Einträge in International

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KOLUMNE
Bumm
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.09.1998

's ist wieder Krieg.

Natürlich, Krieg ist immer irgendwo. Z.B. der Bürgerkrieg in Afghanistan, seit Jahren schon, in einem von Waffen starrenden Land (am meisten Waffen erhielten die Kriegsparteien von den USA, aber früher, als sie noch gegen die Kommunisten und die UdSSR, das «Evil Empire» Reagans, kämpften). Oder, ähnlich, der Bürgerkrieg im Sudan. Das Fernsehen hat Bilder von Kindern mit Hungerbäuchen gezeigt (haben Sie's gesehen?).

Aber hier soll von einem anderen Krieg die Rede sein. Auf der einen Seite steht die USA, auf der anderen Seite ‹islamistische› Terroristen, deren Kopf, so ...

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KOLUMNE
Monopol
Krieg und Frieden | von Marcel Hänggi | 01.09.1998

Ordentliche Orden

mh. Das deutsche Bundesinnenministerium hat Richtlinien zum Tragen von Orden der NVA (Nationale Volksarmee) der DDR und der Wehrmacht des Dritten Reiches erlassen. NVA-Orden dürfen demnach nicht in militärischen Anlagen und nur dann getragen werden, wenn die Orden nicht für Taten verliehen worden sind, die «aus hiesiger Sicht eine Menschenrechtsverletzung darstellen.» Für die Orden der Nazi-Armee gelten diese Einschränkungen nicht. Zulässig ist das Tragen von Ritterkreuz, Deutschem Kreuz, Kriegsverdienstmedaille, Winterschlachtmedaille, Verwundetenabzeichen... Auch Orden, die für besondere Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht stehen, sind ausdrücklich erlaubt: Narvikschild, Cholmschild (für den V ...

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DISKUSSION
Unparteilich Partei ergreifen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.09.1998

Unparteiliche Einmischung – eine unmögliche Verbindung von Gegensätzen? Oder parteiliche Bearbeitung von Konflikten – eine unzulässige Einmischung von Aussen? Über diese Fragen diskutierten Dorothee Wilhelm und Sibylle Mathis von der Frauenstelle für Friedensarbeit des cfd, Ueli Wildberger von Peace Brigades International (PBI), Hans Hartmann und Nico Lutz von der GSoA.

Hans Hartmann: Einen Zivilen Friedensdienst als Instrument gewaltfreier Konfliktbearbeitung – dies fordert die Initiative ‹Solidarität schafft Sicherheit›. Jede Einmischung in Konflikte, auch wenn es sich um ziviles und gewaltfreies Eingreifen handelt, wirft Fragen auf: Muss der Eingreifende unparteilich handeln, um erfolgreich vermitteln zu können? Ist unparteiliche Intervention ...

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WEIL’S ANDERS NICHT GEHT: KRIEGSTRAUMATISIERUNG WIRD ZUM ÖFFENTLICHEN THEMA
«Ganze Armeen von Psychopathen …»
Krieg und Frieden | von Jasna Bastic | 01.06.1998

Kriegstraumatisierungen überwindet man weder mit modernem psychologischem Drill, noch indem man die Schrecken des Krieges verschweigt. Sie sind nur vermeidbar, wenn man den Krieg verhindert. Ein Kongress von Kriegsveteranen aus allen Kontinenten versucht, die Weltöffentlichkeit aufzurütteln.


Kriege bringen nicht nur Tod und Vernichtung, sie bewirken auch psychologische Zerstörungen. Alpträume, Depressionen und Angstzustände, Schuldgefühle, moralische Dilemmata, unkontrollierte Aggression, Selbstmordabsichten sind nur einige Symptome dieser psychischen Störungen, die unter dem medizinischen Begriff PTSD (post-traumatic stress disorder) zusammengefasst werden. Viele der davon betroffenen Kriegsveteranen bleiben für den Rest des Lebens psychisch invalid und unfähig ...

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KOLUMNE
mondopoly
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.06.1998

Kindersoldaten

Nabgesachdem die Niederlande die Militärdienstpflicht chafft und eine Berufsarmee eingeführt hat, gibt es zu wenig Soldaten: In gewissen Fachbereichen fehlen 20 - 30 Prozent. Nun werden Massnahmen diskutiert, die Bestände doch noch zu füllen – unter anderem sollen dafür die «militärischen Ausbildungserfordernisse» gesenkt werden. Da dürfte von der Professionalität der neuen Profikrieger nicht mehr viel übrig bleiben. Ein anderer Vorschlag will das Mindestalter der Soldaten auf 16 Jahre herabsetzen – doch damit käme Holland mit den internationalen Bemühungen in Konflikt, die Rekrutierung von Kindersoldaten (unter 17) zu bekämpfen.

Tel Aviv einfach ...

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ES GEHT AUCH SO: FRIEDENSPROZESS IN NORDIRLAND
Blinde Flecken der Friedensarbeit
Krieg und Frieden | von Rafa Sainz de Rozas | 01.06.1998

Mitchell, Blair, Adams, Trimble, Ahern... Konventionelle Politik und ihre Führer monopolisieren die Schlagzeilen über das nordirische Friedensabkommen. Wo bleiben die Basisgruppen und Friedensbewegungen, welche seit Jahren für Frieden in Irland gekämpft haben?  Von Rafa Sainz de Rozas*


Natürlich: Das Foto des Jahres - zwei vormals unversöhnliche Feinde, welche sich die Hände schütteln - sind für die Medien attraktiver als komplexe gesellschaftliche Prozesse. Doch auch jenseits der Medien-Ignoranz: In Situationen offener Gewalt haben es Basis-Friedensbewegungen schwer, einen bedeutenden Beitrag zum Erreichen eines Friedensabkommens zu leisten. Sie konzentrieren ihre Anstrengungen oft auf peace-building-Initiativen, während die ...

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JUBELPARADE GEGEN DIE ARMEE IN BERLIN
Dr. Seltsam
Krieg und Frieden | von GSoA, Frank Richter, Potsdam | 01.11.1996

 

oder wie ich einen Feiertag lieben lernte

Bis zur Wende war Berlin offiziell entmilitarisiert. Die Opposition gegen die Militarisierung durch die Deutsche Bundeswehr hat sich nach 1989 wiederholt zu Wort gemeldet. Die Jubelparade unter dem Motto «Das Volk lacht die Armee aus» war der neuste Streich der Berliner AntimilitaristInnen.

Am 3. Oktober jährte sich zum 6. mal der Tag der deutschen Einheit. Wieder hätte es ein schier unerträglicher Tag werden können, wäre da nicht diese ‹merkwürdige› Veranstaltung gewesen. Diese Veranstaltung war eine ‹Jubelparade› unter dem Titel: «Das Volk lacht das Militär aus». Die ...

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