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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (IV): Katastrophe statt Hilfe
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz, Claudio Mignot | 01.06.1998

Beim Zugunglück abgehängt

Als teuerster und unförmigster Katastrophenhilfe - Verein hat die Armee wahrlich einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde verdient. Doch die Frage ist berechtigt: Wer, wenn nicht die Armee, soll retten in der Not?

«Man versuche doch nicht, mit einigen Kompanien und Bataillonen, die sich bei Schadensminderung bewährten, die Notwendigkeit einer zahlenmässig dreihundertmal stärkeren Armee zu belegen», meinte Divisionär Alfred Stutz nach den verheerenden Überschwemmungskatastrophen in der Innerschweiz im Jahre 1987. Lieber Herr Divisonär Stutz, Sie haben sich leider geirrt. Seit die Armee 1989 ihren Feind verloren hat, klammert sie sich ...

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GSOA-POSTFACH
Hobby-Polizisten
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.1998

Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad von Emmenbrücke nach Buchrain zur Arbeit. Dabei befahre ich vor allem Wege abseits der Kantonsstrassen, welche auch von Schulkindern bevorzugt werden. Einer dieser Feldwege führt über die Piste des Flugplatzes Emmen. Als ich letzten Dienstag (12 Mai) am späteren Nachmittag mit einem Kollegen nach Hause fuhr, konnte ich schon von weitem zwei Personen mit umgehängtem Sturmgewehr auf diesem Feldweg erkennen. Dies war kein ungewohntes Bild für mich, denn wir können des öfteren Rekruten aus der Kaserne Emmen bei ihren Übungen beobachten. Diese Soldaten trugen nun aber weder ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (III): Strategische Studienberichte, diverse
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.06.1998

Reformhaus VBS?

«Öffnung», «Kooperation», «Reform» – aus dem VBS tönt es wie im Managementseminar. Die Frage nach Anlass und Richtung der Armeereform droht dabei hinter der militärischen Forschrittsrhetorik zu verschwinden.

Düstere Sorgenfalten unter steifem Hut: «Verunsicherung, Selbstzweifel, Selbsterniedrigung und politische Unrast prägen das aktuelle Bild», orakelt Werner Hungerbühler, Chefredaktor des Schweizer Soldat (in Nr 3/98). Und: «Bei dieser Verunsicherung wird auch der Wehrwille in Frage gestellt. Das Milizsystem, auf dem unser Staat aufgebaut ist, droht einzustürzen.» Auch der Thurgauer SVP-Nationalrat Otto Hess sieht schwarz. Zur Zeit entwickle «jeder Bürger in diesem Land sein ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (II): Die Armee macht sich an der Grenze wichtig
Armee und Zivildienst | von Marcel Hänggi | 01.06.1998

Zurück ins Reduit

Die bürgerlichen PolitikerInnen möchten WK-Soldaten zur Abwehr von Flüchtlingen einsetzen: Eine Anbiederung an die Rechtsaussen-Polterer und eine PR-Aktion für die arbeitslose Armee.

«Offen» sei er, erklärte der Bundesrat Ogi vor den SVP-Delegierten am 2. Mai mit Pathos: offen für einen Einsatz von Armeeangehörigen an der Grenze. «Die Armee ist bereit, ihre Verantwortung wahrznehmen. Meine Leute können innert Tagen bereit sein. Sie sind für einen solchen Einsatz ausgerüstet, ausgebildet und motiviert.» Für einmal applaudierten selbst die Parteifreunde des Zürcher Flügels ihrem Sport- und Armeeminister ...

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DIE ARMEE AN ALLEN FRONTEN
Das prangern wir an (I): Schwarzes Loch in der GSoA-Kasse
Armee und Zivildienst | von Jürg Wiedemann | 01.06.1998

... makes the world go round

  • Die Unterschriftensammlung ist gut angelaufen. Je knapp 30’000 Unterschriften haben wir gesammelt. Und trotzdem gibt es ein kleines – na ja – grosses Problem: Es fängt mit «F» an und hört mit «inanzloch» auf. Von Nico Lutz und Jürg Wiedemann

Herzlichen Dank für die grosse Unterstützung bei der Unterschriftensammlung! Die beide Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst sind gut angelaufen. Für jede Initiative haben wir in den vergangenen drei Monaten an unzähligen Ständen, Veranstaltungen und Festen monatlich rund je 10’000 Unterschriften ...

