Einträge in Wehrpflicht

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ZIVILDIENST
Armee besorgt um ihre Existenz
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 31.10.2009

Weil immer mehr Zivildienstgesuche gestellt werden, ist die Armee besorgt. So sehr, dass ihr Chef sogar dem Parlament Vorwürfe macht.

Ein Vorgehen, wie man es aus Militärdiktaturen nur allzu gut kennt, hat Anfang September das neue VBS-Führungsduo an den Tag gelegt. In einem Interview bezeichnete Armeechef André Blattmann die Abschaffung der Gewissensprüfung als Zulassungsbedingung zum Zivildienst als «Betriebsunfall» und als «nicht zu Ende gedachte Regelung». Diesen Entscheid hat notabene das Schweizer Parlament getroffen. Wenige Tage später setzte VBS-Chef Ueli Maurer der Einmischung des Armeechefs in die demokratischen Gepflogenheiten unseres Landes die Krone auf, als er ...

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WEHRPFLICHTERSATZ-STEUER
Eine Strafe gerät ins Wanken
Wehrpflicht aufheben! | von Piet Dörflinger | 03.09.2009

Ein Ende April gefällter Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte stellt die Legitimation der Schweizer Wehrpflichtersatzsteuer grundlegend in Frage. Endlich.

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FILM
WALO - Waffenlos
Waffen ins Zeughaus! | von GSoA | 01.07.2009

Der Film von Michael Werder ist zwar schon einige Zeit online, wurde aber noch nicht hier gepostet: Das passiert, wenn man ein Gesuch um waffenlosen Dienst stellt...

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KRIEG UND FRIEDEN
Wenn Krankheit zur Manövriermasse wird
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 21.02.2008

Die Armee XXI hat gemäss eigenen Angaben einen Nachwuchsbedarf von 24'500 Armeeangehörigen pro Jahr. Der hohe Untauglichkeitsgrad führt nun dazu, dass diese Zahl unterschritten wird. Jetzt will das VBS handeln - mit fragwürdigen Mitteln.

Der Anteil jener stellungspflichtigen jungen Männer, welche als dienstuntauglich erklärt werden, betrug in den Jahren zwischen 2003 und 2007 im Schnitt rund 35%. Zu diesen 35% kommen dann nochmals gegen 5% dazu, die nach der Aushebung, also während der Rekrutenschule, dienstuntauglich erklärt werden. Hier beginnt das eigentliche Problem für die Armee. Die übrigen 60% diensttauglichen Soldaten sind ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Grüne Männchen fürs Weltcup-Finale, orange ...
Krieg und Frieden | von Julian Reich, Christian Müller | 20.06.2007

...Männchen für die Thega Das VBS und der Zivilschutz missbrauchen die allgemeine Militärdienstpflicht immer öfter. SoldatInnen und Zivilschützer werden als billige Arbeitskräfte für alles mögliche eingesetzt. Vom Skirennen bis zur Gewerbeausstellung.

«Und wieder liegt ein erfolgreicher Kampftag hinter uns.» Der rotbackige Soldat bestellt noch einen Tee Crème - «man kann ja nicht den ganzen Tag lang Kaffee trinken» - und steckt sich eine Zigarette an. Im Restaurant Zeman in Lenzerheide/Parpan (GR) liegt schwerer Rauch, draussen gleisst der Schnee in der Sonne. Die Berner Gebirgsinfanteristen strömen ins Restaurant, rauchen, trinken Kaffee und unterhalten ...

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WAFFEN INS ZEUGHAUS
Von der Schwierigkeit, die Armeewaffe loszuwerden
Waffen ins Zeughaus! | von GSoA | 20.06.2007

(ac) Theoretisch besteht in der Schweiz die Möglichkeit, den Militärdienst ohne Waffe zu leisten. Doch wer seine Ordonnanzwaffe loswerden will, dem werden alle möglichen Steine in den Weg gelegt.

