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Über die GSoA

Antimilitaristisch: Die GSoA kämpft für die Abschaffung der Armee, gegen die direkte und indirekte Beteiligung der Schweiz am Krieg und für globale Gerechtigkeit.

Aktivistisch: Die GSoA lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Sei es bei Demonstrationen, frechen Aktionen oder beim Unterschriftensammeln für eine Initiative: Ohne die GSoA-AktivistInnen läuft nichts!

Initiativ: Die GSoA hat seit 1982 sieben Volksinitiativen und zwei Referenden gesammelt. Bei weiteren fünf Initiativen hat die GSoA massgeblich zur Unterschriftensammlung beigetragen.

Basisdemokratisch: Die GSoA ist basisdemokratisch organisiert. Höchstes Organ ist die Vollversammlung, die einmal im Jahr stattfindet. Der Vorstand der GSoA heisst "Koordination" und steht allen Mitgliedern offen, die bereit sind, regelmässig mitzuarbeiten. Daneben gibt es verschiedene Regionalgruppen, die ihre Aktivitäten eigenständig beschliessen und umsetzen.

 

Unsere Positionen

Armee abschaffen!

Krieg löst keine Probleme, ganz im Gegenteil: Er bringt Leid über die unbeteiligte Zivilbevölkerung und über die Soldaten, welche von den Mächtigen dieser Welt in den Krieg geschickt werden. Militärische Interventionen schaffen keine langfristigen Grundlagen für ein friedliches Miteinander. Denn im Endeffekt lassen sich Konflikte nur auf politischem Weg lösen. Wer gegen den Krieg ist, muss bereits dessen Vorbereitung verhindern. Deshalb wollen wir die Armee abschaffen.

Wider die militärische Logik

Die GSoA steht konsequent gegen die militärische Logik ein, die den politischen Gegner zum Feind macht. Stattdessen setzen wir uns für die gewaltfreie Lösung von Konflikten ein. Wir verstehen uns als Teil der weltweiten Bewegung gegen Krieg und Unterdrückung und für globale Gerechtigkeit. Wir sind solidarisch mit allen Kriegsdienstverweigerern, die in den Gefängnissen sitzen, weil sie ihrem Gewissen folgen.

Stoppt die weltweite Aufrüstung!

Heute wird weltweit über eine Billion Dollar pro Jahr für Armee und Rüstung ausgegeben. Das ist rund zehn Mal so viel wie das globale Budget für Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz beteiligt sich mehrfach am Aufrüstungswahn: Sie exportiert jährlich Kriegsmaterial im Wert von ca. einer halben Milliarde Schweizer Franken und heizt damit Konflikte in der ganzen Welt an. Gleichzeitig gibt die Schweiz auch wieder mehr Geld für die eigene Armee aus.

Die Anti-Waffenlobby

Die GSoA hat im September 2007 eine Initiative gegen Waffenexporte eingereicht und setzt sich konsequent gegen milliardenschwere Rüstungsvorhaben wie die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ein. In der Schweiz sind selbst die Haushalte "aufgerüstet": Rund 2,3 Millionen Schusswaffen sind praktisch unkontrolliert im Umlauf. Die GSoA beteiligte sich aktiv an der Volksinitiative "für den Schutz vor Waffengewalt", die den Waffenbesitz einschränken und die Armeewaffe ins Zeughaus verbannen wollte.

Gegen die Militarisierung der inneren Sicherheit

Weil die Armee ihre Legitimation mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vollends verloren hat, sucht sie zunehmend nach Betätigungsfeldern im Inland. Mit der Wehrpflicht werden junge Schweizer gezwungen, illegitime Veranstaltungen wie das World Economic Forum (WEF) militärisch zu schützen. Die GSoA wehrt sich gegen die zunehmende Militarisierung der inneren Sicherheit und den Umbau der Armee zu einer Bundessicherheitspolizei.

Keine Beteiligung am "war on terror"!

Seit die USA und ihre Verbündeten den "Krieg gegen Terror" ausgerufen haben, gilt Gewalt wieder vermehrt als legitimes Mittel der Politik. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung versuchen die Grossmächte, geostrategische und machtpolitische Interessen militärisch durchzusetzen. Die GSoA stellt sich gegen die Beteiligung der Schweiz am Krieg um Ressourcen.

 

Lust zum Mitmachen?

Unterstütze unser friedenspolitisches Engagement und werde Mitglied der GSoA oder abonniere die vierteljährlich erscheinende GSoA-Zitig! Schliess dich einer unserer Regionalgruppen an, beteilige dich an einer Unterschriftensammlung oder Aktion, oder hilf mit, den "Panzerknacker" (unsere Zeitung für Rekruten) unter die Leute zu bringen! Auch Spenden sind jederzeit höchst willkommen.

Die Welt ändert sich nicht von selbst. Doch du kannst sie ändern! Von der Abschaffung der Sklaverei bis zur Einführung des Frauenstimmrechts sind alle grossen politischen Fortschritte durch engagierte Menschen erkämpft worden, die für ihre Überzeugungen eingestanden sind. Die GSoA gibt dir die Möglichkeit, zusammen mit anderen AktivistInnen etwas auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns auf dich!

