Einträge in Schweiz ohne Armee

<  1  2  3  4  5  6  >

DISKUSSION BEI DEN SCHWEIZERISCHEN JUNGSOZIALISTINNEN UM DIE GSOA-INITIATIVEN
Grundsatzfrage
Armee und Zivildienst | von GSoA, Sarah Müller, JUSO Zentralsekretärin | 01.11.1996

Von den beiden GSoA-Initiativprojekten sorgt vor allem das erste für Gesprächsstoff. An der letzten Vollversammlung der JUSO Schweiz standen die zwei GSoA-Initiativvorschläge auf der Traktandenliste. Dabei ging es nicht darum, die Position der JUSO Schweiz festzulegen, sondern mit einer Diskussion innerhalb der JUSO zu beginnen.

Eigentlich gibt es zwei Initiativvorschläge. Diskutiert wird vor allem über die Armeeabschaffungsinitiative. Dabei war es - leider - offensichtlich nicht möglich, die Diskussion um eine erneute Initiative für eine Schweiz ohne Armee innerhalb der GSoA konstruktiv zu führen, sodass es zu einer unglücklichen Absplitterung und zu gegenseitigen Vorwürfen ...

weiterlesen



EIN NEUER INITIATIVTEXT LIEGT VOR
Keine Spielwiese
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.11.1996

Nach Monaten inhaltlicher Grundlagendebatte tritt jetzt wieder die Diskussion um den Initiativ-Text in den Vordergrund. Der nachfolgende Artikel erläutert, was warum neu formuliert wurde. Ist die vorliegende Fassung konsensfähig? Eine Vorentscheidung wird an der Vollversammlung vom 24. November fallen.

Als die GSoA-VV Ende März dieses Jahres in Solothurn mit 60 zu 8 Stimmen beschloss, auf der Basis der damals vorliegenden Text-Entwürfe das Projekt einer Doppelinitiative weiterzuverfolgen, war wohl den meisten klar, dass noch viel inhaltliche Arbeit geleistet werden musste.
Vor allem der Punkt 4 des Entwurfs stiess auf Skepsis. Zwar wurde dieser Punkt in einer Konsultativabstimmung ...

weiterlesen



ARMEE-ABSCHAFFUNG
Diskussionen zur GSoA II
Armee und Zivildienst | von GSoA | 15.06.1996

Von weich zu hart

von Claudio Bernasconi

Im Unterschied zu Andreas Gross, den ich einlade, bei uns zu bleiben, bin ich absolut für die Lancierung einer zweiten Armeeabschaffungsinitiative. Seine taktisch abwartende Haltung, sein zu pragmatischer und moderater Standpunkt überzeugen mich überhaupt nicht. Nach einer Denkpause, nachdem wir uns auch zu Einzelthemen geäussert haben (Militärausgaben, F/A-18, Zivildienst, Waffenausfuhr, etc.), müssen wir den radikalen antimilitaristischen Diskurs einer umfassenden Friedenspolitik wieder aufnehmen. Von der weichen Linie wieder auf die harte - das ist nicht kontraproduktiv! Wenden wir jetzt wieder, mehr noch als früher, unsere antimilitaristischen Kräfte (und ...

weiterlesen



DISKUSSIONEN UM DIE GSOA 2
Vierzehn Kurzbeiträge zur Diskussion um die GSoA II
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.1996

 

Von weich zu hart

von Claudio Bernasconi

Im Unterschied zu Andreas Gross, den ich einlade, bei uns zu bleiben, bin ich absolut für die Lancierung einer zweiten Armeeabschaffungsinitiative. Seine taktisch abwartende Haltung, sein zu pragmatischer und moderater Standpunkt überzeugen mich überhaupt nicht. Nach einer Denkpause, nachdem wir uns auch zu Einzelthemen geäussert haben (Militärausgaben, F/A-18, Zivildienst, Waffenausfuhr, etc.), müssen wir den radikalen antimilitaristischen Diskurs einer umfassenden Friedenspolitik wieder aufnehmen. Von der weichen Linie wieder auf die harte - das ist nicht kontraproduktiv! Wenden wir jetzt wieder, mehr noch als früher, unsere antimilitaristischen Kräfte (und ...

weiterlesen



ZEIT ALS POLITISCHES ELEMENT IN DER DISKUSSION UM EINE NEUE ABSCHAFFUNGSINITIATIVE, ODER FREI NACH UDO LINDENBERG:
Das ist der Rhythmus bei dem jedeR mit muss
Armee und Zivildienst | von Martin Brunner | 01.06.1996

Bremsen die BaslerInnen? Seit Beginn der Diskussion um eine neue Abschaffungsinitiative lassen sich Mitglieder der Regionalgruppe Basel verlauten mit Titeln wie <Eile mit Weile> (Echo 1/96,) <Mit Siebenmeilenstiefeln .> (GSoA-Zitig Nr.63) und der Aussage <So geht es nicht!> (GSoA- Zitig Extra Nr.64). Wo liegen die Probleme der Nordwestschweiz? Wird hier eine alte Kiste zwischen Zürich und Basel aufgewärmt? Wäre dem so, könnte getrost zur Tagesordnung übergegangen werden, aber die Sache ist nicht so einfach. Das heutige Stadium der Diskussion wird offiziell als 'Vernehmlassung' bezeichnet. Diese hat zum Ziel, einerseits mögliche Inhalte eines neuen ...

