Einträge in Menschenrechte

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KRIEG UND FRIEDEN
Völkerrecht nach dem Irak-Krieg
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.05.2003

Interview mit Edith Ballantyne, die 1969 - 1992 Generalsekretärin im Hauptbüro der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit in Genf und bis 1998 deren internationale Präsidentin war. Seit 1989 ist sie «Special Adviser on UN Matters» der Liga. Die Fragen stellte Luzia Jäger, Sekretärin bei der GSoA.

Fragen an Edith Ballantyne

Sie haben vor einem Jahr gesagt, es brauche eine Friedensbewegung mit weltweitem Umfang, um weitere Kriege zu verhindern. Diese Bewegung ist entstanden - dennoch fand der Irak-Krieg statt...

Weder die UNO, noch die Friedensbewegung vermochten den Krieg zu verhindern. Auf Druck von der Strasse haben ...

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AUS DER SERIE «RS-ERLEBNISSE»
RS-Erlebnisse
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.2002

Die Folge Nr. 2456 (eingesandt von Sdt.aD. F.B.)

Anlässlich einer Inspektion fragte mich Major XY, ob ich etwas zwischen «die Beine» habe. Die abschliessende Zugschule hatte er dann für gut befunden, wir sollten aber inskünftig nicht mehr so wie Schwule herumlaufen.

Major XY drohte an, wenn wir bei der morgigen Inspektion nicht alle sauber rasiert seien, werde er selber uns noch fertigrasieren; danach zeigte er uns ein dreckiges Messer. Er räumte zusätzlich noch ein, dass bei seiner Rasur auch noch ein wenig Haut mitkommen könnte.

Oberleutnant XY drohte mir an, ich solle ...

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GSOA VORWORT ZUM IRAKKRIEG
Nein zum Krieg – für zivile Lösungen! - Editorial
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.02.2002

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dieses Editorial lesen, fallen im Irak vielleicht bereits Bomben. Denn es scheint klar, dass auch nach der Verabschiedung einer Resolution durch die UNO und der Entsendung von UNO-Waffeninspektoren in das bedrohte Land der geplante Krieg der USA nicht vom Tisch ist. Im Gegenteil: Die weiter verstärkten Truppenverschiebungen in Richtung Mittleren Osten bilden ein Damoklesschwert, das beim geringsten Anlass fallen soll.

Denn die Interessen der USA zielen nicht auf eine Verbesserung der politischen und humanitären Lage im Irak hin, sondern auf die Durchsetzung von wirtschaftlichen und strategischen Interessen. Der drohende Krieg gegen Irak ...

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FÜR EINE KOLLEKTIVE REGULARISIERUNG DER SANS-PAPIERS!
Sans-Papiers
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.11.2001

Gewaltsame Konflikte und Menschenrechtsverletzungen sind neben einer global wachsenden Ungleichheit zwischen einigen Wohlstandsinseln und dem Rest der Welt Gründe für die Präsenz von Papierlosen in der Schweiz. Als einziger Ausweg bleibt für viele Menschen oft nur das unsichere Exil in jenen reichen Ländern, in denen ein Überfluss an Gütern und Waren die Hoffnung nährt, wenigstens einige Brosamen erhaschen zu können.
Die Situation dieser Menschen in der Schweiz ist keine einfache. Mit Kirchenbesetzungen, dem unten abgedruckten Manifest und einer nationalen Kundgebung am Samstag 24. November, 14.00 Uhr (Schützenmatte, Bern) wollen die ...

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UNTERSCHIEDLICHE POSITIONEN
Putin und der Pazifist
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.02.2000

Vom pazifistischen Armeeabschaffer zum Verteidiger eines Kriegsherrn. Eine Auseinandersetzung mit den Stellungnahmen von Andreas Gross

«Putin wollte den Krieg» (Sergei Kowaljow, russischer Menschenrechtskämpfer, in: NZZ 29./30. Januar 2000)

«Und dann hat er jede unserer Fragen beantwortet, weit über die Zeit hinaus. Und in einer verbindlich engagierten, aber auch selbstkritischen und dialogischen Art, wie es für viele auch westliche Staatsmänner nicht üblich ist, und schon gar nicht für russische Politiker. "Ich habe in Putin tatsächlich einen anderen Menschen getroffen als den, der uns jeden Tag gezeichnet wird von Journalisten, die ihn noch nie getroffen haben ...

