Einträge in Gender

Genderfragen
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STELLUNGNAHME ZUM GUTACHTEN VON MARGRITH VON FELTEN UND KARIN HAEBERLI
Krieg hat ein Geschlecht
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.07.1997

Das feministische Gutachten zu den zwei GSoA-Initiativprojekten hat Diskussionen ausgelöst. Das ist gut so. Aufgabe von uns allen ist es, mit unseren beiden Initiativen die Diskussion über geschlechtsspezifische Aspekte unserer Friedens- und Sicherheitspolitik weiterzuführen.

Im Zentrum unserer GSoA-Arbeit steht das Ziel «der Institution des Krieges und seiner Vorbereitung die moralische Legitimation zu entziehen». Zentraler Inhalt feministischer Bemühungen ist der Institution Männer(kriegs)herrschaft die moralische Legitimation zu entziehen. Diese Kernaussagen in einem Artikel von Hanne-Margret Birckenbach in der GSoA-Zitig Nr. 24 vom September 1988 - eine der ersten GSoA-Zitigen, die ich zur Seite gelegt habe, als ich ...

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STELLUNGNAHME ZUM GUTACHTEN VON MARGRITH VON FELTEN UND KARIN HAEBERLI
Anschlussfähige Friedenspolitik
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.07.1997

Das von Margrith von Felten und Karin Haeberli verfasste Gutachten richtet sich explizit an «die GSoA-Männer». Als solcher fühle ich mich irritiert. Kritik soll irritieren. Aber Irritation ist dann nicht produktiv, wenn nichts als ein Gefühl gegenseitigen Unverständnisses zurückbleibt.

«Wer versteht hier eigentlich wen nicht?», fragte ich mich bei der Lektüre des Gutachtens immer wieder. Vielleicht trägt es zum besseren gegenseitigen Verständnis bei, wenn ich mein Unbehagen wenigstens punktuell verbalisiere.

An einem zentralen Missverständnis ist die GSoA selbst sicher nicht unschuldig. Es geht um die Forderung nach einer «umfassenden Friedenspolitik». Diese ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Verpasste Chancen 2
Armee und Zivildienst | von Eva Richner | 01.07.1997

Ich finde es schade, dass die öffentliche Diskussion um das Gutachten von Karin Haeberli und Margrith von Felten bis jetzt hauptsächlich unter Frauen stattfindet. Trotzdem muss ich jetzt auch zum Thema schreiben:

1. Einen ganz herzlichen Dank an die beiden Frauen, die mit viel Engagement eine grosse Arbeit auf sich genommen haben, in der sie Themen und Sichtweisen aufzeigen, welche die GSoA ruhig einmal genau betrachten soll. Dass jetzt versucht wird, die Arbeit als feministisch-utopistisches Gebilde wegzuschieben, hat mich sehr betroffen gemacht.
Die GSoA ist auf Kritik von aussen angewiesen und sie muss diese ernst nehmen, wenn sie mit ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Männerträume - Frauenmuster
Armee und Zivildienst | von Ingrid Rusterholz | 01.07.1997

Von Ingrid Rusterholtz

Die GSoA-Zitig Nr. 69 veröffentlichte zwei Kritiken von Frauen aus der GSoA am feministischen Gutachten von v. Felten und Haeberli. Ingrid Rusterholtz, eine der für das Gutachten befragten Expertinnen und Mitautorin bei verschiedenen GSoA-Publikationen, antwortet darauf.

Das Muster ist bekannt: Frauen schicken sich an, den Stoff, aus dem Männerträume sind, zu analysieren – und augenblicklich sind andere Frauen zur Stelle, verteidigen die Männerprojekte und -fantasien und verunglimpfen bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die Arbeit jener Frauen. Derweil können sich die Gestalter des untersuchten Forschungsgegenstands gemütlich zurücklehnen und aus dem ...

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FEMINISTISCHE KRITIK AN DER GSOA
Das Gutachten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.07.1997

Worum es geht

Im März 1996 beantragte die GSoA-Regionalgruppe Basel an der nationalen Vollversammlung, «für weitere (Initiativ)projekte von einer Fachfrau ein Gutachten erstellen zu lassen, welches die geschlechtsspezifischen Auswirkungen aufzeigen soll». Die VV stimmte dem Antrag mit 39 gegen 1 Stimmen bei 9 Enthaltungen zu. Die GSoA-Koordination bewilligte in der Folge 2’500 Franken für die Erstellung des Gutachtens.

Im Februar dieses Jahres stellten Margrith von Felten (SP-Nationalrätin) und Karin Haeberli (Frauen für den Frieden) das ‹Gutachten zu Handen der GSoA über zwei Initiativprojekte› fertig. Es basiert auf einer «Befragung von zehn Expertinnen aus ...

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