Einträge in GSoA

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BÜRGERNAHE ARMEE?
Achtung: Eine Diskussion!
Armee und Zivildienst | von Mark Braun, Nico Lutz | 01.11.1998

Die Armee präsentiert sich gerne bürgernah. Bei der Freiburger Herbstmesse war sie als Ehrengast geladen. Doch einer öffentlichen Debatte über die Armee mag sie sich nicht stellen, wenn kritische Stimmen mitdiskutieren

Die Armee hatte ihre Teilnahme bereits zugesagt: Am 7. Oktober sollte auf Einladung von Radio Fribourg eine ...

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AUS DEM VBS
Grosse öffentliche Debatte
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.09.1998

Ende August veröffentlichte das VBS die Ergebnisse der Konsultationen zum Bericht der sicherheitspolitischen Kommission «Brunner». Dem Vernehmen nach ist die Schweiz grosso modo mit allem einvestanden. Aber eben: nur dem Vernehmen nach.

Vernehmlassungen sind eine einseitige Angelegenheit: Der Vernehmlasser kann die Vernehmlassenden sich vernehmen lassen – diejenigen nicht zu vernehmen, die ihm nicht passen, das wird er sich nicht nehmen lassen. Alles klar?

Taube Ohren

Das «Kernteam Armee 200X» im Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), verantwortlich für die Konsultationen zum «Bericht der Studienkommission für strategische Fragen», scheint sich durch eine besonders selektive Wahrnehmung auszuzeichnen. Dies, obwohl ...

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UP FOR PEACE
u4p: Eine runde Sache, dieser Geburtstag
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

150 Jahre Bundesstaat feierte die offizielle Schweiz am 1. August. Als Geschenk erhielt sie von der GSoA die ersten 100'000 Unterschriften und ein Geburtstagsfest, das für Kopf und Beine attraktives bot.

Mitten in eine laufende Unterschriftensammlung hinein auch noch ein dreitägiges Festival zu organisieren, auf solche Ideen kann wohl nur die GSoA kommen. "U4P – Yourope for Peace" wurde der Anlass getauft, und der Name war Programm: Statt in die helvetische Vergangenheit und auf das schweizerische Wesen Rückschau zu halten, ging es an dieser 1. August-Feier um die "Zukunft der Schweiz jenseits der Berge".

Musikalischer Freitag

Am ...

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PERSONELLES
In eigener Sache
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

In eigener Sache

Die GSoA-Zitig-Redaktion sucht eineN MitarbeiterIn

Wenn du bereits in der GSoA aktiv bist oder Lust hast, aktiv mitzuarbeiten, und wenn du schreiben kannst und vielleicht bereits journalistische Erfahrungen hast ...
... wenn du dich für eine gute Sache in die Computertasten und Redaktionssitzungen werfen möchtest ...
... dann melde dich bei uns:

GSoA-Sekretariat Bern, Nico Lutz, Tel 031 / 301 82 09, eM@il: gsoabern@bluewin.ch

 

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DESIGN DER ZEITUNG
Unser Chalet
Armee und Zivildienst | von François Chalet | 01.09.1998

Die GSoA-Zitigs-Redaktion, welcher ich als Layout-Verantwortlicher angehöre, hat beschlossen, dass für jenen LeserInnen, die noch mehr erfahren wollen, verunsichert sind oder gegegenüber dem neuen Layout Bedenken haben könnten, einige Überlegungen zumindest nicht schaden könnten.

Für die GSoA-Zitig entwickelte ich zusammen mit Martin Woodtli und Mark Kappeler (beide Grafiker) ein neues Zeitungskonzept. Wir wollten weg von dem klassischen Abfüll-Layout hin zu etwas Neuem, etwas Spannenderem, etwas, das wir noch nie gemacht hatten. Wir beschlossen, alle typographischen Angelegenheiten der Zeitung (Schrifttypus, Zeilenabstände, Anzahl Spalten… ) zu überdenken und modernere Kombinationen auszuprobieren. Das ganze sollte in ...

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FLÜCHTLINGSPOLITIK
Das volle Boot
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.09.1998

In der Diskussion um die Flüchtlingspolitik ist die Armee bislang relativ ungeschoren davon gekommen, obwohl sie eine härtere Praxis befolgte als die Polizei.

