Einträge in Schweiz ohne Armee

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NACHRUF
Hansjörg Braunschweig (1930-1999)
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.03.1999

„Vor einigen Jahren wurde in der Schweiz die Kavallerie abgeschafft. Ich glaube, heute ist der Zeitpunkt gekommen, auch noch den Rest abzuschaffen."


Der das am SP-Sonderparteitag vom 3. Juni 1989 in Bern sagte, ist tot: Hansjörg Braunschweig, SP-Nationalrat des Kantons Zürich von 1978 bis 1990. Er war einer der dreizehn NationalrätInnen, die am 12. Dezember 1988 im Rat unter Namensaufruf für die Armeeabschaffungsinitiative stimmten. „Über eine reine Männergesellschaft kann man sich nicht freuen. Und letztlich ist die Armee ein Instrument zum Töten und zum Zerstören. (Ö) Zwar bin ich nicht Anhänger der absoluten ...

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GSOA AUF KURS
Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 22.11.1998

Vom Trachtenverein zur Friedensgefahr
Schweizer Solidarität mit dem Sturmgewehr

Seit acht Monaten läuft die Sammelfrist für die beiden neuen Volksinitiativen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA. Gesammelt wird für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst und für die Abschaffung der Armee. In den ersten acht Monaten sind für jede Initiative über 65'000 Unterschriten gesammelt worden, die zu zwei Dritteln auch schon amtlich beglaubigt sind.

An der Vollversammlung vom 22. November haben rund 50 aktive GSoA-Mitglieder eine Zwischenbilanz der Unterschriftensammlung gezogen und die Initiativen in der aktuellen militär- und sicherheitspolitischen Diskussion plaziert ...

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INTELLIGENZIJA
Tatort Einsiedeln
Armee und Zivildienst | von Zoltan Doka | 01.09.1998

Die militärische ‹Intelligenzija› kennt ihren Feind von heute, wie tolle und originelle Übungsszenarien zeigen...

Wieder einmal kam ich in den Genuss, die bemerkenswerten Führungsleistungen unserer Armee hautnah zu erfahren Der Tatort war Einsiedeln. Alles überragend thronte das Kloster über dem Städtchen. In dem Gewimmel von PilgerInnen erspähte mensch ab und zu grün-braun gekleidete Leute. Diese Sonderlinge, zu denen auch ich gehörte, waren Teil eines Militärspitals.

Nachdem in der ersten Woche sich die psychische und physische Belastung sehr in Grenzen hielt, wurde in der zweiten Woche vor allem eines hart trainiert: warten. Aber alles ...

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REFERAT
Neutralität
Krieg und Frieden | von Peter Hug | 01.09.1998

lautete der Titel eines Referats, das Peter Hug* auf Einladung der Fachschaft Geschichte der Universität Bern und der GSoA Bern im Juni 1998 hielt. Im Folgenden veröffentlichen wir Kernaussagen seines ausführlichen Referats. Die Auswahl der Auszüge und die redaktionelle Bearbeitung nahm Nico Lutz vor.


Die Schweizer Armee hat sich grosse Mühe gegeben: Mit dem Armeetag in Frauenfeld vom vergangenen Juni versuchte sie, sich mit den Gedenkfeierlichkeiten «150 Jahre Bundesstaat» in Verbindung zu bringen. Doch 150-jährig ist die Schweizer Armee keineswegs. Und ebenso falsch ist der Eindruck, die eidgenössischen Orte seien seit Jahrhunderten wehrhaft ...

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MEDIENKONFERENZ DER GSOA
Lancierung der Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für einen zivilen Friedensdienst
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.03.1998

Beiträge der Medienkonferenz:

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GSOA VV
Freiwilliger Friedensdienst statt Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 23.11.1997

Die Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat am Sonntag, 23. November 1997 in Solothurn die Lancierung zweier neuer Initiativen beschlossen. Die Anwesenden legten den Beginn der Unterschriftensammlung auf den 17. März 1998 fest.

Damit tritt das GSoA-Projekt nach Jahren intensiver Disksussion in eine neue Phase: Im Jubiläumsjahr 1998 sind die Bürger und BürgerInnen der Schweiz herausgefordert, zu einem zentralen Zukunftsthema Stellung zu beziehen. Die beiden materiell voneinander unabhängigen Initiativen hängen inhaltlich zusammen: Gemeinsam sollen sie die Diskussion um die überfällige Neuausrichtung der Schweizer Sicherheitspolitik in eine breite Öffentlichekeit ...

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NEUE GSOA-INITIATIVEN
Berichterstattung über die GSoA-Vollversammlung 1997
Armee und Zivildienst | von GSoA | 23.11.1997



EINE HOMEPAGE GEGEN DIE ARMEE UND DEN ZWANG ZUM WEITERMACHEN
Life aus der RS
Armee und Zivildienst | von Steffen Hung, GSoA | 01.07.1997

Ein originelles Beispiel, wie man sich auch von der RS aus aktiv gegen das Militär einsetzen kann, zeigt Steffen Hung mit seinem Tagebuch, das er über Internet allen zugänglich gemacht und wöchentlich updatet hat. Einen redaktionell bearbeiteten Auszug drucken wir hier ab.

Dies ist eine Homepage gegen die Armee und vorallem gegen den Zwang zum Weitermachen. Ich möchte mich entschuldigen, dass diese Seite nicht gerade toll aussieht. Ich bin jetzt gerade in der ‹San RS 67/97› in Tesserete/Ti und update meine Homepage jeweils via Notebook und Natel D. Die ersten 5 Wochen hatte ich ...

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GSOA-VV AM 24. NOVEMBER IN BERN: AN DEN INITIATIVPROJEKTEN WEITERARBEITEN
Einmischung notwendig!
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1996

Die offizielle Schweiz hat entschieden: Die Schweiz soll der Nato-Partnerschaft für den Frieden beitreten, die Ratifizierung der europäischen Sozialcharta hingegen muss weiter warten. Die soziale Sicherheit wird weiter abgebaut und im Sozialbereich wacker gespart; dafür steckt man das Geld in die Aufrüstung der Armee für den inneren Einsatz. Endlich ist der Zivildienst in der Schweiz eingeführt aber die Zulassungskommission, die über die Zivildienstgesuche entscheidet, führt sich teilweise auf wie die Militärrichter in den 70er und 80er Jahren.
Verkehrte Welt? - Nein, Schweiz 1996.
Wer denkt, die Schweizer Armee sei heute kein Thema mehr ...

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DER INITIATIVENTWURF
Initiative 1: Sicherheit statt Verteidigung
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1996

Der Initiativentwurf (alt)

Die Schweiz ersetzt die bewaffnete Landesverteidigung durch einen Beitrag zur internationalen Sicherheitspolitik.
1. Die Schweiz hat keine Armee.
2. Freiwerdende Mittel werden für zivile Friedenssicherung im In- und Ausland eingesetzt.
3. Die Schweiz engagiert sich namentlich für die Förderung von Demokratie, die Einhaltung der Menschenrechte, die sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Grundlagen von Frieden, für Gerechtigkeit und beim Ausbau ziviler Konfliktlösungsmechanismen.
4. Sicherheit und Frieden müssen massgeblich durch breit abgestützte Zusammenarbeit zwischen Staaten hergestellt werden. Der Bund leistet dazu einen Beitrag mit unbewaffneten Freiwilligeneinheiten. Das Gesetz kann im Rahmen internationaler ...

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