Diese Erfahrung machte auch der angehende Regisseur Michael Werder. So wurde von ihm ein Strafregisterauszug verlangt - offenbar, weil Vorstrafen den Gewissenskonflikt, der für die Bewilligung des waffenlosen Dienstes geltend gemacht werden muss, unglaubwürdig machen würden. Soll heissen: Vorbestrafte Leute haben geringere Chancen, ihre Waffe loszuwerden. Für den waffenlosen Dienst kommen nur besonders gewissenhafte Wehrpflichtige in Frage. Eine absurde Abkehr vom gesunden Menschenverstand...

Im Rahmen ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Zivildienst: Eine erste Hürde ist weg
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 23.02.2007

Wer bis anhin Zivildienst leisten wollte, musste zwei Dinge in Kauf nehmen: Einerseits die unwürdige Gewissensprüfung bei der Zulassung, andererseits eine anderthalbmal längere Dienstzeit. National- und Ständerat wollen nun die Gewissensprüfung abschaffen. Damit bleibt aber die zweite Ungerechtigkeit, die längere Dienstpflicht, weiterhin bestehen.

In der Dezember-Session stimmte der Nationalrat einer vom Ständerat leicht modifizierten Motion von Heiner Studer (EVP, AG) zur Abschaffung der Gewissenprüfung für Zivildienst-Willige zu. Der Bundesrat wird damit beauftragt, dem Parlament ein überarbeitetes Zivildienstgesetz vorzulegen, welches «das heute geltende Zulassungsverfahren zum Zivildienst durch eine Regelung ersetzt, die kosteng ...

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DOSSIER
Sinnkrise der Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.12.2006

Die Armee befindet sich in einer Sinnkrise, die auch Bürgerliche und sogar das VBS selber betrifft. Niemand kann mehr erklären, wofür hier jedes Jahr junge Menschen geplagt werden und Milliarden von Franken für Waffen ausgegeben werden. Nur so ist es erklärbar, dass etwa das Rüstungsprogramm 2004 abgelehnt wurde. In der GSoA-Zeitung beschäftigt sich eine Reihe von Artikeln mit der Sinnkrise der Armee.

Wehrpflicht und Zivildienst

Im Zuge dieser Sinnkrise ist ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Militärdienstverweigerer
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 18.09.2006

«Der Parasit will einfach nicht» Militärdienstverweigerer machten vor den Divisionsgerichten die unterschiedlichsten Motive geltend.


Die Lizentiatsarbeit von Samuel Burri* untersuchte die Gerichtsprozesse gegen Militärdienstverweigerer zu Beginn der 1970er Jahre.

Samuel Burri untersuchte in seiner Lizentiatsarbeit 75 Militärstrafprozesse gegen Dienstverweigerer im Zeitraum zwischen 1969 und 1973 (bei total 1'339 Verweigerungen in diesen vier Jahren). Durch die quellennahe Arbeitsweise gibt Burri den Verweigerern ein Gesicht und betont die soziokulturellen Unterschiede der Verweigerer: «Einzige wirkliche Gemeinsamkeit aller Militärdienstverweigerer war ihr Denken und Handeln nach zivilen Normen und Werten.» Diese wurden aber höchst unterschiedlich begründet.

Motivationen der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Die Rentnerarmee
Wehrpflicht aufheben! | von Daniel Bachofen | 17.03.2006

Kolumne zu den - ernst gemeinten, aber nicht wirklich ernst zu nehmenden - Vorschlägen des Modell 50+.

Seit geraumer Zeit verliert der Militärdienst an Akzeptanz. Das Fundament der Milizarmee bröckelt: Die Wehrpflicht im heutigen Sinne ist zum Scheitern verurteilt. Soweit keine neue Erkenntnis für den/die GSoA-Zeitungs-LeserIn. Interessant ist aber, dass auch Peter Gross, Professor für Soziologie an der Universität St. Gallen, für einen Artikel in der NZZ am Sonntag vom 6. November 2005 zu dieser Erkenntnis gelangt ist.

Wäre Professor Gross ein Leser unserer Zeitung, so wäre ihm natürlich auch schon ...

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