«Ich kam mir vor, als würde ich den gelben Stern tragen.» Das war die Empfindung des jüdischen Hauptmanns und Arztes Hermann Guggenheim in der Festungs-Artillerie in den 30er und 40er Jahren. «Von unseren ungefähr 35 Offizieren waren sicher dreiviertel nazistisch angehaucht, und ich wurde richtig geschnitten.» Besonders benachteiligt wurde er von seinem Obersten und vom Feldgeistlichen. Dieser sagte zum jüdischen Offizier: «Hören Sie, Ihr habt halt schon viele Fehler, und ...

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REFERENDUM ASYLGESETZ
Solidarität mit Verfolgten
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

Statt Abschreckung: Unterschreiben Sie die Referenden gegen das neue Asylgesetz!


Unterschriftsbögen können hier abgeholt werden


In der letzten Ausgabe der GSoA-Zitig haben wir unter dem Titel «Zurück ins Reduit» über Massnahmen zur Abwehr von MigrantInnen berichtet. Zu diesen gehören die Revision des Asylgesetzes und der dringliche Bundesbeschluss vom 26. Juni 1998. Gegen beide Vorlagen wurde das Referendum ergriffen.
Das neue Gesetz ist zur Bekämpfung von Kriminalität und Missbräuchen des Asylrechts unwirksam und trägt nichts zur Beschleunigung des Verfahrens bei. Hingegen setzt es Zeichen gegen die Solidarität mit Verfolgten - genau zu der ...

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LESERBRIEF
GSoA-Postfach
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.09.1998

Papierverschleuderung!


«Bild»-Legende auf der Titelseite der GSoA-Zitig Nummer 76 vom Juni 1998: «Vorschlag: Machen Sie sich ein Bild von unserer Finanzlage!» Also gut, ich will's versuchen (mit dem Risiko, dass das Bild schief wird).
Muss einem mit dem Vorschlag-Hammer eingebleut werden, dass mit der GSoA etwas nicht stimmt? Und soll ums Verrecken eindringlich und für den Dümmsten ersichtlich werden, dass einerseits ein Finanzloch (oder Grossloch) besteht und deshalb Sparen nicht angezeigt ist, sondern GSoA-Zitig-Papier - und also auch Geld - noch und noch mit Leere (leeren Foto-Kästchen usw.) massiv verschleudert werden muss? Bin ich zu dumm (und ...

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INTERVIEW
Radikales Nein
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

Die Erfahrung des Krieges veränderte das Leben Hansheiri Zürrers*. Welche Konsequenzen er während der letzten 54 Jahren daraus gezogen hat, erzählte er Hans Hartmann und Renate Schoch.

Hansheiri, Du hast Theologie studiert, dann aber über zehn Jahre auf dem Bau gearbeitet. Du gehörst der Religiös-Sozialistischen Vereinigung an, bist Mitglied der SP und der GBI und warst Mitglied der PdA. Wir kennen Dich vor allem als Pazifist und als prägendes Mitglied der Anfänge der GSoA Zürich. Seit wann bist friedenspolitisch aktiv?

Ich bin 1918 geboren. 1938 habe ich in der Rekrutenschule in ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (V): Blinde Flecken in der Armeegeschichte
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 15.06.1998

Autoritär und antisemitisch

Die Schweizer Armee verteidigte im Zweiten Weltkrieg nicht die Demokratie, sondern die Nation. Das zeigt auch ein «Programm» von Aktivdiensleistenden aus dem Jahre 1941. Wir veröffentlichen Auszüge des aufschlussreichen Dokuments samt einigen kommentierenden Gedanken.

Das in der «Monatsschrift» (No 85, S. 288ff.), dem Organ des katholischen Studentenvereins, im Winter 41/42 veröffentlichte «Programm» ist laut deren Redaktor Hürlimann von «Soldaten» verfasst worden, die «im Zivil Arbeiter, Bauern, Kaufleute, Studenten, Staatsangestellte» sind und die «sich einst (!) zu den verschiedenartigsten Fahnen als Demokraten, Christlichsoziale, Duttweileranhänger, Sozialisten, Frontisten, Kommunisten oder auch Parteilose bekannten». Das ...

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