Antimilitaristisch: Die GSoA kämpft für die Abschaffung der Armee, gegen die direkte und indirekte Beteiligung der Schweiz am Krieg und für globale Gerechtigkeit.
Aktivistisch: Die GSoA lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Sei es bei Demonstrationen, frechen Aktionen oder beim Unterschriftensammeln für eine Initiative: Ohne die GSoA-AktivistInnen läuft nichts!
Initiativ: Die GSoA hat in 27 Jahren sechs Volksinitiativen und zwei Referenden gesammelt. Bei weiteren fünf Initiativen hat die GSoA massgeblich zur Unterschriftensammlung beigetragen.
Basisdemokratisch: Die GSoA ist basisdemokratisch organisiert. Höchstes Organ ist die Vollversammlung, die einmal im Jahr stattfindet. Der Vorstand der GSoA heisst "Koordination" und steht allen Mitgliedern offen, die bereit sind, regelmässig mitzuarbeiten. Daneben gibt es verschiedene Regionalgruppen, die ihre Aktivitäten eigenständig beschliessen und umsetzen.
Unsere Positionen
Armee abschaffen!
Krieg löst keine Probleme, ganz im Gegenteil: Er bringt Leid über die unbeteiligte Zivilbevölkerung und über die Soldaten, welche von den Mächtigen dieser Welt in den Krieg geschickt werden. Militärische Interventionen schaffen keine langfristigen Grundlagen für ein friedliches Miteinander. Denn im Endeffekt lassen sich Konflikte nur auf politischem Weg lösen. Wer gegen den Krieg ist, muss bereits dessen Vorbereitung verhindern. Deshalb wollen wir die Armee abschaffen.
Wider die militärische Logik
Die GSoA steht konsequent gegen die militärische Logik ein, die den politischen Gegner zum Feind macht. Stattdessen setzen wir uns für die gewaltfreie Lösung von Konflikten ein. Wir verstehen uns als Teil der weltweiten Bewegung gegen Krieg und Unterdrückung und für globale Gerechtigkeit. Wir sind solidarisch mit allen Kriegsdienstverweigerern, die in den Gefängnissen sitzen, weil sie ihrem Gewissen folgen.
Stoppt die weltweite Aufrüstung!
Heute wird weltweit über eine Billion Dollar pro Jahr für Armee und Rüstung ausgegeben. Das ist rund zehn Mal so viel wie das globale Budget für Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz beteiligt sich mehrfach am Aufrüstungswahn: Sie exportiert jährlich Kriegsmaterial im Wert von ca. einer halben Milliarde Schweizer Franken und heizt damit Konflikte in der ganzen Welt an. Gleichzeitig gibt die Schweiz auch wieder mehr Geld für die eigene Armee aus.
Die Anti-Waffenlobby
Die GSoA hat im September 2007 eine Initiative gegen Waffenexporte eingereicht und setzt sich konsequent gegen milliardenschwere Rüstungsvorhaben wie die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein. In der Schweiz sind selbst die Haushalte "aufgerüstet": Rund 2,3 Millionen Schusswaffen sind praktisch unkontrolliert im Umlauf. Die GSoA beteiligt sich aktiv an der Volksinitiative "für den Schutz vor Waffengewalt", die den Waffenbesitz einschränken und die Armeewaffe ins Zeughaus verbannen will.
Gegen die Militarisierung der inneren Sicherheit
Weil die Armee ihre Legitimation mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vollends verloren hat, sucht sie zunehmend nach Betätigungsfeldern im Inland. Mit der Wehrpflicht werden junge Schweizer gezwungen, illegitime Veranstaltungen wie das World Economic Forum (WEF) militärisch zu schützen. Die GSoA wehrt sich gegen die zunehmende Militarisierung der inneren Sicherheit und den Umbau der Armee zu einer Bundessicherheitspolizei.
Keine Beteiligung am "war on terror"!
Seit die USA und ihre Verbündeten den "Krieg gegen Terror" ausgerufen haben, gilt Gewalt wieder vermehrt als legitimes Mittel der Politik. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung versuchen die Grossmächte, geostrategische und machtpolitische Interessen militärisch durchzusetzen. Die GSoA stellt sich gegen die Beteiligung der Schweiz am Krieg um Ressourcen.
Lust zum Mitmachen?
