Knappes Resultat beim Zivildienst: Denkzettel für die Bürgerlichen 

Heute hat eine sehr knappe Mehrheit der Stimmbevölkerung die Verschlechterung des Zivildienstgesetzes angenommen. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein Grossteil der Bevölkerung die von Bundesrat und Parlament vorangetriebene Militarisierung ablehnt und den Zivildienst in seiner heutigen Form unterstützt. Alle weiteren Angriffe auf den Zivildienst, wie die Wiedereinführung der Gewissensprüfung oder die Zusammenlegung mit dem Zivilschutz, müssen sofort gestoppt werden.

Das Abstimmungsresultat stellt den Militarisierungskurs, den Bundesrat und Parlament vorantreiben, deutlich infrage. «Ein grosser Teil der Bevölkerung steht nicht hinter den Aufrüstungsplänen der Bürgerlichen. Dies stimmt uns für zukünftige Abstimmungen optimistisch», erklärt GSoA-Sekretär Elia Gerber.

Die wichtige Arbeit, die der Zivildienst in den Spitälern, Pflegeheimen, Schulen und im Naturschutz leistet, wird in weiten Teilen der Bevölkerung geschätzt. Mit der Annahme droht ein Leistungsabbau in diesen Bereichen. Deshalb darf der Zivildienst nicht noch weiter geschwächt werden. GSoA-Sekretär Joris Fricker sagt dazu: «Dieses sehr knappe Resultat ist ein klares Zeichen ans Bundeshaus: Stoppt die weiteren Angriffe auf den Zivildienst!» 
Die GSoA hat heute einen entsprechenden Appell lanciert, der die weitere Schwächung des Zivildienstes verhindern will. 

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