Einträge in International

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KRISENMANAGEMENT
Frieden an allen Fronten
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.06.2000

Armee, Regierung und NGO stehen auf dem Weltmarkt des Krisenmanagements in einem Verdrängungswettbewerb. Das wird nun auch in der Schweiz spürbar.

Ein Jahr nach dem Einmarsch der KFOR-Truppen in den Kosovo haben <Humanität> und <Frieden> Konjunktur. Als Top-Managerin gebärdet sich die Nato. Und die Schweiz strebt nach Beteiligungen: Sie unterstützt nach Auskunft des stellvertretenden Leiters der Schweizer Nato-Vertretung die Entwicklung von Krisenreaktionsfähigkeiten der Nato und ihrer Partnerstaaten insbesondere in den Bereichen <der friedenserhaltenden Massnahmen, der humanitären Unterstützungsmassnahmen und der Katastrophenhilfe>(.1) Was aber gibt es zu gewinnen?


Weltmarkt des Konfliktmanagements


Die Globalisierung ...

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VERANSTALTUNGEN RUND UM KAUKASUS
Tropfen auf den heissen Stein
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.06.2000

Um über den Krieg in Tschetschenien zu informieren und um ein kleines Zeichen dagegen zu setzen, hat die GSoA im März den Kaukasus-Kenner Vicken Cheterian eingeladen. Die Veranstaltungen in Bern, Zug und Zürich waren gut besucht.

Der im Libanon geborene Armenier ging in seinem Referat zwei Hauptfragen nach: Wie ist es drei Jahre nach dem ersten Tschetschenien-Krieg zum zweiten gekommen? Warum gibt es in Russland im Unterschied zu 1995/96 keine Antikriegsbewegung?

In Tschetschenien ist in den letzten Jahren das Projekt eines unabhängigen Staates gescheitert. Der Grund liegt nicht nur in den damaligen Kriegszerstörungen. Eine ebenso ...

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KRIEGSFOTOGRAFIE
Come and be afraid with me
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.11.1999

Daniel Schwartz, 44, ist Lookat-Fotograf und redaktioneller Mitarbeiter der Kulturzeitschrift Du. Er hat in verschiedenen Konflikt- und Kriegsgebieten fotografiert, zuletzt im Mai 1999 in Osttimor. Die GSoA-Zitig wollte von ihm wissen, wie er als Kriegsfotograf mit dem Schrecken umgeht

GSoA-Zitig: Daniel Schwartz, du warst als Fotograf immer wieder in Konfliktgebieten unterwegs.
Daniel Schwartz: Ja, erstmals 1991 in Burma. Danach war ich in Kambodscha, in Tadschikistan; 1998 in Afghanistan und zuletzt im Mai 1999 in Osttimor.

Die Taliban in Afghanistan verbieten das Fotografieren. Fotografierst du heimlich?
D.S.:
Nein. Als Fotograf kannst du dich nicht verstecken. Du hoffst, dass sie dich ...

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EINE PLATTFORM, EINIGE KAPRIOLEN UND VIELE EUNUCHEN
Keine Blankoschecks
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.1999

Ende Januar hat des Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Teilrevision des Militärgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Mehrere politische Organisationen weisen diese Gesetzesrevision zurück und fordern eine stärkere Beteiligung der Schweiz an zivilen internationalen Aktivitäten zur Friedensförderung. Wir veröffentlichen die Zusammenfassung der „Plattform für einen verstärkten Beitrag der Schweiz zur Friedensförderung" vom März 1999.
Der vollständige Text der Plattform ist unter dem Titel „Gegen Blankoschecks für bewaffnete Auslandeinsätze - Für eine solidarische Friedenspolitik" zu lesen.


Wir weisen die vorliegende Teilrevision des Milit ...

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KRIEGSDIENSTVERWEIGERER WERDEN AUSGEWIESEN
Kein Asyl für Kriegsdienstverweigerer
Armee und Zivildienst | von Marcel Hänggi | 01.06.1999

Die Bundesrepublik Jugoslawien kennt laut Verfassung das Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Die Praxis sieht anders aus: Verweigerer werden von der Armee gesucht; nach Berichten der montenegrinischen Zeitung Vijesti hat das Militärgericht Nis im Mai drei Männer, die dem Einrückungsbefehl nicht folgten (in der juristischen Fachsprache nennt man sie Refraktäre), zu Haftstrafen von fast fünf Jahren verurteilt. Sogar Flüchtlinge aus dem Bosnienkrieg werden zum Kriegsdienst gezwungen. Das Versenden von Einrückungsbefehlen gehörte übrigens während Jahren zu einer der Methoden der Vertreibung junger albanischer Männer aus dem Kosovo. Gegen Deserteure kann im Kriegszustand die ...