Blog-Einträge zur GSoA

EURE KRIEGE SIND UNSERE TOTEN
GSoA Vollversammlung 2004
Armee und Zivildienst | von GSoA | 20.03.2004

An der Vollversammlung diskutierten wir über die perspektiven der Schweizer Armee. Auslandeinsätze sind schwierig geworden, seitdem die Ideologie von "Humanitären Kriegen" den Präventivkriegen gewichen ist. Umso stärker konzentriert sich die Armee auf Einsätze im Innern. Finanziell machen die inneren Einsätze nach wie vor einen ...

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GSOA IM PARLAMENT
Josef Lang wurde in den Nationalrat gewählt
Armee und Zivildienst | von GSoA | 19.10.2003

Unser langjähriger Aktivist und Mitdenker Jo Lang hat die Wahl in den Nationalrat geschafft. Als Mitglied der Sozialistisch Grünen Alternative SGA wird er in den nächsten vier Jahren den Kanton Zug - vor allem aber friedenspolitische und militärkritische Anliegen im Nationalrat vertreten.

Einen Namen gemacht hat sich ...

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KEIN KRIEG FÜR ERDÖL
Antikriegsdemo 22. März 2003
Krieg und Frieden | von GSoA | 22.03.2003

Kein Krieg für Erdöl

Der Krieg wurde zwar durch unsere Proteste etwas hinausgezögert, doch verhindern konnten wir ihn leider nicht. Umso wichtiger ist es, dass 2 Tage nach Kriegsbeginn gegen 50'000 Leute nach Bern kamen, um ihren Widerstand gegen den Krieg zu zeigen.

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ANTIKRIEGSDEMO 15. FEBRUAR 2003
40'000 Menschen in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 15.02.2003

Millionen demonstrierten Weltweit

Es war ein eindrückliches Zeichen gegen den Krieg! Die Stadt Bern war vollgestopft mit Leuten, die alle gegen die Kriegspläne der USA und einiger Verbündeter demonstrierten, aber auch gegen Krieg und Unterdrückung im Irak, in Palästina, in der Türkei und andernorts ...

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NEIN ZUM KRIEG GEGEN DEN IRAK!
Reden an der Anti-Kriegsdemo vom 15. Februar 2003
Krieg und Frieden | von GSoA | 15.02.2003

Wir waren so viele, dass gar nicht alle auf den Bundesplatz konnten. Für alle, die die Reden verpasst haben, nochmals lesen wollen oder nicht an der Demo waren, sind sie hier online. In alphabetischer Reihenfolge:

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DEMO VOM 15.2.2003
Nein zum Krieg gegen Irak - Kein Blut für Öl!
Krieg und Frieden | von GSoA | 12.02.2003

Gesamtschweizerische Demonstration am 15. Februar 2003,
13.30 Uhr Schützenmatte in Bern (Bahnhof Ausgang Neuengasse)
im Rahmen des internationalen Aktionstages gegen den Krieg

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AUF DEM LAUFENDEN BLEIBEN
GSoA Info Nr. 43
Armee und Zivildienst | von GSoA | 15.08.2002

In regelmässigen Abständen erscheint zusätzlich zur Zeitung unser Rundbrief GSoA-Info, speziell mit Aktivitäten und Informationen der GSoA-Regionalgruppen für die aktiven Mitglieder.

Der GSoA Info Brief wird mehrmals pro Jahr verschickt.

Für alle, die den Brief nicht bekommen, hier die aktuelle Ausgabe:

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MILITÄRGESETZREVISION
Vollversammlung 2000
Armee und Zivildienst | von GSoA | 27.09.2000

Sonntag, 8. Oktober, 10.30 ­bis 16 Uhr, Restaurant Kreuz, Solothurn

Es geht für die GSoA wieder mal um die Wurst. National- und Ständerat haben entschieden: Die Schweizer Armee soll sich im Ausland an Kriegseinsätzen zur Friedenserzwingung beteiligen können. Es geht dabei nicht um eine "Nebensache". Die Beteiligung an internationalen Militärinterventionen ist auf absehbare Zeit die Legitimation für die Schweizer Armee schlechthin. Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist, ob wir tatenlos zuschauen wollen wie die Schweiz ­- im Wesentlichen weil die Armee keine andere Aufgaben mehr hat - die aussenpolitischen Weichen falsch stellt ...

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UNO-INITIATIVE, MILITÄRGESETZ-REFERENDUM UND UMVERTEILUNGSINITIATIVE
GSoA Vollversammlung 1999
Armee und Zivildienst | von GSoA | 21.11.1999

Solidarität statt Soldaten

Aufgrund des vorliegenden Entwurfes des Militärgesetzes beschliesst die GSoA:

Die GSoA leitet die notwendigen Vorbereitungsarbeiten ein, um nach der Verabschiedung des Militärgesetzes im Parlament über ein Referendum entscheiden zu können.

Sie sucht aktiv nach UnterstützerInnen für ein friedenspolitisches Referendum gegen die Revision des Militärgesetzes

Sie leistet inhaltliche und organisatorische Vorarbeiten für ein friedenspolitisches Referendum.

Sie sieht eine ausserordentliche Vollversammlung nach dem Parlamentsbeschluss vor, die definitiv über die Lancierung eines Referendums entscheidet. Entscheidungsgrundlage sind dabei die in der friedenspolitischen Plattform aufgeführten Minimalbedingungen und eine realistische Einschätzung der Chancen ...

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GESCHAFFT!
Bilder von der Einreichung der GSoA-Initiativen
Armee und Zivildienst | von GSoA | 14.09.1999

Die Pressekonferenz

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