Einträge in Ziviler Friedensdienst

<  1  2  3  4  5  6  7  >

INITIATIVE
Initiative fuer einen Zivilen Friedensdienst in der Kommission
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.12.2000

Die Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst, welche vor Jahresfrist eingereicht wurde, steckt bereits in der parlamentarischen Beratung. Höchste Zeit, die Abstimmungs- kampagne vorzubereiten

Der Bundesrat hatte bereits im Juli 2000 seine Botschaft zur Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD) verabschiedet. Es war zwar nicht zu erwarten, dass er das Volksbegehren unterstützen würde. Ernüchternd ist aber schon, wie unsorgfältig der Bundesrat mit der Initiative umgeht. Er behauptet zum Beispiel, die ZFD-Initiative fordere, " ... dass alle in der Schweiz wohnhaften Personen ein Anrecht auf Ausbildung und Einsatz im ZFD hätten" oder, dass die ...

weiterlesen



BOTSCHAFT DES BUNDESRATS
GSoA-Initiativen: Bundesrat verpasst internationale Entwicklung
Armee und Zivildienst | von GSoA | 05.07.2000

Der Bundesrat hat seine Botschaft zu den beiden GSoA-Initiativen "Für eine Schweiz ohne Armee" und "Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst" der Öffentlichkeit vorgestellt. Er empfiehlt beide Volksinitativen zur Ablehnung.

Die GSoA bedauert, dass mit diesem Entscheid der Bundesrat die Chance verpasst, die Wendung zu einer fortschrittlichen Sicherheitspolitik zu vollziehen. Nicht Soldaten sind für eine glaubwürdige Konfliktpolitik nötig, sondern zivile Kräfte für die Früherkennung und vor allem für die rechtzeitige Behandlung von Krisen und Konflikten. Genau dazu will die Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst einen wesentlichen Beitrag leisten. Während ...

weiterlesen



RESOLUTION DER VV
Für eine konsequente Friedenspolitik - Für ein friedenspolitisches Referendum gegen die Militärgesetzrevision
Armee und Zivildienst | von GSoA | 25.06.2000

Die Zahl der kriegerisch ausgetragenen innerstaatlichen Konflikten hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt, jährlich zwischen einer halben und einer Millionen Todesopfer forderten die innerstaatlichen Gewaltkonflikte in den vergangenen zehn Jahren. Für die reichen Staaten im Norden und Westen gibt es zwei Optionen im Umgang mit diesen Konflikten:

Entweder setzen sie auf eine konsequente Friedenspolitik, die auf den Abbau der Konfliktursachen ausgerichtet ist. Dies würde einen Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit, Engagement für gerechte Wirtschaftsbeziehungen, Investitionen in zivile Konfliktbearbeitung, eine solidarische Asylpolitik und zur Finanzierung dieser Friedenspolitik einen radikalen Abrüstungsprozess beinhalten.

Oder sie setzen auf ...

weiterlesen



ZIVILER FRIEDENSDIENST
Das Pflänzchen gedeiht
Armee und Zivildienst | von Jochen Neumann, Josef Lang | 01.06.2000

In Deutschland ist der Zivile Friedensdienst bereits Realität. Die Debatte über den Aufbau einer Infrastruktur für den Frieden führte zu einer intensiven Zusammenarbeit von Friedens- und Entwicklungsdiensten

1998 übernahm in Deutschland eine rot-grüne Koalition die Regierung. Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen verpflichteten sich die beiden Regierungsparteien, den Aufbau einer Infrastruktur zur Krisenprävention und zivilen Konfliktbearbeitung zur Regierungspolitik zu erheben. Der Einsatz von Friedensfachkräften und -diensten sollte Teil dieses Programmes sein. Im Staatsbudget 1999 wurden für diese Zwecke 5 Millionen Mark bewilligt, für das Jahr 2000 17,5 Millionen.

Im Zuge ...

weiterlesen



AUFBAUPROJEKT
Hintergründig
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.02.2000

Was kann man angesichts ethnischer Konflikte Sinnvolles tun? Die GSoA hat sich diese Frage früh gestellt - und Ende 1992 mit der Unterstützung des Pakrac-Projektes in Kroatien begonnen, ein Projekt, das sich um sozialen Wiederaufbau in einer kriegsgeschädigten Region bemühte. Während drei Jahren haben in Zusammenarbeit mit der Antikriegskampagne Kroatien (ARK) Hunderte von Freiwilligen an der Arbeit teilgenommen. Im Rückblick auf das Pakrac-Projekt liegt nun eine umfangreiche Auswertung vor, verfasst von Astrid Astolfi, Sozialwissenschaftlerin am Institut d’études sociales (IES) in Genf. Auf beinahe 300 Seiten schildert die Autorin historische Hintergründe, eine ausführliche ...

weiterlesen



AUSBILDUNG ZUM FRIEDEN
ZFD konkret
Krieg und Frieden | von Renate Schoch | 01.02.2000

Friedensausbildung ist ein zentraler Punkt unserer Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst. Das Schweizerische Ökumenische Friedensprogramm (SÖF) macht vor, wie es gehen könnte.

