Einträge in Schweiz ohne Armee

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WOZU EINE ARMEE?
Basteln an der Armee
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.06.2000

Die bürgerlichen Bundesräte streiten über Bestandeszahlen, und die SP legt sich für weniger Armeeausgaben ins Zeug. Die Armeereformer diskutieren die Frage: Welche und wieviel Armee? Wir aber wollen wissen: Wozu überhaupt eine Armee?

Im Bundesrat wird gestritten, ob die Armee 100'000 oder 200'000 Soldaten haben soll. Die Pressekonferenz nach der Verabschiedung der politischen Leitlinien zum Armeeleitbild XXI machte nur eines klar: dass noch alles unklar ist. Doch die Differenz zwischen den beiden Positionen, die an den Namen Adolf Ogi und Pascal Couchepin festgemacht werden, ist in der Sache minim. Wer hofft, es würden je ...

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GESCHAFFT!
Bilder von der Einreichung der GSoA-Initiativen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.09.1999

Die Pressekonferenz

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MEDIENKONFERENZ
Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für den Zivilen Friedensdienst eingereicht
Armee und Zivildienst | von GSoA | 10.09.1999

Heute Freitag, 10.9.99, reicht die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) zwei Volksinitiativen bei der Bundeskanzlei ein: "Solidarität schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)" und "Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee". Für beide Initiativen zusammen wurden über eine Viertelmillion Unterschriften gesammelt. Für die ZFD-Initiative sind 113'496, für die Initiative für eine Schweiz ohne Armee 110'842 Unterschriften beglaubigt. Die GSoA will mit diesen Initiativen neue Ideen in die schweizerische Sicherheitspolitik einbringen. Eine Schweiz, die im geeinten Europa keinen Feind mehr hat, kann ...

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UNTERSCHRIFTENEINREICHUNG
Alle an die Einreichung: Freitag, 10. September
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.08.1999

Bald können uns nur noch Ereignisse von höherer Gewalt - falls etwa die Bundeskanzlei vom Erdboden verschluckt wird - daran hindern, unsere Initiativen einzureichen. wenn nichts Derartiges geschieht, werden wir wohl oder übel nicht umhinkommen, die Unterschrifienbogen, die wir während 18 Monaten liebevoll gehütet und gehätschelt haben, einfach in fremde Hände zu geben.


Dafür treffen wir uns am Freitag, 10. September um 14 Uhr 30 vor der Bundeskanzlei. Nach der Einreichung soll nicht vergessen werden, dass wir am Ende einer erfolgreichen Sammelkampagne stehen und dafür ruhig auch ein bisschen stolz sein können - am ...

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ABSTIMMUNGSKAMPAGNE
GSoA XXI
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.08.1999

Wenn wir am 10. September unsere beiden Initiativen eingereicht haben, werden bis zur Abstimmung zwei bis drei Jahre verstreichen. Diese Zeit müssen wir nutzen, um eine erfolgreiche Abstimmungskampagne vorzubereiten

Während eine Armeereform die andere jagt und der Bundesrat für horrende Beträge bewaffnete Schweizer Soldaten ins Ausland schicken will, hat die GSoA zwei friedenspolitische Instrumente bereitgestellt, die eine radikale friedenspolitische Perspektive eröffnen. Damit wir diese Instrumente in der aktuellen sicherheitspolitischen Diskussion platzieren können, müssen wir in nächster Zeit in zwei Bereichen aktiv werden bzw. bleiben. Zum einen gilt es, schweizerische und internationale milit ...

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SAMMELWUT...
Letzte Sammel-Flashes
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.08.1999

Mit gutem Beispiel ging ein Major seinen Mannen in Chur voraus und unterschrieb vor der staunenden Truppe die beiden GSoA-Initiativen. Herzlichen Dank! Männer in feldgrau gehören allgemein zur unterschriftenfreudigsten Bevölkerungsgruppe. Kein Wunder. Wer in der Armee gedient hat, weiss, dass nur eines hilft: abschaffen.


