen 19. Jahrhundert waren in vielen Ländern auch der Ausbau der Armeen und (in Kontinentaleuropa) die Einführung der Wehrpflicht verbunden. Dieser Ausbau des Militärischen zur zentralen Säule des Staates und die Deklaration der Armee zur «Schule der Nation» begründeten ...

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GLOSSE
Krieg der Geschlechter
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 01.07.2014

Die Propaganda im Ersten Weltkrieg war derart erfolgreich, dass es nichtverwundert, wenn sich das «starke Geschlecht» massenweise in die Salventreiben liess. Währenddessen unterwarfen sich die Frauen unreflektiert und besinnungslos der von Männern dominierten Politik. Sie reisten zu Hauf als Kriegskrankenschwestern an die Front, um die Verwundeten zu pflegen, richteten sogenannte «Labedienste» für die vorbeiziehenden Soldaten ein und boten Kochkurse für die von Verzicht geprägte Kriegsküche an. Dabei waren vor allem die Suffragetten doch tatsächlich der Überzeugung, aus freien Stücken zu handeln, wenn sie «selbstbestimmt» ihre Arbeit in der Waffenindustrie annahmen und T ...

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ANTIKRIEGSBEWEGUNG
Frauen zwischen Krieg und Frieden
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 01.07.2014

Während die Krieg führenden Staaten zwischen 1914 und 1918 ihre Bürger an die Waffe zwangen und in die Schützengräben entsandten, erwarteten sie von den Frauenebenfalls einen gebührenden Einsatz fürs Vaterland, allerdings mehrheitlich an der «Heimatfront». Viele Frauen folgten dieser Weisung. Daneben gab es aber auch viele, die sich gegen den Krieg auflehnten und sich gemeinsam für Frieden einsetzten.

Vor rund hundert Jahren war es für die Frauenfast unmöglich, ihre Meinungen und Forderungen zur weltweiten Aufrüstung und Kriegstreiberei kundzutun. Ihnen fehlte schlicht die politische Stimme. Hinzu kam, dass sie ohnm ...

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SCHULDFRAGE
Ursachen der Urkatastrophe
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.07.2014

«Wir können aus der Geschichte des neun -zehnten Jahrhunderts den Ersten Weltkrieg nicht ‚erklären‘; aber wir können gar nichtanders, als im Lichte dieser Katastrophe das Jahrhundert verstehen, das in ihr sein Ende fand.» (Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft)

Es geht hier um einen Versuch, die Urkatastrophe aus der sozialen Interessenlage und der kulturellen Ideenwelt jener Kreise, die über Krieg und Frieden entschieden haben, zu er-klären. Zuerst aber sollen die beiden Thesen, welche in der Rechten beziehungsweise in der Linken vorherrschen, kurz hinterfragt werden. Die Behauptung, die Verantwortungsträgerseien nach dem Attentat von Sarajewo ...

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SONDERBUND
Der Grosse Krieg – die grosse Bestätigung für den Pazifismus
Krieg und Frieden | von Nora Komposch, Josef Lang | 01.07.2014

Mit dem 28. Juli 1914 begann wohl das barbarischste Drittel eines Jahrhunderts in der uns bekannten Menschheitsgeschichte. Ohne den Ersten Weltkrieg sind weder der Faschismus noch der Zweite Weltkrieg noch der Stalinismus erklärbar. Die GSoA beschäftigt sich heute, hundert Jahre nach dem Ausbruch, intensiv mit dem «Grossen Krieg».

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen sind eine mächtige Bestätigung für die Notwendigkeit des Pazifismus. Friedensbewegungen, insbesondere die sozialistische Arbeiter-Internationale, wären die einzige Chance gewesen, den Krieg zu verhindern. Stattdessen führte militärische Aufrüstung kombiniert mit chauvinistischer Hetze zur Jahrhundertkatastrophe.

Thesen zur Erklärung ...

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ANTIMILITARISMUS
Krieg dem Kriege
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.04.2014

In den meisten neuen Publikationen über den Ersten Weltkrieg kommen die Friedensbewegten und die meuternden Soldaten zu kurz - ein kritischer Überblick.

Ende 1914 geschah an der Westfront etwas Unerhörtes: Deutsche, britische, französische Soldaten und Offiziere legten ihre Waffennieder, sangen Weihnachtslieder, begruben gemeinsam ihre Toten und spielten danach gegen einander Fussball. Die entsetzten Heerführer und Kriegsminister taten darauf alles, um das Bekanntwerden und die Wiederholung eines solchen Skandals zu verhindern. Besonders skandalisiert über den kleinen Frieden im Grossen Krieg zeigte sich ein Gefreiter namens Adolf Hitler, dessen bayerisches Regimentsich am Waffenstillstand beteiligt hatte. Was sagt uns diese Geschichte ...

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