Unterstütze unser friedenspolitisches Engagement und werde Mitglied der GSoA oder abonniere die vierteljährlich erscheinende GSoA-Zitig! Schliess dich einer unserer Regionalgruppen an, beteilige dich an einer Unterschriftensammlung oder Aktion, oder hilf mit, den "Panzerknacker" (unsere Zeitung für Rekruten) unter die Leute zu bringen! Auch Spenden sind jederzeit höchst willkommen.
Die Welt ändert sich nicht von selbst. Doch du kannst sie ändern! Von der Abschaffung der Sklaverei bis zur Einführung des Frauenstimmrechts sind alle grossen politischen Fortschritte durch engagierte Menschen erkämpft worden, die für ihre Überzeugungen eingestanden sind. Die GSoA gibt dir die Möglichkeit, zusammen mit anderen AktivistInnen etwas auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns auf dich!
Die diesjährige GSoA-Vollversammlung dreht sich ganz um das Thema Wehrpflicht. Dabei geht es um den Sommer-Schlussspurt unserer Unterschriftensammlung, eine inhaltliche Vertiefung und um erste Überlegungen im Hinblick auf die lange Zeit zwischen Einreichung und Abstimmung über eine Initiative. Wer an der Diskussion über die Wehrpflicht interessiert ist, kann hier ...
Das Komitee "Streifschuss" ist ausgezogen, um für die Waffeninitiative zu werben. Entscheidet selbst: Wer will diesen bärbeissigen Kerlen schon Waffen überlassen?
Die Umfragewerte des Forschungsinstitutes gfs.bern haben eine klare Sprache gesprochen: Die Frauen werden die Abstimmung über die Initiative "Für den Schutz vor Waffengewalt" entscheiden. Laut Umfrage besteht ein riesiger Unterschied zwischen den Positionen der Geschlechter - 61 Prozent der Frauen wollen die Initiative annehmen, nur 44 Prozent der M ...
Eine repräsentative Studie, die heute vom Sonntagsblick veröffentlich wurde, zeigt: Würde heute abgestimmt, könnte die Initiative für den Schutz vor Waffengewalt gewonnen werden. (http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/linke-und-frauen-dafuer-cvp-auch-164195). Die Initiative findet 45% Zustimmung, 34% aller Befragten lehnen sie ab. Das freut uns ...
Der Abstimmungskampf ist lanciert. Am 13. Februar 2011 stimmen wir über unsere Initiative "Für den Schutz vor Waffengewalt" ab. Die Initiative verlangt die Aufbewahrung des Sturmgewehrs im Zeughaus, einen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis für den Waffenbesitz sowie ein eidgenössisches Waffenregister. Über 70 Organisationen unterstützen die Initiative ...
Nächsten Samstag, 13. November findet in Bern eine ausserordentliche GSoA-Vollversammlung statt. Wir diskukieren über die kommende Abstimmung für den Schutz vor Waffengewalt und über einen möglichen Rückzug der Kampfflugzeug-Initiative. (Detailliertes Programm: www.gsoa.ch/agenda).
Alle GSoAtinnen und GSoAten sind herzlich willkommen!
Nun ist es definitiv: Die Initiative "für den Schutz vor Waffengewalt" kommt am 13. Februar 2011 zur Abstimmung. Das ist das Startsignal für unsere Abstimmungskampagne! In den kommenden Monaten wird die Initiative, die das Sturmgewehr endgültig ins Zeughaus verbannen will, Hauptthema bei der GSoA sein. Denn: Diese ...
Polittheater Kampfjet-Beschaffung, letzter Akt: Heute gab der Bundesrat bekannt, dass er die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge bis 2015 verschieben will. Das bedeutet, dass eine Beschaffung vor Ablauf des von unserer Initiative geforderten Moratoriums, 2019, unrealistisch ist. Somit erfüllt der Bundesrat unsere Initiative - und zwar ohne Volksabstimmung! Das ist ein riesiger ...
Am Freitagmorgen hat die GSoA mit einer Aktion vor dem Domizil der Aegis Defence Services an der Gartenstrasse 22 in Basel ihren Unmut gegenüber der skandalösen Niederlassung dieser Söldnerfirma am Rheinknie kundgetan. Ein Dutzend Aktivisten und die grüne Nationalrätin Anita Lachenmeier legten sich als Kriegsopfer ...