Über die Frage, ob das Unterschriftensammeln mit einem mobilen Stand bewilligungspflichtig sei, hat sich schon mancher Polizist auf Schweizer Strassen den Kopf zerbrochen. Bis jetzt hat folgendes Sprüchlein immer gewirkt: „Bewilligungspflichtig ist nur der gesteigerte Gemeingebrauch. Für einen festen Stand können die Gemeinden eine Bewilligungspflicht verfügen. Wird mobil auf ...

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BEGLAUBIGUNG DER UNTERSCHRIFTEN
Funktionaler Analphabetismus
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.08.1999

Der Grosse Beglaubiger, unsere Datenbank, die jeden Unterschriftenbogen registriert, um uns die Übersicht über unsere Sammelkampagne zu gewähren, ist ein unsympathisches Programm. Längst haben wir über 100'000 Unterschriften gesammelt, doch der Grosse Beglaubiger lässt keine Feststimmung aufkommen: Unbestechlich korrigiert er unseren Sammelstand wegen dem dauernd steigenden Anteil an ungültigen Unterschriften nach unten, gnadenlos schreibt er längst überfällige (und wahrscheinlich von verwirrten Pöstlern oder arbeitsscheuen Gemeindeangestellten gekidnappte) Bögen ab, und stoisch kalkuliert er die Ausfälle ein, die bei der letzten Beglaubigungs-Aktion wegen der Schlamperei in etlichen Gemeindestuben zu erwarten sind. Seit ...

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SAMMELENDSPURT
Noch 4000
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.08.1999

Unser aktuelles Sammeltempo ist eindrücklich. Aber es ist zu früh, sich zurückzulehnen. Noch 4000 Unterschriften müssen wir bis zum 17. August sammeln


Die Sammelkurve ist seit dem April wieder steil angestiegen. Eigentlich nicht verwunderlich. Bereits in der achten Klasse hat man uns im Chemieunterricht die Reaktions-Geschwindigkeits-Temperatur-Regel eingetrichtert. Gemäss dieser laufen Reaktionen mit doppelter Geschwindigkeit ab, wenn die Temperatur um 10 Grad steigt (oder so ähnlich - das Grosshirn strengt sich an, aber es sind ja auch schon ein paar Jahre her). Sowohl für die GSoA-Regionalgruppen als auch für die Unterschriftswilligen auf der Strasse trifft ...

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UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG
Die GSoA im Endspurt
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.07.1999

Knapp zwei Monate vor Ablauf der Sammelfrist (17.9.99) benötigt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) für ihre Initiativen ("Für eine Schweiz ohne Armee" und "Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst") noch jeweils rund 15'000 Unterschriften. Die Unterschriftensammlung verläuft zufriedenstellend. Der Krieg in Serbien und Kosov@ und seine Folgen haben vielen SchweizerInnen vor Augen geführt, dass statt militärischer Feuerwehrübungen langfristige Strategien ziviler Konfliktbearbeitung, die zu einem dauerhaften Frieden führen, gefragt sind. Mit unseren Initiativen wollen wir die Schweiz anregen, Konzepte ziviler Konfliktbearbeitung zu entwickeln und sie in ...

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SOA
... und eine Schweiz ohne Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.03.1999

Reformierte Bedrohungen
Gegen wen oder was will uns die Armee heute schützen?
Seit 1989 ist in der Armee die „Reformitis" ausgebrochen. Nach der „Armee 95" wurde die Armee „200X" und nun die Armee „XXI" propagiert. Hunderte von BeamtInnen sind dafür bezahlt, das Märchen von der schlanken, flexiblen, professionellen und solidarischen Armee ins Volk zu tragen. Doch bleiben wir bei den Fakten: Trotz permanenter Armeereform „ist die Schweizer Armee inzwischen zur zweitgrössten Streitmacht in Europa aufgestiegen" (NZZ, 23.12.98), und noch immer wird an der allgemeinen Wehrpflicht festgehalten.
Dabei ist klar: Militärisch ist die Schweiz ...

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