Einträge in Irak
SCHWEIZ MUSS REAGIEREN
Genfer Konvention durch Einsatz chemischer Waffen im Irak verletzt - Calmy-Rey muss reagieren!
Krieg und Frieden | von GSoA | 02.12.2005
Angesichts eindeutiger Beweise, die unter anderem von der italienischen Fernsehanstalt RAI3 veröffentlicht wurden, hat die amerikanische Regierung zugegeben, bei der Belagerung von Faludscha weissen Phosphor eingesetzt zu haben. Dabei handelt es sich um eine leichtentzündliche Substanz, die bei Hautkontakt, Einatmung oder Einnahme zu schwersten Verletzungen führt. Der Einsatz von weissem Phosphor gegen nichtmilitärische Ziele, wie er in Faludscha zweifellos stattgefunden hat, stellt eine eklatante Verletzung der Genfer Konvention dar. Aus diesem Grund richtet sich das Genfer Bündnis gegen Krieg und Besatzung, dem auch die GSoA Genf angehört, mit einem offenen Brief an Bundesrätin ...
ALTES ARMEEMATERIAL
Schweizer Panzer doch in den Irak?
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 20.11.2005
Wie die Sonntagszeitung von heute berichtet, soll altes Kriegsmaterial künftig nicht mehr in Drittländer verkauft werden, sondern «in erster Linie» ans Herkunftsland zurückverkauft oder diesem überlassen werden. Wenn dies nicht möglich sei, soll es in der Schweiz verschrottet werden. Auf den ersten Blick scheint das VBS damit der Kritik der letzten Monate Rechnung zu tragen. Die Forderung nach einer Verschrottung von altem Armeematerial ist eine alte Forderung der GSoA. Im Nationalrat ist eine entsprechende Motion von GSoA-Vorstand und Nationalrat Jo Lang hängig (Verschrotten statt verkaufen!).
Der heute bekannt gewordenen Entscheid stellt für die GSoA ...
KRIEG UND FRIEDEN
Reisläufer im Zweistromland
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2005
Söldnerfirmen gehören zu den tragenden Säulen des Besatzungsregimes im Irak. Sie stellen das zweigrösste Kontingent aller im Irak stationierten Militärverbände nach den US-Streitkräften. Ein Überblick.
Seit die Strategie der «Koalition der Willigen» darauf hinausläuft, sich mit den eigenen Soldaten vorzugsweise in Militärcamps zu verschanzen und mit massiven Operationen gegen Zitadellen des innerirakischen Widerstandes vorzugehen, wächst nicht nur das Auftragsvolumen für die privaten Militärdienstleister. Deren Missionen sind auch riskanter geworden.
Viele der in den Bulletins des US-Hauptquartiers als «Zivilisten» ausgewiesenen Opfer von Anschlägen und Entf ...
KRIEG UND FRIEDEN
Reporter im Irak
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2005
(mue) Seit der Invasion des Iraks durch die US-Armee und ihre Aliierten im März 2003 starben 70 Journalisten zwischen den Fronten. Die «International Federation of Journalists (IFJ)», schrieb einen Brief an die Uno.
Somit ist der Irak mit Abstand der gefährlichste Arbeitsplatz für Medienschaffende weltweit. Die hohe Zahl veranlasste die «International Federation of Journalists (IFJ)», den weltgrössten Zusammenschluss der Journalisten, Ende August 2005 einen Brief an den Generalsekretär der Uno zu verfassen.
In diesem Schreiben anerkennen sie zwar die besonderen Risiken, denen JournalistInnen im Irak ausgesetzt sind. Jedoch beklagen sie sich, dass einige Todesfälle ...
GEGEN DEN KRIEG AUF DER STRASSE
Der Widerstand gegen die Waffenexporte in den Irak hat sich gelohnt
Krieg und Frieden | von GSoA | 05.10.2005
Die GSoA stellt heute mit Genugtuung fest, dass sich der Widerstand gegen den Export von alten Schützenpanzern in den Irak gelohnt hat. Es braucht nun weiteren politischen Druck, um auch die drei weiteren Ende Juni angekündigten und unverantwortlichen Geschäfte (Südkorea, Indien und Pakistan) zu verhindern.
