Einträge in Ziviler Friedensdienst

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INITIATIVENTWURF
Initiative 2: Solidarität schafft Sicherheit
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.11.1996

Initiativentwurf (alt)

Solidarität schafft Sicherheit

Für einen Schweizer Friedensdienst
Der Bund schafft zur Erhöhung der ökologischen Sicherheit im Inland und als Beitrag zur internationalen Sicherheitspolitik einen freiwilligen Friedensdienst.
a) Im Inland kann der Friedensdienst im Auftrag von Bund, Kanton und Gemeinden oder auf Anfrage von Dritten in gemeinschaftsrelevanten Bereichen eingesetzt werden.
b) Im Ausland kann ein Einsatz in den Bereichen Wahlbeobachtung, Menschenrechtsarbeit, Begleitung von gefährdeten Personen, Demokratisierung und Überwachungsfunktionen sowie anderen Projekten des zivilen und und sozialen Engagements erfolgen. Der Schweizer Friedensdienst kommt auf Anfrage und unter Zustimmung der involvierten staatlichen Strukturen zum Einsatz. Er ist ...

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ES GIBT SIE SCHON: ZIVILE FRIEDENSINTERVENTIONEN
Präventive Friedensarbeit
Armee und Zivildienst | von Ueli WIldberger | 01.09.1996

Mit Blick auf einen künftigen zivilen Friedensdienst können bestehende Nichtregierungsorganisationen NGOs wie die Peace Brigades International (PBI) oder das Balkan Peace Team International (BPT-I) interessante Erfahrungen beisteuern. Ihre internationalen Friedensinterventionen in Konfliktgebieten erschliessen Neuland. Dabei steht nicht die Linderung der Kriegsfolgen im Vordergrund, sondern die präventive Gewaltverhinderung.

Die Peace Brigades International wurden 1981 in Kanada gegründet, um im Sinne Gandhis gewaltfreie Friedenseinsätze in Konfliktzonen zu realisieren. Heute sind in Guatemala, Kolumbien, Sri Lanka, Nordamerika (Indianische Landkonflikte) und Haiti internationale Teams mit insgesamt etwa 30 Freiwilligen permanent im Einsatz. Seit 1994 ist in Ex-Jugoslawien als gemeinsames ...

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ZIVILER FRIEDENSDIENST – DEUTSCHE VERSION
Weder Sozialarbeit noch Diplomatie
Armee und Zivildienst | von Renate Wanie | 01.09.1996

Kaum war die Interventionsdebatte in der deutschen Friedensbewegung abgeklungen, sorgte ein neues Thema für heftige Kontroversen. Im Dezember 1995 schien die Idee eines Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in Deutschland vor der Umsetzung zu stehen. Nach dem Abkommen von Dayton hatte sich bis in die Parteien hinein herumgesprochen, dass zur Absicherung des Friedensprozesses in Ex-Jugoslawien zivile, gewaltfreie Mittel geeignet sein könnten.

Angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen und massiver Menschenrechtsverletzungen werden in der öffentlichen Debatte zumeist Militärinterventionen als einzige Alternative zum Nichtstun vorgeschlagen. Die vielfältigen Möglichkeiten der nicht-militärischen Krisen- und Kriegsintervention machen hingegen deutlich, dass dies eine Scheinalternative ist ...

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EIN FRIEDENSDIENST MÜSSTE DEN ZIVILDIENST ABLÖSEN
Kein Beigemüse
Armee und Zivildienst | von Ruedi Winet | 01.09.1996

Endlich ist es soweit: Auch in der Schweiz kann anstelle des Militärdienstes Zivildienst geleistet werden. Doch das Zivildienstgesetz widerspricht in manchen Punkten den Vorstellungen pazifistischer Kreise. Welche Vorteile demgegenüber der Vorschlag der GSoA in Aussicht stellt, erläutert Ruedi Winet, Leiter der Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst.

Zivildienst kann bei anerkannten gemeinnützigen Organisationen und in Einsatzbetrieben geleistet werden. In der Regel finden diese Einsätze im Inland statt, ausnahmsweise, bei entsprechender Ausbildung, kann ein Einsatz auch im Ausland zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt werden. Für ihren Lohnausfall wird den Zivildienstleistenden eine Entschädigung gem ...

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JETZT ENTSCHEIDEN
Die zivile Intervention
Armee und Zivildienst | von Michel Monod | 01.06.1996

Bewaffnete Verteidigung ...

Bezüglich Verteidigungs- und Sicherheitspolitik stehen sich in Europa zwei Modelle gegenüber. Deutlicher wahrnehmbar ist wohl jenes der bewaffneten Verteidigung. Die Staaten vertrauen auf ihre militärischen Kräfte, sind daran, Berufsarmeen aufzustellen, um den technischen Anforderungen einer modernen Bewaffnung gerecht zu werden. Belgien hat die allgemeine Wehrpflicht bereits abgeschafft. Auch die Niederlande und Frankreich verfolgen dieses Ziel und wollen es England gleichtun, das schon seit langem eine Berufsarmee unterhält. Die NATO ist weiterhin tonangebend, und wer noch nicht NATO-Mitglied ist, strebt eine Partnerschaft an. Die Oststaaten haben diese Partnerschaft im Bewusstsein dessen beantragt, dass es ...

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ACHT FRAGEN UND ACHT ANTWORTEN ZU DEN INITIATIVVORSCHLÄGEN
Für eine Schweiz ohne Armee und einen Schweizer Friedensdienst
Armee und Zivildienst | von Arbeitsgruppe GSoA 2 | 01.05.1996

Die GSoA bereitet seit einem Jahr die nächsten konkreten Schritte auf dem langen Weg zu einer Schweiz ohne Armee vor. Zwei Entwürfe für neue Initiativvorschläge liegen vor. In diesem Argumentarium werden die Vorschläge vorgestellt und begründet. Jetzt ist Ihre / Deine Meinung gefragt!

1 Schon wieder eine Initiative für eine Schweiz ohne Armee?

Wesentliche Fragen sollen in einer Demokratie immer wieder gestellt werden. 1919 wurde das Frauenstimmrecht im Kanton Neuenburg zum ersten mal abgelehnt. Wenn Frauen nicht noch unzählige weitere Versuche unternommen hätten, dann wären sie heute immer noch aus der ...

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