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NEUE GSOA-INITIATIVEN
Berichterstattung über die GSoA-Vollversammlung 1997
Armee und Zivildienst | von GSoA | 23.11.1997



HINTERGEDANKEN
Manifest und GSoA
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 01.07.1997

Was soll einem Linken und Grünen mehr zu denken geben: die Haiderisierung Blochers, der mit seinem Abrufen antisemitischer Gefühle und mit seiner Kampagne gegen die "Erpressung" das nach der Shoa landesüblich gewordene Mass an Nationalkonservativismus überschritten hat; die FAZisierung der Inland-NZZ, welche in der laufenden Geschichtsdebatte eine ähnliche Haltung vertritt, wie sie die (bisher auffällig reaktionärere) Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in der Revisionismus-Debatte der 80er Jahre eingenommen hat und jetzt in den Wehrmachts-Ausstellungs-Kontroversen einnimmt. (In dieser Frage wie auch in dem thematisch zwar nahen, geographisch aber entfernten japanischen Schulbuch-Streit ist mein Leibblatt der Aufklärung ...

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INITIATIVE FÜR EIN VERBOT DER KRIEGSMATERIALAUSFUHR VERSENKT
Angst um Arbeitsplätze macht kurzsichtig
Kriegsmaterial-Exporte | von Bruno Tanner | 01.07.1997

Am 8. Juni hat die von der ARW (Arbeitsgemeinschaft für Rüstungskontrolle und ein Waffenausfuhrverbot) zusammen mit der SPS und dem Christlichen Friedensdienst lancierte Initiative für ein Verbot der Kriegsmaterialausfuhr kläglich Schiffbruch erlitten. Bei einer dürftigen Stimmbeteiligung von 35 Prozent stimmten enttäuschende 23 Prozent der Volksinitiative zu.

Mit einer einzigartigen Verdrehung der Tatsachen ist es den GegnerInnen der Initiative gelungen, bei dieser friedenspolitischen Frage eine grosse Mehrheit der StimmbürgerInnen mit einer gebetsmühlenhaft wiederholten Behauptung zu blenden: Das Verbot der Kriegsmaterialexporte gefährde 120’000 Arbeitsplätze.

Dass die Behauptung falsch bzw. massiv übertrieben ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG
SammlerInnen sammeln SammlerInnen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.07.1997

UnterschriftensammlerInnen für eine Schweiz ohne Armee und einen freiwilligen zivilen Friedensdienst sammeln. Dies ist das Ziel der GSoA-Sommertournee. Wir haben in den nächsten Monaten viel vor. Und dafür braucht es viele Frauen und Männer, die mithelfen. Mitmachen ist einfach: Wenn Du sowieso an eines der Festivals ...

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INITIATIVTEXTE FÜR EINE SCHWEIZ OHNE ARMEE UND EINEN ZIVILEN FRIEDENSDIENST BEREINIGT
Mangelerscheinungen
Armee und Zivildienst | von Lukas Romer | 01.07.1997

Eine Zugfahrt, die ist lustig. Das Tessin liegt auf der südlichen Seite und damit für viele jenseits der Alpen. Die Eisenbahn verbindet es mit dem Norden unter anderem durch den Gotthard. Im Stundentakt befahren zwei Züge diese Strecke. Der eine bringt die Strecke ohne Halt zwischen Arth-Goldau und Bellinzona hinter sich. Der zweite ist gemütlicher und hält in Schwyz, Brunnen, Flüelen, Göschenen, Airolo, Faido, Biasca. Man hat also mehr Zeit zur Betrachtung der schönen Berglandschaft. Nicht empfehlenswert ist die Benützung dieses Zuges allerdings, wenn man nach Cavigliano will, wo 1989 eine ...

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