Einträge in Militärpolitik

Schweizer Militärpolitik
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ZIVILE RETTUNGSORGANISATION
Sicherheit ja – aber bitte zivil!
Armee und Zivildienst | von Martin Brunner | 01.09.1996

Während im EMD evaluiert wird, mit welchen Knüppeln die sogenannten Sicherheitstruppen für den inneren Einsatz ausgerüstet werden sollen, diskutiert die GSoA, wie im Fall einer Abschaffung der Armee im Krisenfall dennoch Hilfe geleistet werden könnte – zivile Hilfe! Dass diese viel schneller nötig werden könnte als uns lieb ist, zeigt der Chemieunfall von Schweizerhalle, der am 1. November 1986 beinahe zur Katastrophe geführt hätte. Die GSoA nutzt diesen 10. Jahrestag, um an einer öffentlichen Diskussion in Basel den Vorschlag einer zivilen Rettungsorganisation weiter zu entwickeln.

Es war vor 10 Jahren schwierig, meinem ...

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FRIEDENSINITIATIVE DER GSOA GENF EINGEREICHT
«Man kann nie wissen … »
Armee und Zivildienst | von Tobia Schnebli | 01.09.1996

Über 11000 Unterschriften für die kantonale Volksinitiative «Genève République de paix» haben ein gutes Dutzend GSoA-AktivistInnen zusammen mit vielen SympathisantInnen in den vier Monaten zwischen Mai und August gesammelt. Von den unterstützenden Parteien, Gewerkschaften und sonstigen Gruppierungen kamen nur wenige Unterschriften.

Am 1. Mai sammelten wir 300 Unterschriften unter gleichgesinnten Stimmberechtigten, 1500 weitere kamen an unserem Stand im «Village alternatif» im Salon du Livre zusammen: Für die Besucher und Besucherinnen, die das Village besuchten, brauchte es natürlich keine grosse Überzeugungsarbeit mehr.

Kein Spaziergang

Dennoch war die Sammelkampagne kein Spaziergang. Am Abstimmungswochenende von Anfang Juni ...

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ARMEE IN FEINDBILDNOT
Neue Formen der Bürgernähe
Armee und Zivildienst | von Pierre André Rosselet | 01.09.1996

Am 7. Juni übten Genfer Territorialfüsiliere in Day (VD) das scharfe Vorgehen der Armee gegen als demonstrierende Arbeitslose auftretende Markeure. Die selbst von EMD-Chef Ogi als «verunglückt» bezeichnete Übung offenbart ein gravierendes Problem der Armee: ihre existentielle Feindildnot; weil kein äusserer Feind mehr auszumachen ist, müssen Ersatzfeinde im Inneren gesucht werden.

«Love, Peace, Unity» wurde am vergangenen 10. August an der Street Parade in Zürichvon jung und alt gefeiert. Noch nie tanzten hier so viele Menschen auf den Strassen (350000). Ohne jede Diskriminierung durfte jede und jeder seiner ekstatischen Freude und ihrer weltumspannenden Liebe Ausdruck geben ...

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EMD-ABTEILUNG «OPERATIVE KONZEPTLOSIGKEIT» PRESENTS:
The Fog (2)
Armee und Zivildienst | von Hans Hartmann | 01.09.1996

Seit bald drei Jahren steht unter der Bezeichnung «Partnership for Peace» (PfP) ein Angebot der Nato an alle OSZE-Staaten im Raum, die sich für eine engere militärische Zusammenarbeit interessieren: Auf der Basis bilateraler Abkommen könnten auch Nichtmitglieder mit der Nato im Ausbildungsbereich, bei grenzüberschreitenden Katastropheneinsätzen, bei der Friedenssicherung mit militärischen Verbänden und vielen anderen schönen Dingen kooperieren. Inzwischen haben alle europäischen Länder von diesem Angebot Gebrauch gemacht – mit Ausnahme Irlands, Tadschikistans, der Konfliktparteien im ehemaligen Jugoslawien und der Schweiz.

Schweizer Armee: Vom Feind verlassen, von Freunden umzingelt
Schweizer Armee: Vom Feind verlassen, von Freunden umzingelt
Der Bundesrat darf ...

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