Einträge in Nato

Nato
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FRIEDENSBEWEGUNG UND NATOPOLITIK
Rote Bomber und grüne Kämpfer
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.03.1999

Ernüchterung macht sich breit in der deutschen Friedensbewegung. Der grüne Aussenminister Joschka Fischer und der rote Verteidigungsminister Rudolf Scharping setzen auf Kontinuität und Nato-Politik. Rot-grüne Kriegspolitik für Europa?

„Deutsche Aussenpolitik ist Friedenspolitik“ - mit dieser Feststellung beginnt der aussenpolitische Teil der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen. So ist die neue Regierungsmehrheit angetreten, um eine neue Politik für Deutschland zu entwickeln.

Ein halbes Jahr ist die neue Regierung im Amt. Wenig Neues ist geschehen. „Kontinuität“, „Verlässlichkeit“, „Berechenbarkeit“ und „Bündnistreue“ sind die Begriffe, die rot-grüne deutsche Aussenpolitik pr ...

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50. GEBURTSTAG DER NATO
Allianz der heiligen Krieger
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.03.1999

Die Nato hat den kalten Krieg gewonnen, aber so ganz glücklich konnte sie mit ihrem Sieg nicht werden. Zum 50. Jahrestag will sie sich jetzt die Lorbeeren für den Endsieg holen


„Wir stehen am Anfang einer Ära grundlegender sozialer Veränderungen. Weltweit zerbrechen jahrtausendealte soziale Strukturen. Die grossen Kriege des 20. Jahrhunderts fanden zwischen wohlhabenden Staaten statt. Im nächsten Jahrhundert werden die jetzt in Frieden miteinander lebenden wohlhabenden Staaten gegen die Völker der armen Staaten und Regionen ihren Wohlstand verteidigen müssen. Der Menschheit steht ein Jahrhundert des Mangels bevor. Um Dinge, die man einmal kaufen ...

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BOMBARDIEREN
Politikersatz
Krieg und Frieden | von Roland Brunner | 01.11.1998

Mit militärischen Schlägen hoffte «der Westen», Milosevic «zur Vernunft zu bringen». Die Nato weiss wie, aber niemand weiss wozu. Der Kosov@-Krieg ist eigentlich eine Nato-Krise

«Humanitäre Verpflichtung» – «politische Notwendigkeit» – «sicherheitspolitisch unumgänglich»: Mit solchen Begriffen hantierte die Nato, als sie im September mit militärischen Massnahmen ...

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PERSPEKTIVEN UNSERER VV-GÄSTE
Den Frieden gewinnen
Krieg und Frieden | von Solange Fernex | 01.11.1998

Den Frieden gewinnen

Die Nato hat den Kalten Krieg gewonnen, die OSZE hat ihn verloren. Es fehlte der Politik am Willen, die zivilen Sicherheitsstrukturen zu stärken. Darum ist die Nato heute so stark und die OSZE so schwach. Wenn wir den Frieden gewinnen wollen, muss sich das ändern

Die ...

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BRUNNER-BERICHT
Skandalös
Krieg und Frieden | von Hans Hartmann | 01.09.1998

Der Brunner-Bericht stösst in friedenspolitischen Organisationen und in der politischen Linken auf Ablehnung. Das ist auch gut so. Oder soll etwa Christoph Blocher den Durchmarsch der Ogi-Boys in die Nato verhindern?

Die vom Militär- und Sportdepartement (VBS) propagierte ‹Armee-Reform› geht in eine falsche Richtung. Friedenspolitisch engagierte Organisationen lehnen die geplante ‹Modernisierung› des helvetischen Militarismus mit überzeugenden Argumenten ab. Wir fassen als zwei Beispiele die Stellungnahmen der cfd-Frauenstelle und der SP Schweiz zusammen.

cfd: Skandalös

Die Frauenstelle für Friedensarbeit des Christlichen Friedensdienstes (cfd) hat zum Brunner-Bericht pointiert Stellung genommen. In zentralen Punkten deckt sich diese – vom Schweizerischen ...

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NATO-OSTERWEITERUNG
Ergänzende Sinnstiftung
Krieg und Frieden | von GSoA, Reinhard Mutz | 01.11.1996

Die Nato expandiert gegen Osten. Gleichzeitig wandelt sie sich vom Verteidigungs- zum Interventionsbündnis. Die Uno gerät ins Hintertreffen und Russland fühlt sich brüskiert. Ein Stabilitätsgewinn für Europa

Pünktlich zum 50. Jahrestag des Nordatlantikvertrages sollen die ersten osteuropäischen Länder Mitglieder der Nato werden. Unklar ist, ob es sich um einen Aufbruch in ein neues Zeitalter oder doch nur um die Restauration einer untergegangenen Weltordnung handelt.
Weshalb das westliche Bündnis überhaupt gen Osten expandieren - in korrektem Nato-Deutsch: sich öffnen - soll, hat noch niemand schlüssig zu erklären vermocht. Das Standardargument lautet ...

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DAS MODELL DER EUROPÄISCHEN SICHERHEITSGEMEINSCHAFT
Ciao Nato!
Krieg und Frieden | von Hans-Joachim Giessmann | 01.09.1996

Die gegenwärtig in Europa bestehenden Verteidigungsbündnisse bilden kein verlässliches Sicherheitssystem. Das «Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg» hat einen Gegenentwurf erarbeitet, der die bestehenden Mängel beheben will. Hans-Joachim Giessmann, Politologe und Mitautor der Studie, stellte das Modell am GSoA-Seminar in Le Bémont vor.

Wer unmittelbar nach dem Ende des Ost-West-Konflikts erwartet hatte, das Zeitalter bewaffneter Konflikte neige sich in Europa endlich dem Ende zu, sieht sich wenige Jahre später bitter enttäuscht. Anstelle einer höheren Berechenbarkeit der sicherheitspolitischen Stabilität, welche sich auf die in der Pariser Charta ...

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