Insbesondere die geplanten Panzerlieferungen nach Pakistan gilt es zu bekämpfen. Es gibt Anzeichen, dass auch diese Panzer für den Irak bestimmt sind. An dieser Stelle möchten wir daran erinnern, dass bei der nun abgesagten Lieferung in die VAE der wirkliche Endabnehmer lange Zeit nicht bekannt war. Ein ähnliche ...
ALTE SCHÜTZENPANZER
Ein Schritt in die richtige Richtung. Aber: Das reicht noch nicht!
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 24.08.2005
An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat entschieden, die Lieferung von 180 alten Schützenpanzern der Schweizer Armee in den Irak «vorerst zu sistieren».
Die GSoA begrüsst diesen Entscheid als ersten Schritt in die richtige Richtung. Das reicht aber noch nicht! Die GSoA fordert vom Bundesrat, auf die Lieferung in den Irak definitiv zu verzichten. Zudem soll der Bundesrat auch auf die drei weiteren, Ende Juni erteilten Bewilligungen für die Abwicklung der Waffengeschäfte mit Indien, Pakistan und Südkorea züruckkommen, da keines der Geschäfte den friedens-, menschenrechts-, entwicklungs- und stabilitätspolitischen Mindestanforderungen genügt.
Die ...
KRIEGSMATERIAL IN ALLE WELT
GSoA entsetzt über Rüstungsentscheid des Bundesrat
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 29.06.2005
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist entsetzt über den Entscheid des Bundesrates, den Rüstungslieferungen nach Irak, Indien, Pakistan und Südkorea grünes Licht zu verleihen. Die Gefahr, dass die Waffen in den Ländern auch in (inneren) Konflikten eingesetzt werden, wurde vom Bundesrat in unverantwortlicher Weise vernachlässigt.
Die Rüstungslieferungen in die vier Länder machen deutlich, dass der Bundesrat momentan daran ist, die aussen-, entwicklungs- und friedenspolitischen Kriterien zugunsten marktwirtschaftlicher Überlegungen in den Hintergrund zu stellen. Diese Tendenz ist bedenklich und zeigt sich auch durch die markante Zunahme an Kriegsmaterialausfuhren in den ...
DOSSIER
«Krieg gegen Terror»
Krieg und Frieden | von GSoA | 30.03.2005
Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das Finanzzentrum World Trade Center sowie auf das Pentagon änderte sich die Weltlage dramatisch. Obwohl keine klaren Beweise vorlagen, wurde sofort der Terrorist Osama Bin Laden verdächtigt und das Netzwerk der El Kaida. Manche behaupten, die Anschläge seien vom amerikanischen Geheimdienst selber ausgeführt worden. Auch wenn dazu viele Verschwörungstheorien und falsche Gerüchte kursieren muss man doch festhalten, dass einige Ereignisse wirklich sehr fragwürdig sind.
Jedenfalls nutzte die US-Regierung den Schock über die Anschläge sofort aus, um einerseits Afghanistan anzugreifen und zu besetzen und andererseits ...
KEIN VERGESSEN
Zwei Jahre Krieg im Irak
Krieg und Frieden | von GSoA | 19.03.2005
Heute Nachmittag hat die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee Bern vor der US-Amerikanischen Botschaft eine Aktion durchgeführt, um an den zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns im Irak zu erinnern. An der Aktion nahmen rund 20 AktivistInnen der Regionalgruppe Bern der GSoA tel. Die AktivistInnen stellten Kreuze auf, um an die tausenden zivilen Toten des Irakkriegs zu erinnern und fordern von den USA und ihren Verbündeten den sofortigen Abzug aus dem Irak. Die Schweizer Regierung wurde dazu aufgefordert nicht mit kriegführenden Staaten zu kooperieren.
Bericht und Fotos siehe Protestaktion 2 Jahre Krieg im Irak
WAR ON TERROR
Protestaktion 2 Jahre Irak-Krieg
Krieg und Frieden | von GSoA | 19.03.2005
Stoppt den permanenten Krieg! Ein Friedhof vor der US-Botschaft in Bern.
Am 20. März 2003 begann die US-Geführte Invasion des Irak. Der angebliche Kriegsgrund, das Vorhanden sein irakischer Massenvernichtungswaffen, hat sich definitiv als Lüge erwiesen. Die Welt ist mit diesem völkerrechtswidrigen Krieg nicht sicherer geworden. Hingegen ...