Einträge in Wirtschaft

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KRIEG UM RESSOURCEN ODER «GREEN NEW DEAL»
Greenpeace unterstützt Exportverbot für Kriegsmaterial
Kriegsmaterial-Exporte | von Matthias Wyssmann und Kaspar Schuler, Greenpeace Schweiz | 31.10.2009

Aus einer beherzten Aktion gegen Atombombentests entstand vor 38 Jahren die Umweltorganisation Greenpeace. Heute ist der Zusammenhang zwischen Krieg und Umweltzerstörung offensichtlicher denn je. Greenpeace hat deshalb beschlos sen, die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu unterstützen.

Ziel der Reise war die Insel Amchitka vor Alaska ...

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WIRTSCHAFT
Auch ohne Waffenexporte lebt sich’s gut
Kriegsmaterial-Exporte | von Andreas Weibel | 03.09.2009

Die Rüstungslobby übertreibt die ökonomische Bedeutung der Schweizer Rüstungsexport-Industrie oft masslos. Nur wenige Betriebe und Regionen sind von der Volksinitiative gegen Kriegsmaterial-Exporte ernsthaft betroffen. Wir zeigen auf, wie die Arbeitsplätze bei einer Annahme der Initiative erhalten bleiben können.

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KAMPFFLUGZEUGBESCHAFFUNG
Wie Geschäfte im Rüstungsbusiness ablaufen
Kampfflugzeuge | von Adi Feller | 03.09.2009

Immer wenn es um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge geht, ist Korruption im Spiel. Auch die drei Anbieter EADS, Saab-BAE und Dassault, welche an der Ausschreibung für die Beschaffung in der Schweiz teilnehmen, sind keine unbeschriebenen Blätter.

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DER GRIPEN-PILATUS-DEAL
Marktverzerrung auf Kosten der SteuerzahlerIn
Kampfflugzeuge | von GSoA | 17.04.2009

Lusche Gegengeschäfte wären in anderen Bereichen illegal
In der gestrigen Sendung berichtete 10vor10 ausführlich über ein angebliches Angebot des Flugzeugherstellers Saab im Zusammenhang mit der Beschaffung neuer Kampfjets für die Schweizer Armee. Falls sich die Schweiz entschliessen würde, den Saab Gripen zu erwerben, würde sich Saab verpflichten, im Gegenzug Trainingsflugzeuge des Typs PC-21 für rund eine Milliarde Franken zu kaufen.

Die GSoA möchte in Erinnerung rufen, dass solche Deals gemäss den Richtlinien der WTO über das öffentliche Beschaffungswesen in allen anderen Bereichen ausser der Rüstungsindustrie hochgradig illegal sind - mit gutem ...

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WIRTSCHAFT
Konversion lohnt sich
Kriegsmaterial-Exporte | von Sebi Dissler | 28.03.2009

Die Rüstungsindustrie ist längst kein wichtiger Wirtschaftszweig mehr für die Schweiz. Es arbeiten «nur» noch etwa 5’000 Menschen in der exportierenden Waffenindustrie. Jedoch sind in gewissen Regionen überproportional viele Arbeitsplätze von ihr abhängig.

Im Kanton Nidwal den sind beispielsweise die Pilatus-Werke der grösste Arbeitgeber. Die Initiative «für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten» beinhaltet deshalb auch, dass der Bund während zehn Jahren diese Regionen sowie die betroffenen Beschäf tigten unterstützt. Eine solche Hilfe ist keine «sozialistische Planwirtschaftsphantasie», wie sich der CVP-Rüstungslobbyist Carlo Schmid ausdrückte, sondern eine reale Chance f ...

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STUDIE DES BUNDESRATES
Arbeitsplätze können erhalten werden
Kriegsmaterial-Exporte | von Andreas Weibel | 22.12.2008

Wenn es um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Volksinitiative gegen Kriegsmaterialexporte geht, malt die Rüstungsindustrie gerne Horrorszenarien an die Wand. Zehntausende Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel. Eine Studie des Bundesrates legt nun nüchternere Zahlen vor.

Wenn man den Publikationen des «Arbeitskreises für Sicherheit und Wehrtechnik» glauben ...

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GEGENGESCHÄFTE
Die grosse Kompensations-Lüge
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 20.08.2008

Wenn die Schweizer Armee im Ausland Rüstungsgüter beschafft, wird der ausländische Hersteller in der Regel verpflichtet, die Vertragssumme zu 100 Prozent durch Kompensationsgeschäfte bei der schweizerischen Industrie auszugleichen. Nun zeigt eine Studie der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK: Seit Jahren wird geschummelt.

Zwischen 1995 und 2005 wurden im Zusammenhang mit Rüstungsbeschaffungen im Ausland Kompensationsgeschäfte im Umfang von 4.3 Milliarden Franken getätigt. Gemäss der Studie der EFK flossen davon effektiv nur rund 40 Prozent zurück in die Schweizer Industrie.

Die Kompensationsverpflichtungen der ausländischen Hersteller werden vertraglich vereinbart. Kauft eine ausländische ...

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LOBBYING
Der schmale Grat zwischen Lobbying und Korruption
Kampfflugzeuge | von Reto Moosmann, Carlos Hanimann | 20.08.2008

Der Bundesrat entscheidet im Sommer 2009, welches Kampfflugzeug die Schweizer Luftwaffe erhalten soll. Der Konkurrenzkampf unter den drei Anbietern der neuen Jets (EADS, Saab, Dassault) wird mit harten Bandagen geführt.

Die zwei Hersteller EADS und Saab sind bei Rüstungsbeschaffungen im Ausland in Korruptionsskandale verwickelt. Läuft in der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Globalisierung kennt keine Grenzen - oder doch?
Krieg und Frieden | von Ayres Freitas | 24.10.2007

Die Welt rückt näher zusammen: Waren, Dienstleistungen, Informationen, Kapitalstr&ouml;me und nicht zuletzt Waffen passieren die Landesgrenzen in immer grösserer Menge und mit immer geringeren Hindernissen. Bei all dieser Liberalität im Austausch zwischen Ländern geht jedoch eines vergessen: der Mensch.

Gegenläufig zum Abbau von Barrieren für den globalen Handel werden von den meisten Ländern zunehmend Hindernisse für die Einreise von Personen aufgebaut (siehe auch GSoA-Zitig 130). Dies lässt sich ganz konkret am Beispiel Schweiz beobachten: Im Zeitraum von 2001 bis 2006 stiegen die Schweizer Exporte im Mittel um j ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Ressourcen, Krieg und die Schweiz
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 20.06.2007

Unter diesem Titel fand am dritten Sozial- und Umweltforum Ostschweiz (SUFO) in St. Gallen ein gut besuchter GSoA-Workshop statt. Eine Zusammenfassung.

Nach dem Ende des Kalten Krieges hofften viele auf eine «Friedensdividende»: Die in der Rüstungsspirale gebundenen wirtschaftlichen Mittel sollten freigesetzt und der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zugeführt ...

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