Oft ist die Rede von zunehmender Gewalt – und von der Suche nach gewaltfreier Konfliktregelung. Das SÖF, ein Netzwerk von christlichen Gemeinschaften, Hilfswerken und unabhängigen Friedensorganisationen, bietet dazu einen Bildungslehrgang an. Die Ausbildung will praxisorientiert zum aktiven Eingreifen in Konflikt- und Gewaltsituationen ermutigen und befähigen.

Vor kurzem konnten die ersten AbsolventInnen des Pilotkurses der Ausbildung für Friedensarbeit und Konfliktlösung ihr Zertifikat entgegennehmen. Die Themenbereiche der vier Blockwochen und drei Begleitwochenenden ...

weiterlesen



ÜBERSICHT
Der NATO-Krieg gegen Serbien
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2000

Mit der Abschaffung der Autonomie des Kosov@ (1989) startete Slobodan Milosevic einen serbisch-nationalistischen Kurs, der zur Unterdrückung des albanischen Mehrheitsvolkes durch die serbische Minderheit führte. Der gewaltlose Widerstand der Albaner fand keine Unterstützung vom Westen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die UCK, die mit Gewalt für die Unabhängigkeit des Kosov@ kämpfte.

Ende der neunzigerjahre begann die NATO sich einzuschalten und verlangte in den Verhandlungen von Rambouillet, die zuerst vielversprechend anfingen, die faktische Kapitulation Serbiens. Nach den gescheiterten Verhandlungen setzte die Nato auf die Bombardierung Serbiens.
Mit dem Argument, eine humanitäre Katastrophe im ...

weiterlesen



KURSANGEBOT
Friedensdienst konkret
Armee und Zivildienst | von Renate Schoch | 01.11.1999

Das Schweizerische Ökumenische Friedensprogramm (SÖF) führt seinen Jahreskurs unter dem Titel „Ausbildung für Friedensarbeit und Konfliktlösung" bereits zum zweiten Mal durch. Er dauert von Juli 2000 bis Juni 2001 und umfasst vier Blockwochen. Der Kurs richtet sich an Frauen und Männer, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld mit Konflikten konfrontiert sind (z.B. im Asyl- und Flüchtlingsbereich, Gewalt in der Schule oder unter Jugendlichen, Gewalt gegen Frauen, Mobbing). Eine Grundlage bietet der Kurs aber auch für jene, die sich auf Einsätze im Bereich von Menschenrechts- und Wahlbeobachtung, Entwicklungszusammenarbeit, Friedensförderung ...

weiterlesen



DER DRITTE WEG
Militärgesetz für bewaffnete Auslandseinsätze
Armee und Zivildienst | von GSoA | 27.10.1999

Die aktuelle politische Landschaft ist geprägt vom Spannungsfeld Integration versus Alleingang. Auch die Diskussion um bewaffnete Einsätze der Schweizer Armee steht in diesem Spannungsfeld. Die Alternative "militärischer Alleingang à la Auns oder bewaffneter Internationalismus" ist für uns unbefriedigend. Die GSoA schlägt mit ihren im September eingereichten Initiativen "Für eine Schweiz ohne Armee" und "Für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst" eine dritte Position vor: Eine Position der Öffnung auf zivilem Weg und in Kooperation mit politischen Institutionen.

Auch wenn der Bundesrat in der vorliegenden Version des Militärgesetzes bewaffnete Auslandseinsätze nur unter Uno- oder Osze-Mandat ...

weiterlesen



MEDIENKONFERENZ
Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für den Zivilen Friedensdienst eingereicht
Armee und Zivildienst | von GSoA | 10.09.1999

Heute Freitag, 10.9.99, reicht die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) zwei Volksinitiativen bei der Bundeskanzlei ein: "Solidarität schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD)" und "Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee". Für beide Initiativen zusammen wurden über eine Viertelmillion Unterschriften gesammelt. Für die ZFD-Initiative sind 113'496, für die Initiative für eine Schweiz ohne Armee 110'842 Unterschriften beglaubigt. Die GSoA will mit diesen Initiativen neue Ideen in die schweizerische Sicherheitspolitik einbringen. Eine Schweiz, die im geeinten Europa keinen Feind mehr hat, kann ...

weiterlesen



<  1  2  3  4  5  6  7  >