Einträge in Militärpropaganda

<  1  2  3  4  5  6  >

ARMEETAGE IN LUGANO
Inakzeptable militärische und polizeiliche Gewalt
Armee und Zivildienst | von GSoA | 25.11.2007

Gewaltverherrlichung und Gewaltanwendung an den Armeetagen in Lugano

Gestern gingen in Lugano die Armeetage und die antimilitaristische Woche zu Ende. In einer ersten Bilanz muss festgehalten werden, dass Gewalt an den Armeetagen propagiert und gegen friedliche DemonstrantInnen angewendet wurde.

Die Armeetage zeichneten sich durch verschiedene Formen der Gewaltverherrlichung aus. So ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Schweizer Luftwaffe: Willkommen in Hollywood
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 24.10.2007

"Ein Actionfilm über die Schweizer Luftwaffe, aufregend, spektakulär und informativ! Er katapultiert das Publikum aus der Stratosphäre über hochalpine Schauplätze mitten ins tägliche Geschäft der Swiss Air Force: atemberaubende Abfangmanöver, Luftbetankung eines F/A-18, Gletscherrettung bei Nacht mit REGA und Super-Puma-Heli mit Infrarotkamera...und als Höhepunkt ein Luftkampf über ewigem Eis zwischen 2 F/A-18 und 2 MiG-29, wie ihn das Kino noch nie erlebt hat."

Diese Zeilen stammen nicht etwa aus der Broschüre eines Filmverleihs, der einen neuen Hollywood-Streifen ankündet, sondern von der offiziellen Webseite der Schweizer Luftwaffe. Angepriesen wird ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Internationales Militärfilmfestival
Armee und Zivildienst | von B. H. | 23.02.2007

Jedes Jahr produziert die Armee Werbefilme für mehrere Millionen (Steuer-)Franken. Wir sahen uns mal so einen Streifen an.

Die Werbefilme sollen die Jugend fürs Militär begeistern, um die Zahl der Rekruten zu vergrössern. Die Wehrpflicht scheint nicht mehr zu genügen. Natürlich zelebriert unsere Armee auch in der Filmproduktion ihren verschwenderischen Stil und so hat bald jede Truppengattung einen eigenen Film. Es führt sogar soweit, dass die militärischen Filmproduktionen an einem Festival der anderen Art, dem «internationalen Militärfilmfestival», prämiert werden. Stolz präsentierte die Luftwaffe dort ihre 120'000 Franken ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Clown-Army besuchte die Olma
Armee und Zivildienst | von GSoA | 17.11.2006

Eine Clown-Army lockerte den Propaganda-Auftritt der Armee an der St.Galler Olma auf.

(pa) Eine der bedeutendsten Aufgaben der Schweizer Armee besteht zweifellos darin, sich der Bevölkerung zur Schau zu stellen und sinnlos viel Geld aus dem Fenster zu werfen. Kein Problem für Bundesrat Schmid und seine Truppe ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
"Wir töten effizienter!"
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 17.11.2006

In Hochglanzbroschüren und an Messeauftritten zeigt sich der Zynismus der Rüstungsindustrie besonders deutlich. Und sie lassen erahnen, wo die Kriegsmaterial-Konzerne ihre zukünftigen Absatzmärkte orten.

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Ihr Zweck ist es, Menschen zu töten und zu verletzen. Die bunten Verkaufsprospekte, mit denen die Rüstungsunternehmen ihr Kriegswerkzeug vermarkten, unterscheiden sie sich jedoch erstaunlich wenig vom Reklamematerial für zivile Güter. Ob Waschmaschine, Kleinwagen oder Mörsergranaten: Auf dem globalen Markt wird alles mit ähnlichen Worten angepriesen. Schlagworte wie «Effizienz», «Flexibilität» und «innovative Technologien» dominieren das Vokabular auch in den ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Normalität des Krieges
Armee und Zivildienst | von Andreas Cassee | 17.11.2006

In kaum einem Lebensbereich sind unsere Werthaltungen so sehr pervertiert worden wie im Bereich des Militärischen

Wer im Zivilleben einem Mitmenschen nach dem Leben trachtet, gilt als verabscheuenswürdig. Wer es im Krieg mit grossem Erfolg tut, wird mit Orden behängt und als Held verehrt.

