Einträge in Wirtschaft

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Clownen in der militarisierten Zone
Armee und Zivildienst | von Andreas Cassee | 20.06.2007

Donnerstag, 7. Juni, 12.00 Uhr: Nach einer kurzen Nacht im Camp gelangen wir mit einer kleineren Gruppe Clowns zu einer Massenblockade bei Hinterbollhagen, die bereits einige Meter von der Strasse abgedrängt wurde. Und werweissen, wofür wohl die schwarzvermummten Uniformierten demonstrieren, die nun ihrerseits die Strasse blockieren. Als ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Vermeidbarer"Fluch der Ressourcen"
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 23.02.2007

Mit Rohstoffen reich gesegnete Länder versinken besonders häufig in Armut und Bürgerkrieg. Das liegt an den ungerechten Regeln der Weltwirtschaft, meint der deutsche Philosoph Thomas Pogge - und sorgt damit für Wirbel in der ethischen Debatte über die Weltarmut.

Das Paradox ist schon lange bekannt: Staaten, die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Rüstungsprogramm 2006
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.06.2006

Das Rüstungsprogramm 2006: Anmassend und unsinnig!

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) lehnt das heute vom Bundesrat vorgestellte Rüstungsprogramm 2006 dezidiert ab. Sicherheitspolitisch ist es unsinnig, finanzpolitisch bedenklich, und es steht beispielhaft für die Vetternwirtschaft bei den Rüstungsbeschaffungen.

Finanzpolitisch bedenklich

Die Militärs waren beim Verfassen ihres Wunschzettels für Kriegsspielzeug nicht zurückhaltend: Sie wollen sich Rüstungsgüter im Wert von 1,5 Milliarden Franken genehmigen - so viel wie seit 1997 nicht mehr. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Rüstungsausgaben um 50 Prozent, gegenüber dem Jahr 2004 werden sie ...

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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
VV beschliesst Volksinitiative
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 30.04.2006

Gruppe für eine Schweiz ohne Armee beschliesst Lancierung der Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat heute an ihrer Vollversammlung einstimmig beschlossen, eine Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu lancieren. Neben der GSoA haben sich bereits A Gauche Toute (Dachorganisation von PdA, Alternativen Listen, JA! und Solidarités), die JungsozialistInnen (JUSO) sowie der Christliche Friedensdienst (cfd) definitiv für das Mittragen des Initiativprojekts entschieden. Die Grüne Partei Schweiz, die sich ebenfalls intensiv an den Vorbereitungen beteiligt hat, die SP Schweiz und weitere Organisationen werden in den ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Berner Ostermarsch 2006
Krieg und Frieden | von GSoA | 11.04.2006

Frieden heisst genug für alle

Bereits in seiner vierten Auflage findet dieses Jahr der Berner Ostermarsch als Partnerschaftsprojekt von Kirchen, Menschenrechtsgruppen, GlobalisierungskritikerInnen und AntimilitaristInnen statt. Der Berner Ostermarsch – der einzige in der Schweiz – steht in einer langen Tradition, die insbesondere in Deutschland auch über die kommenden Osterfeiertage sichtbar werden wird.

Wie schon in den vergangenen drei Jahren startet der Marsch auf dem Eichholz. Neu treffen sich die Teilnehmenden erst um 13.00 Uhr im Eichholz und spazieren nach einer kurzen Begrüssung der Aare entlang und endet um 14 Uhr auf dem Münsterplatz mit einer Abschlusskundgebung. Die Redebeitr ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Carlyle Group: Aus Macht mach Geld
Krieg und Frieden | von Andreas Cassee | 17.03.2006

Die Carlyle Group ist auf so undurchsichtige und vielfältige Weise ins Geschäft mit dem Krieg involviert wie kaum eine andere Firma. Dabei kann sich Carlyle auf beste Kontakte zum Weissen Haus verlassen.

Die Carlyle Group ist eine global tätige Investmentgesellschaft, deren Firmensitz sich bezeichnenderweise direkt zwischen dem ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Trink oder stirb!
Krieg und Frieden | von Ayres Freitas | 17.03.2006

Coca-Cola wird in den USA beschuldigt, Morde an kolumbianischen Gewerkschaftern zu tolerieren.

Dass wir nicht zu viel Coca-Cola trinken sollen, haben uns unsere Eltern eingebläut, da das Zuckerwasser schlecht für Zähne und Gesundheit ist. Eine Studentenkampagne in den USA prangert nun Coca-Cola an, eine Mitverantwortung an Morden ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Armee-Helikopter zu Windkraftwerken
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel, Tom Cassee | 01.09.2005

Ressourcenpolitik war bisher für die Friedensbewegung kein Hauptthema und erschöpfte sich oft im Slogan «Kein Blut für Öl». Dies sollte sich ändern. Denn in Zukunft werden sich die grossen zwischenstaatlichen Konflikte vor allem um eines drehen: Fossile Rohstoffe.

Erdöl ist auf der Erde nur beschränkt vorhanden. Und es geht langsam zur Neige: Seit Jahren wurden keine grösseren Vorkommen mehr entdeckt. Experten meinen, dass schon in wenigen Jahren die weltweiten Fördermengen nicht weiter gesteigert werden können und tendenziell sinken werden. Die Internationale Energieagentur IEA schätzt, dass Europa bis im Jahr 2050 40 ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Konflikte made in Switzerland
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel, Tom Cassee | 01.06.2005

In einer globalisierten Welt können bewaffnete Konflikte nicht mehr isoliert betrachtet werden. Bürgerkriege werden von aussen finanziert und Waffen aus dem Ausland geliefert. Welche Mechanismen tragen zu Entstehung von bewaffneten Konflikten bei? Und welche Verantwortung trägt dabei die Schweiz?

Ende des letzten Jahrtausends wurde die Bezeichnung Blutdiamanten einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Es handelt sich dabei um Edelsteine, welche aus Bürgerkriegsländern stammen. Diese Diamanten dienen Konfliktparteien dazu, sich aus dem Erlös Waffen zu kaufen. Ein viel besprochenes Beispiel dabei ist Angola. Hier spielten zwei Ressourcen für den Bürgerkrieg eine entscheidende Rolle: Während ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Schweizer Träume im Irak
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 01.06.2004

Unternehmen aus den Ländern der Kriegskoalition verdienen sich im Irak eine goldene Nase. Gehören auch Schweizer Firmen zu den Profiteuren?

VertreterInnen von mehr als 50 Unternehmen nahmen anfangs April dieses Jahres an einer Tagung teil, an der die Schweizer Exportförderungsagentur Osec die Geschäfts-Möglichkeiten im Irak erörterte. Jetzt sei der Moment gekommen, den neu geöffneten Markt zu besetzen, wurde gesagt.

Vor Beginn der UNO-Sanktionen 1990 gehörte der Irak zu den bevorzugten Handelspartnern der Schweiz im Nahen Osten. Für 650 Millionen Franken pro Jahr wurde in den Irak Saddam Husseins exportiert. An die ...

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