Einträge in Militärpropaganda

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UNSERE WUT IST GRENZENLOS: ÜBER DEN ANTIAMERIKANISMUS ALS IDEOLOGIE
Wie man einen Krieg verkauft
Krieg und Frieden | von GSoA | 02.10.2002

Jene, die in den letzten Wochen Kritik an der amerikanischen Regierung geübt haben, wurden des Antiamerikanismus bezichtigt. Dieser Begriff erhält gegenwärtig die Weihen einer Ideologie. Gewöhnlich verwendet das amerikanische Establishment diese Bezeichnung, um seine Kritiker zu diskreditieren und ihnen ein (nicht völlig falsches, eher: ungenaues) Etikett zu verpassen. Sobald jemand als Antiamerikaner abgestempelt ist, kann der Betreffende damit rechnen, umstandslos verurteilt zu werden, und sein Argument wird im Aufschrei eines verletzten Nationalstolzes untergehen.

Was bedeutet Antiamerikanismus? Dass man nicht gern Jazz hört? Dass man gegen Meinungsfreiheit ist? Dass man nicht für Toni Morrison ...

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BANANENSPLITTERZONE
«Approved by the army of Switzerland»
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.06.2002

Unter diesem Labelnamen lanciert die Schweizer Armee - immer gut für Spässe der besonderen Art - eine «EU-weit geschützte Qualitätsmarke, die gleichzeitig auch Gütesiegel» (Medienmitteilung) ist. Ursprüngliche Idee dabei war es, Bekleidung und Accessoires, die sich in der Schweizer Armee bewährt haben, durch Lizenznehmer auf dem zivilen Markt anzubieten. Für diese Lizenzvergabe hätte die Schweizer Armee dann Geld kassiert.

Diese ursprüngliche Idee wurde nach den «Drogenskandalen» der letzten Woche überarbeitet. Neu sollen auch verschiedene Hanfsorten, das Label «Approved by the army of Switzerland» erhalten, sind die Generalstabsoffiziere doch zum Schluss gekommen, dass ...

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GEGEN DIE LEGITIMIERUNG DES KRIEGES
Gegen Bomben aus Ost und West
Krieg und Frieden | von Roland Brunner, Nico Lutz | 01.02.2000

Russland führt Krieg in Tschetschenien. Russland darf das, die Nato hats ja schliesslich auch gemacht. Und nach dem Kosov@-Feldzug fehlt den westlichen PolitikerInnen die moralische Legitimation für lautstarken Protest. In verschiedenen Schweizer Städten war die GSoA an Kundgebungen gegen den Krieg beteiligt

Seit Ende September 1999 führt die russische Armee einen verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik Itschkeria. Wie schon zwischen 1994 und 1996, als der Krieg gegen Tschetschenien mindestens 30’000 zivile Opfer forderte, wird diese Aggression im Westen weitgehend emotionslos hingenommen. Wo bleibt die internationale Verantwortung und die Solidarität ...

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MILITÄRGESETZREVISION
Und nun ein Referendum?
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.02.2000

Mit bewaffneten Auslandeinsätzen versucht Ogi, der Armee neue Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die GSoA hat den friedenspolitischen Widerstand dagegen initiiert. Der Entscheid über ein Referendum wird im kommenden Juni gefällt.

Für die Schweizer Armee ist die Militärgesetzrevision existenziell, für friedenspolitische und linke Kräfte eine entscheidende Weichenstellung. Es geht um zwei zentrale Fragen: -Welche Perspektive für den Umgang mit den weltweit zunehmenden Konflikten haben wir?- und -Welche Öffnung der Schweiz wollen wir?-.

Die Schweiz muss -auf der Baustelle der Friedensförderung präsent sein-, rührte Adolf Ogi an der Bilanz-Medienkonferenz des VBS im ...