Bei privaten Tötungsdelikten ist schon die Vorbereitungshandlung strafbar. Doch das Üben von kriegerischen Handlungen gilt als Bürgerpflicht.

Genauso verhält es sich bei der Beihilfe: Eine Firma, die privaten Mördern logistische und technische Hilfe anbieten würde, hätte sofort die Staatsanwaltschaft am Hals. Doch Waffenlieferungen an Staaten, die Kriege ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Wir müssen es tun!
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 17.11.2006

Kriegspropaganda folgt bestimmten Prinzipien, die in den verschiedensten Kontexten immer wieder aufs Neue angewendet werden.

Bereits nach dem schrecklichen Massensterben des 1. Weltkrieges hat sich in der Welt das Bekenntnis zum Frieden durchgesetzt. Den meisten Menschen wurde klar, dass Krieg etwas Schreckliches, Menschenverachtendes, und überhaupt nichts Heroisches, ist. Ein Staatsoberhaupt eines einigermassen demokratisch verfassten Staates kann sich heutzutage keine öffentliche Kriegsbegeisterung mehr erlauben. Der Frieden ist ein Wert zu dem sich alle PolitikerInnen gleichermassen bekennen. Bei manchen sind die Bekenntnisse zum Frieden jedoch nicht mehr als ein Propagandainstrument, das die eigenen Kriegspläne vertuschen soll. Denn wenn alle nur den ...

weiterlesen



ARMEEPROPPAGANDA
Clown-Army an der Olma
Armee und Zivildienst | von GSoA | 21.10.2006

Mit einem Grossaufmarsch an der OLMA verlieh die Clown-Army ihrer Forderung Nachdruck, die Landesverteidigung im Sinne des entwaffnenden Gelächters umzubauen. Präventive Erstschläge auf die Zwerchfellmuskulatur sind die beste Verteidigung!

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Die Armee als Chilbi-Attraktion
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 23.07.2006

Vom 28. April bis zum 7. Mai wartete die Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA mit einem besonderen Gast auf: Die Schweizer Armee präsentierte sich in einer grossen Sonderausstellung dem Publikum. Wir sahen genauer hin.

Bratwurstduft und Chilbiatmosphäre schweben über dem Messegelände auf der Luzerner Allmend. Massen drängen sich durch die Stände der Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA. Die Abkürzung LUGA deutet darauf hin, dass es sich hier um eine Gewerbeausstellung handelt. In den Ausstellungshallen werden denn auch eifrig Kaffeemaschinen, Sofaecken und Whirlpools angepriesen.

In der Halle 7 erwartet einem ein besonderes Gewerbe: die Schweizer Armee. Eine halbe Million ...

weiterlesen



ARMEE UND ZIVILDIENST
Kampf der Fundamentalisten
Armee und Zivildienst | von Andreas Cassee | 17.03.2006

Karrikaturen zwischen Pressefreiheit und Anti-Islamismus. Eine Einschätzung.

Mit der Veröffentlichung von zwölf Mohammed-Karikaturen hat die rechtskonservative dänische Zeitung «Jyllands Posten» in der islamischen Welt Stürme der Empörung losgetreten - und die christlich-fundamentalistische Strömung im eigenen Land gestärkt. Das Perfide an dem medialen Coup: Es ist den anti-islamischen Hetzern gelungen, die Meinungsäusserungsfreiheit für sich zu reklamieren.

«Satire darf alles», sagte der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky. Wieso also nicht den Propheten Mohammed als Selbstmordattentäter darstellen? Die Frage ist berechtigt, doch sie zielt in die falsche Richtung. Denn bei der Veröffentlichung der ...

weiterlesen



<  1  2  3  4  5  6  >