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DAS SEGELNDE NGO
Mit vollen Segeln
Krieg und Frieden | von Jasna Bastic | 01.03.1999

Das japanische Friedensschiff „Peace Boat“ hat soeben seine 24. Fahrt beendet. Jasna Bastic war an Bord.

Länger als drei Monate war das Peace Boat diesmal unterwegs und machte Station an Häfen von 17 verschiedenen Ländern. Diese einzigartige „segelnde NGO“ (Nichtregierungsorganisation) versammelt Menschen von Konfliktgebieten und Ländern mit ökonomischen und politischen Krisen. Zusammen mit dem japanischen Publikum entwickeln die internationalen Gäste Ideen und Projekte zur gewaltfreien Bearbeitung von aktuellen Konflikten; zum Beispiel zu Nordirland, Equador, Israel und Palästina, Bosnien, Kosovo, et cetera.

Rüstungsindustrie im Visier

Im Zentrum stand dieses Jahr die Vorbereitung für ...

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FRIEDENSKONFERENZ
Gestärkt
Krieg und Frieden | von Dietmar Göttling | 01.03.1999

Es ist an der Zeit, Krieg abzuschaffen, Frieden ist ein Menschenrecht.“ Unter diesem Motto findet vom 11.-15. Mai die Friedenskonferenz „Hague Appeal for Peace“ in Den Haag statt

Initiiert haben den Hague Appeal vier grosse NGOs: International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA), International Peace Bureau (IPB), International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) und World Federalist Movement ñ Institute for Global Policy (WFM).

Das Ziel der Konferenz ist es, eine Agenda für Frieden und Gerechtigkeit für das 21. Jahrhundert zu formulieren. Auf internationaler Ebene koordinieren Büros in New York, Den Haag und Genf ...

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ALTERNATIVER NOBELPREIS
Geehrt
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.11.1998

Der «Right Livelihood Award» - besser bekannt als «Alternativer Nobelpreis» - geht 1998 unter anderem an eine «alte Bekannte» der GSoA: Vesna Terselic von der Antikriegskampagne Zagreb (ARK)

Ende Mai 1995 besuchte ich Vesna Terselic in Zagreb. Ich war auf Durchreise nach Westslawonien, das kurz zuvor von der kroatischen Armee «zurückerobert» worden war. Als Vesna mich vom Bahnhof abholte, sagte sie, sie wundere sich, heute noch keine Morddrohung von «aufrechten kroatischen Patrioten» erhalten zu haben. Vesna hatte am Tag zuvor einen Artikel über die Vertreibung der serbischen Bevölkerung aus Westslawonien publiziert. Sie war sich gewohnt, für solche Artikel in ...

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PERSPEKTIVEN UNSERER VV-GÄSTE
Sehen und gesehen werden
Krieg und Frieden | von Rolf Geiser | 01.11.1998

Sehen und gesehen werden

Die mexikanische Armee hat einen Friedensvertrag unterschrieben, hält sich aber kaum daran. Internationale Freiwillige versuchen, den Militärs auf die Finger zu schauen und Schlimmeres zu verhindern. Friedensarbeit zwischen Zuversicht und Bedrängnis

Schlechte Nachrichten aus Chiapas, Südmexiko: Massaker an 45 Menschen, die sich ...

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DEUTSCHLAND
Friede an der Macht?
Krieg und Frieden | von Lühr Henken | 01.11.1998

Rot-Grün hat am 27. September die deutschen Wahlen gewonnen. Gibt es nun einen Politik- oder nur einen Politikerwechsel? Was ist von der neuen Regierung friedenspolitisch zu erwarten?

Frieden an der Macht? Das sollte man wohl annehmen, liest man die Überschrift jenes Kapitels des rot-grünen Koalitionsvertrags «Deutsche Aussenpolitik ist ...

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