Waffengewalt

Das Sturmgewehr im Kleiderschrank ist ein untragbares Sicherheitsrisiko. Jedes Jahr sterben rund 300 Menschen durch Morde und Selbstmorde alleine durch Armeewaffen. Die GSoA setzt sich dafür ein, dass der Zugang zu Schusswaffen erschwert wird, alle Schusswaffen registriert werden müssen und Armeewaffen konsequent im Zeughaus gelagert werden.

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  • Es steht noch mehr auf dem Spiel, als die meisten wissen

    Uneingeschränkte Waffenlieferungen an die USA, auch in Kriegszeiten. Kriegsmaterial für Bürgerkriege wie im Sudan. Kriegsmaterial für Israel. Die Revision des Kriegsmaterialgesetzes ist noch schlimmer, als sie auf den ersten Blick scheint. Bei der Volksabstimmung im Herbst wird es das Engagement von uns allen brauchen, um gegen die Millionen der Rüstungslobby zu gewinnen. ANDREAS WEIBEL Das aktuelle…

  • Frauen, Militarisierung und Waffengewalt

    An ihrer letzten Generalversammlung nahm die GSoA die Resolution «Frauen, Militarisierung und Waffengewalt» an. Dies geschah vor dem Hintergrund politischer Bestrebungen auf Bundesebene, den Frauenanteil in der Armee zu erhöhen, insbesondere mit der Einführung eines obligatorischen Informationstages und Debatten über die eventuelle Erweiterung der Dienstpflicht. Angesichts dieser Entwicklungen war es für die GSoA unabdingbar, ihren…

  • Was die Schweiz über Waffen nicht wissen will

    Neutral und bewaffnet: Die Schweiz gehört mit knapp 28 Schusswaffen in Privatbesitz pro 100 Einwohner*innen zu den am stärksten bewaffneten Ländern der Welt. Im Unterschied zur Spitzenreiterin USA ist die Zahl der Schusswaffentoten hierzulande vergleichsweise niedrig, was mit Ausbildung, Sicherheitskultur und Eigenverantwortung erklärt wird. Doch diese niedrige Kriminalitätsrate hat einen blinden Fleck. Im internationalen Vergleich…

  • Wenn Kinder gegen Kinder kämpfen

    Über 150’000 getötete Menschen, 4 Millionen Vertriebene und 20 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind: Dies ist die Bilanz von sieben Jahren Bürgerkrieg in Jemen. Dieser wurde losgetreten, als 2014 die vom Iran unterstützten Huthi die jemenitische Hauptstadt Sanaa einnahmen und die Regierung ins Exil zwangen. Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition kämpft seit…

  • Mit Schweizer Waffen gegen die eigene Bevölkerung

    Der Andenstaat am anderen Ende der Welt ist wieder in aller Munde. Bilder von Soldaten die durch Strassen marschieren und Polizisten die auf DemonstrantInnen schiessen, gehen um die Welt. Diese reagieren mit Aufrufen die Menschenrechte zu respektieren und verlangen ein Einstellen der Gewalt. Nur die Schweiz bleibt stumm. 20. Oktober 2019. Auf dem zentralen Platz…

  • Heuchlerische Schweiz

    Vom 13. bis am 17. Mai 2019 war eine UN-Delegation der Arbeitsgruppe zum Einsatz von Söldnern auf offiziellem Besuch in der Schweiz. Es ging um die Evaluation der Massnahmen, die entwickelt wurden, um dem Söldnerwesen im Rahmen der sogenannten «Private Military Companies» (PMCs) zu begegnen. Die Delegation untersuchte in erster Linie, wie sich die Private…

  • I <3 Schutz vor Waffengewalt

    Der Abstimmungssonntag vom 19. Mai 2019 war geprägt von der Abstimmung über die EU-Waffenrichtlinie. Dank grossem Engagement von vielen Menschen wurde die Vorlage mit 63,7 Prozent JA-Anteil angenommen. Der Abstimmungskampf war geprägt von Gehässigkeiten und Desinformation. Schliesslich haben sich die befürwortenden Argumente durchgesetzt und die Änderung des Waffenrechts wurde mit 63,7 Prozent angenommen. Ausschlaggebend waren…

  • Die tödliche Gefahr im Wandschrank

    «Schusswaffen sind dort gefährlich, wo sie sich befinden – das ist in der Regel zuhause»: Obwohl diese Erkenntnis nicht mehr die Neueste ist, bleibt sie aktuell. Dies zeigt unter anderem das Referendum gegen die Umsetzung der EU-Waffenrichtlinien. Im September 2018 entschied sich das Parlament für eine Revision des Waffenrechtes. Mit der neuen Gesetzgebung bewegt sich…

  • Ein Erfolg an der Urne – aber weiterhin zu viele Schusswaffen-Opfer

    Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich deutlich für ein strengeres Waffengesetz entschieden. Die GSoA ist sehr erfreut über dieses Resultat. Sie hatte sich auf diverse Arten im Abstimmungskampf engagiert. Es braucht jedoch weitere Massnahmen, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu gewährleisten. In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als 200 Menschen durch Schusswaffen.…

  • Ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung

    Vor dem Hintergrund der Pariser Terroranschläge 2015 hat die Europäische Kommission beschlossen, die EU-Waffenrichtlinien zu verschärfen. Mit ihren Referendumsdrohungen gegen die moderaten Änderungen beweisen Schweizer Waffennarren einmal mehr, dass Sie in dieser Frage lieber auf ihr Traditionsgefühl hören, als auf wirkliche Argumente. Mit den Anpassungen der EU-Waffenrichtlinien hat die Europäische Staatengemeinschaft erkannt, was die Waffennarren…

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