weiterlesen



GSOA - WOHIN DES WEGS?
Eindrücke eines Aussenstehenden
Armee und Zivildienst | von GSoA, Heinz Bögle | 01.06.1996

 

Die in diversen Medien an prominenter Stelle lancierte Diskussion über eine neue Armee- Abschaffungs-Initiative hat bei mir das in den letzten Jahren stark abgekühlte Interesse an der GSoA wieder geweckt. Deswegen erachtete ich es auch als notwendig, mich persönlich an der VV in Solothurn am Stand der Dinge zu informieren und mir meine Meinung zu bilden. Mein Nichtinteresse an der GSoA in den letzten Jahren hat konkret nichts mit dem Glauben an die Notwendigkeit zu tun, die Armee abzuschaffen, sondern mit dem Setzen von anderen Prioritäten. Nach der grossen Euphorie beim ersten Versuch, die heilige Kuh Armee ...

weiterlesen



DISKUSSIONEN UM DIE GSOA 2
GSoA II: Klug, originell und rasch zum Ziel
Armee und Zivildienst | von GSoA, Pierre André Rosselet | 01.06.1996

Wir sind uns und unseren hoffnungsvollen Gleichgesinnten schuldig, bald eine neue Abschaffungsinitiative zu lancieren. Weder kontraproduktiv noch verantwortungslos ist dies dann, wenn wir die Weitsicht der 'Profis' mit dem Elan der Basis, die Erfahrung der Gründer mit dem Drang der Jugend verbinden. Klugheit hat an der Vollversammlung vom 31. März die GSoA vor dem Eklat bewahrt. Das ungespaltene Potential bleibt der GSoA erhalten. Klug wurde beschlossen, für die GSoAII die Ängste der Menschen ernst zu nehmen. Dazu möchte ich konkrete Vorschläge machen:

Angst Nr. 1: Soziale Unsicherheit Soziale Unsicherheit durch globale Wirtschaftsstrukturen sieht Andi Gross ...

weiterlesen



DIE ARMEE ABSCHAFFEN UND DIE SICHERHEITSBEDÜRFNISSE DER BEVÖLKERUNG ERNST NEHMEN
Zivile Sicherheit als drittes Standbein der GSoA II
Armee und Zivildienst | von Marco Tackenberg und Nico Lutz | 01.06.1996

Militärs wie bürgerliche Politiker haben längstens gemerkt, wovor sich die Menschen in diesem Land fürchten: Es sind - nebst der bedrohlichen sozialen Situation! - immer weniger kriegerische Auseinandersetzungen als zivile und Naturkatastrophen, welche die Frage aufkommen lassen: Wer schweisst mich im entscheidenden Moment aus den Trümmern?

Der Bundesrat hat aus dieser Erkenntnis heraus mit dem Bericht zur Sicherheitspolitik 1990 die Katastrophenhilfe als wesentliche Armeeaufgabe vereinnahmt und massiv ausgebaut. Die Militärführung rechnet zurecht damit, dass politische Angriffe auf die Armee mit diesen an sich notwendigen, aber eigentlich zivilen Aufgaben besser abgewehrt werden können. Indem die ...

weiterlesen



GSOA - WOHIN DES WEGS?
Initiativen sind mehr als eine Jagd auf Abstimmungsprozente!
Armee und Zivildienst | von Marco Tackenberg und Nico Lutz | 01.06.1996

Die Forderung, die Schweizer Armee abzuschaffen und durch eine intelligentere Friedens- und Sicherheitspolitik zu ersetzen, bedeutet für die GSoA mehr als ein sonntägliches Amen in der Kirche. Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und einen Schweizer Friedensdienst sind eine konkrete Handlungsperspektive. Jenseits von NATO-Beitritt oder bewaffnetem Alleingang wollen wir einen Weg für eine weltoffene Schweiz aufzeigen. Das hat die Vollversammlung am 31. März 1996 in aller Deutlichkeit bestätigt.

Kung-fu-tse, seit dem 17. Jahrhundert in Europa besser bekannt unter der latinisierten Form seines Namens Konfuzius, stiftete nicht nur eine Religion, sondern bereicherte die Welt auch ...

weiterlesen



ERSTE STELLUNGNAHMEN ZU DEN VV-BESCHLÜSSEN
Armee abschaffen - Sicherheitsbedürfnisse ernst nehmen
Armee und Zivildienst | von GSoA, Martin Brunner | 01.05.1996

Die Armeeführung hat längst gemerkt, wovor sich die Menschen in diesem Land fürchten: Es sind immer weniger kriegerische Auseinandersetzungen als zivile Naturkatastrophen, welche Angst und die Frage aufkommen lassen: Wer schweisst mich im entscheidenden Moment aus den Trümmern? Die Militärs haben aus dieser Erkenntnis heraus mit der Armee '95 die sogenannten subsidiären Aufgaben, welche u.a. für solche Vorfälle vorgesehen sind, massiv ausgebaut. Sie rechnen damit, dass politische Angriffe auf die Armee mit diesen an sich notwendigen, aber eigentlich zivilen Aufgaben besser abgewehrt werden können. Sie missbrauchen diese Aufgaben zur Rechtfertigung ...

weiterlesen



<  1  2  3  4  5  6  >