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RESOLUTION DER VV
Den Krieg gegen Tschetschenien beenden!
Krieg und Frieden | von GSoA | 21.11.1999

Seit Ende September führt die russische Armee einen verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik Itschkeria. Wie schon zwischen 1994 und 1996, als der Krieg gegen Tschetschenien mindestens 30'000 zivile Opfer forderte, wird diese Aggression im Westen weitgehend emotionslos hingenommen. Eine verantwortungsvolle Politik des Westens und der Schweiz darf aber nicht länger schweigen.

Schon während des ersten Tschetschenienkrieges praktizierten die westlichen Staaten Business as usual: zweistellige Milliardenbeträge wurden zur Stabilisierung der Regierung Jelzin eingesetzt. Bekanntermassen ist ein grosser Teil dieses Geldes nie bei der russischen Bevölkerung angekommen. Die Hoffnung, mit immensen Krediten ...

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MENSCHENRECHTE IN OSTTIMOR
Vielversprechender Anfang
Krieg und Frieden | von Jürgen Störk | 01.11.1999

Peace Brigades International (PBI) hat im August 1999 beschlossen, ein Langzeit-Projekt zur internationalen Schutzbegleitung von bedrohten MenschenrechsverteidigerInnen in Osttimor einzurichten. Jetzt geht es um den Aufbau eines neuen Unterstützungsnetzes


Seit Januar diesen Jahres, als der indonesische Präsident Habibie erstmals ein Referendum über Autonomie oder Unabhängigkeit von Osttimor in Aussicht gestellt hat, nahmen die Spannungen auf der Insel dramatisch zu. Pro-indonesische Milizen, die in den letzten Monaten massiv gestärkt wurden, versuchten, BefürworterInnen einer Unabhängigkeit durch Gewaltakte einzuschüchtern.


Hilferufe
Im Rahmen der sich rapid verschlechternden Menschenrechtssituation reichten im Januar 1999 die bedrohten timoresischen Volksorganisationen "Yayasan ...

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ENDE DER STRAFLOSIGKEIT
Resolution der VV zur Verhaftung Augusto Pinochets
Krieg und Frieden | von GSoA | 22.11.1998

Die GSoA schliesst sich der internationalen Solidaritätsbewegung für Gerechtigkeit und Wahrheit und gegen die Straflosigkeit des Diktators Augusto Pinochet an.

Er und seine Armee haben eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt und damit 15 Jahre blutigen Terrors ausgelöst. Wir unterstützen die Forderungen nach der Auslieferung des ehemaligen Diktators und hoffen, dass damit die Menschenrechte in Chile und in der ganzen Welt gestärkt werden. Pinochet und alle Tyrannen müssen für ihre Verbrechen gegen die Menschheit zur Rechenschaft gezogen werden.

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MENSCHENRECHTE
Randnotiz
Krieg und Frieden | von Heiner Busch | 01.09.1998

«…erkämpft das Menschenrecht»

50 Jahre allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Empfang mit Cüpli, der Herr Bundesrat hält die Festrede. Die Schweiz ist weder Algerien noch China. Oppositionelle Demonstrationen werden hier nicht auf öffentlichen Plätzen zusammengeschossen, die Regierung ist frei gewählt. Hier gibt es sogar Volksrechte und die Gerichte sind unabhängig. Gesundheit, wir stossen an und lassen eine Träne kullern für die Unterdrückten der Welt, die wir leider nicht alle hier aufnehmen können. Sind die Menschenrechte noch mehr als eine freundliche Legitimationslüge?

Eines ist sicher: Sie sind derzeit kaum ein ...

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