Einträge in Uno

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DIE UNO UND IHRE SANKTIONEN
Die UN-Sanktionspolitik: Teil des Problems statt Teil der Lösung
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Die UN-Sanktionen sind mitverantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage im Irak, stärken die Position von Saddam Hussein und erschweren einen gesellschaftlichen Wandel.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits 1990 begann im Januar 1991 die Bombardierung Iraks. Zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden Angriffe auf den Irak. Fabriken, Ölraffinerien, Öltanker, der internationale Flughafen, Bahnhöfe, Busstationen, etc. wurden attackiert. Im Bericht einer UNO-Kommission, die den Irak unmittelbar nach Kriegsende besuchte, heisst es, der Irak sei "auf absehbare Zeit in ein prä-industrielles Zeitalter zurückgeworfen worden, allerdings bei gleichzeitig intensiver Energie - und Technologieabhängigkeit". Nach den ...

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LANGE HAT ES GEDAUERT
Der Uno-Beitritt ist geschafft, nun geht es weiter
Krieg und Frieden | von GSoA | 03.04.2002

Die Schweizer StimmbürgerInnen haben sich für den Beitritt zur Uno ausgesprochen. Darüber freuen wir uns. Für uns gilt aber weiterhin der Slogan, mit dem wir für ein JA zur Initiative aufgerufen haben: Uno? JA, aber der Beitritt allein reicht nicht! Die Schweiz hat jetzt die Möglichkeit, zur Demokratisierung der Uno und damit auch zu einer Zivilisierung der weltweiten Konfliktpolitik beizutragen. Diese Möglichkeit gilt es zu nutzen - erst dann ist unsere Uno-Mitgliedschaft die grosse friedenspolitische Chance, die sie sein könnte.

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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
Vernehmlassung Unobeitritt
Krieg und Frieden | von GSoA | 03.10.2000

1. Grundsatz

Der Beitritt der Schweiz zur Uno gehört seit langem zu den Forderungen der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA). Deshalb hat sie sich an der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für einen Uno-Beitritt beteiligt.

2. Begründung

Die Uno ist die einzige supranationale Organisation, in der alle Staaten der Welt an der Bearbeitung der anstehenden Probleme arbeiten können. Sie ist eine inklusive, keine exklusive Organisation - im Gegensatz zu Militärbündnissen. Sie ist also die einzige Organisation, die von ihrer Anlage her keine Interessenpolitik zu machen hat. Sie ist auch die einzige Organisation ...

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UNO-INITIATIVE
Uno? Due, tre cento mila!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Auch die Uno-Initiative braucht 100’000 gültige Unterschriften - 5’800 davon hat die GSoA gesammelt. Warum?

In Erinnerung an die erste GSoA-Abstimmung von 1989 tönt vieles, was heute aus der Armee und ihr nahestehenden Kreisen kommt, wie eine unfreiwillige Selbstparodie: Die NZZ lobt den «Abschied von der Igelmentalität» und VBS-Chef Ogi sagt am Morgen zu seiner Frau anstatt «Guten Morgen» nur noch «Sicherheit durch Kooperation». Fehlt nur noch, dass das Armeespiel angewiesen wird, die «Internationale» zu üben. Was hier in Wirklichkeit geschieht - und dies ist durchaus ernstzunehmen -, ist der Versuch, der Armeereform das Deckmäntelchen einer aussenpolitischen ...

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UNO-INITIATIVE, MILITÄRGESETZ-REFERENDUM UND UMVERTEILUNGSINITIATIVE
GSoA Vollversammlung 1999
Armee und Zivildienst | von GSoA | 21.11.1999

Solidarität statt Soldaten

Aufgrund des vorliegenden Entwurfes des Militärgesetzes beschliesst die GSoA:

Die GSoA leitet die notwendigen Vorbereitungsarbeiten ein, um nach der Verabschiedung des Militärgesetzes im Parlament über ein Referendum entscheiden zu können.

Sie sucht aktiv nach UnterstützerInnen für ein friedenspolitisches Referendum gegen die Revision des Militärgesetzes

Sie leistet inhaltliche und organisatorische Vorarbeiten für ein friedenspolitisches Referendum.

Sie sieht eine ausserordentliche Vollversammlung nach dem Parlamentsbeschluss vor, die definitiv über die Lancierung eines Referendums entscheidet. Entscheidungsgrundlage sind dabei die in der friedenspolitischen Plattform aufgeführten Minimalbedingungen und eine realistische Einschätzung der Chancen ...

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SAMMELAUFRUF
Uno-Initiative in Not
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.11.1999

Im März 2000 läuft die Sammelfrist für die Uno-Initiative ab. Heute fehlen noch 60'000 Unterschriften. Für die Initiative liesse sich gut sammeln, doch sind die zahlreichen Organisationen, die die Initiative unterstützen, offenbar zuwenig bereit, auf die Strasse zu stehen. Die GSoA hat im November 1998 trotz einiger Vorbehalte beschlossen, die Initiative zu unterstützen. Kritisiert wurde, dass die Initiative bewusst unpolitisch gehalten sei und keine Vorstellungen enthalte, welche Politik die Schweiz in der Uno entwickeln soll. Es wurde auch eingewandt, dass der Bundesrat ein Beitrittsgesuch bis im Jahre 2003 vorgesehen habe und dass dieser ...

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UNO-KONVENTION
Kinderkrieger
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.1999

Kürzlich wurde in der Uno eine Debatte mit dem Ziel eröffnet, der Uno-Konvention für die Rechte des Kindes einen Paragraphen anzuhängen, der das Mindestalter für Rekrutierungen bestimmt. Wegen Protesten von Grossbritannien und den USA wurde die Debatte jedoch vertagt.

von Fran Adams*

Weltweit kämpfen mindestens 300'000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Kriegen mit, in einigen Ländern werden Kinder ab 10 Jahren rekrutiert. Zehn Jahre nach der Uno-Konvention über die Rechte des Kindes wollen nun Organisationen wie Amnesty International und die Quäker ein weltweites Mindestrekrutierungsalter durchsetzen. Der Weltkirchenrat hat seine ...

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ZUR UNO? NA KLAR.
In die Uno, aber wozu?
Krieg und Frieden | von Marco Tackenberg | 01.11.1998

Im September wurde eine Initiative lanciert, welche den längst überfälligen Uno-Beitritt fordert. Dass das Initiativbegehren nicht gleichzeitig mit der Aufforderung zu einer solidarischen Politik verknüpft war, ist logische Konsequenz einer (zu) breit gestreuten Koalition des Initiativkomitees

Weltinnenpolitik! Ein abstrakter Begriff – und doch verbinden wir damit die Hoffnung ...

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