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EXTREMISMUS IN DER ARMEE
Kein Problem?
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 01.03.1999

Ideologisch verblendet, oberflächlich und mit Lücken: So lässt sich der Bericht des Generalstabschefs über Extremismus in der Armee zusammenfassen

Das Bekanntwerden von rechtsextremen Vorkommnissen in der deutschen und Schweizer Armee sowie die Absichten der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission, extremistische Tendenzen in der Schweizer Armee untersuchen zu lassen, drängten Adolf Ogi dazu, einen Bericht über Extremismus in der Armee abfertigen zu lassen. Der oberflächliche Bericht kommt zum Schluss, dass (Rechts-) Extremismus derzeit kein Problem in der Schweizer Armee sei, dass die Entwicklung aber aufmerksam verfolgt werden müsse. Das links- respektive rechtsextreme Potential wird auf ...

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ARMEEPROPAGANDA
Leserbrief zu den Armeetagen in Frauenfeld
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.06.1998

Hans Eigenmann
Gemeinderat Grüne
Sulackerstr. 7a
8500 Frauenfeld

 Frauenfeld, 14. Juni 1998

 Offener Brief an Bundesrat Ogi und die Verantwortlichen der Armeetage in Frauenfeld

Sehr geehrte Herren

Zweck der Armeetage in Frauenfeld war es laut Ihren Bekundungen, das Militär als modernes, volksnahes und schlagkräftiges Instrument einer umfassend verstandenen Sicherheitspolitik am Ende des 20. Jahrhunderts zu präsentieren. So weit, so gut; könnte man dazu sagen (sofern man die Armee als taugliches Instrument dazu betrachtet). Zwei Spaziergänge durch die Stadt am Samstag nachmittag erschreckten mich als kritischen Beobachter aber derart, dass ich einige Fragen dazu öffentlich ...

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ZIONISMUS-GEDENKFEIER IN BASEL: DIE ARMEE ALS ERNSTFALL
Latente Gefahr
Armee und Zivildienst | von Lukas Romer | 01.07.1997

Ende August lädt die Basler Regierung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zum hundertsten Jahrestag des Zionistenkongresses von 1897 ein. Die InitiantInnen beabsichtigen, mit der Gedenkveranstaltung «eine vorurteilsfreie Sicht auf den Zionismus und den Staat Israel zur Geltung zu bringen». Nun will sich die Armee als Schutzengel der erwarteten 1500 Gäste profilieren.

Seit die Schweizer Armee ihren Feind verloren hat, ist sie verzweifelt auf der Suche nach neuen Freunden. Jetzt wird sie zum erstenmal aufgeboten, um eine international bedeutsame Gedenkfeier vor rechtsextremen Anschlägen zu schützen. Die Jubiläumsfeiern Ende August in Basel sind für die Armee ein ...

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DER WAFFENPLATZ NEUCHLEN-ANSCHWILEN WIRD ERÖFFNET
Unterbelegte Bio-Kaserne
Armee und Zivildienst | von Michael Walther | 01.07.1997

Am 29. August 1997 werden in Neuchlen-Anschwilen die Kaserne und Übungsanlagen offiziell eingeweiht. Das EMD profiliert sich in Neuchlen-Anschwilen als Umweltschützer und Kunstmäzen. Über die tatsächlich entstandenen Umweltschäden wird dies nicht hinwegtäuschen.

In Neuchlen-Anschwilen ziert jetzt eine baubiologisch errichtete Kaserne samt Nahkampfdorf mit fast einem ...

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ÖFFENTLICHE FAHNENABGABE DES BERNER ALARMREGIMENTS
Kuhglocken vor dem Münster
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1996

Vor drei Jahren wurde das Postulat ‹Aktive Friedenspolitik in der Stadt Bern› überwiesen. Darin wurde ein Verbot von Defilees und Fahnenübergaben in Bern gefordert. Die Regierung meldete juristische Bedenken an, und heute bereitet der Stadtpräsident dem Berner Alarmregiments bereits wieder einen offiziellen Empfang. Die GSoA Bern war bei der Fahnenabgabe vor dem Empfang und hat dabei das Zeitalter der Armee ausgeläutet.

Selten hat ein parlamentarischer Vorstoss soviel Wirbel ausgelöst wie das Postulat von Ursula Hirt (Grünes Bündnis), das eine aktive Friedenspolitik von der Stadt Bern verlangte.
Die Postulantin forderte eine Entmilitarisierung der Stadt Bern ...

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