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Zeitung 101 vom 01.03.2002:
Abstimmungsanalysen, Krieg gegen Terror?

ANALYSE
Neue Vorgaben - neue Chancen?
Armee und Zivildienst | von GSoA, Stefan Luzi und Nico Lutz | 01.03.2002

Nur 21.9, bzw. 23.2 Prozent der Abstimmenden konnten sich am 2. Dezember 2001 eine Schweiz ohne Armee, dafür mit einem Zivilen Friedensdienst vorstellen. Das ist ernüchternd und holt nicht nur diejenigen, die geglaubt haben, die Schweizer Armee werde sich von selbst abschaffen, auf den Boden der Tatsachen zurück.

Mit einer Volksinitiative will man etwas gewinnen. Dass es bei der Initiative für eine Schweiz ohne Armee kaum eine Mehrheit der Abstimmenden sein wird, wusste die GSoA bereits 1995, als sie über eine zweite Abschaffungsinitiative zu diskutieren begann. Dass weniger als ein Viertel der Abstimmenden der ...

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ABSTIMMUNGSRÜCKBLICK
GSoA-Kampagnen-Highlights
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.03.2002

Im Laufe des Kampagnenjahres zu unseren beiden Initiativen «Schweiz ohne Armee» und «Ziviler Friedensdienst» fand in der ganzen Schweiz eine Vielzahl von Aktionen, Veranstaltungen und sonstigen Events statt. Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben, ganz herzlich und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten. Hier aber nun die ...

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ABSTIMMUNGS-ANALYSEN
Warum, wieso und wie weiter?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.03.2002

Der 2. Dezember war der Abschluss eines längeren Zyklus von GSoA-Aktivitäten: 1995 wurde in der GSoA die Diskussion über neue Initiativen aufgenommen, 1996 und 1997 die Initiativtexte in einer breiten Diskussion erarbeitet, 1998 mit der Unterschriftensammlung begonnen, 1999 die beiden Initiativen eingereicht, 2000 ein friedenspolitisches Referendum gegen das Militärgesetz beschlossen und gesammelt, 2001 schliesslich über das friedenspolitische Referendum und die Initiativen abgestimmt, im März folgt noch die Abstimmung über die Uno-Initiative. Nach über fünf Jahren fast permanenter Kampagne hat die GSoA eine reflexivere Phase verdient und nötig. Soviel vorneweg: Es gibt eine Vielzahl von ...

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INTERNATIONAL
Krieg gegen Terror?
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.03.2002

Die USA haben in Afghanistan vorgeführt, dass eine Supermacht mit massiven Bombardements, verbündeten Kämpfern am Boden und Millionen Dollar für überlaufende Warlords einen Krieg in einem Dritte-Welt-Land militärisch gewinnen kann. Die Taliban wurden schneller als erwartet abgelöst, die Bärte fielen und auch der befürchtete Bürgerkrieg im Atomwaffenstaat Pakistan ist (noch) nicht ausgebrochen. Zudem gibt es - bei allem Misstrauen gegen die lokalen Kriegsfürsten - berechtigte Hoffnungen auf einen Neubeginn in Afghanistan. Der Terrorfeldzug der USA: Ein voller Erfolg?
Die GSoA organisierte zahlreiche Kundgebungen und ging auch mit folgendem provozierendem Transparent auf die ...

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SOMALIA
Somalia als nächstes Angriffsziel?
Krieg und Frieden | von Sharif Nashashibi | 01.03.2002

Präsident George W. Bush kündigte an, dass der Krieg gegen Terror Jahrzehnte dauern könne und gegen verschiedene Staaten geführt würde. In die Philippinen wurden Mitte Januar einige US-Militärberater entsandt, doch ganz oben auf der Liste stehen der Irak und - Somalia
übersetzt von David Buchmann


Richard Myers, Vorsitzender des US-amerikanischen Generalstab bestätigte, dass Somalia ein mögliches Ziel ist. Westliche Medien und die Öffentlichkeit haben die Erklärung der USA weitgehend akzeptiert, dies sei die Ausweitung des «Krieg gegen Terror» gegen Länder mit Beziehungen zu Osama bin Laden's al Quaida-Netzwerk . Die USA ...

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FRIEDENSRAT
Manipulation oder Wahrheit?
Krieg und Frieden | von Reto Moosmann | 01.03.2002

Die Beschwerde des Präsidenten des Schweizerischen Friedensrates gegen einen Artikel von Hans Hartmann, damals WoZ-Redaktor und GSoA-Aktivist, wurde abgelehnt. Eine - für die Wahrheit - notwendige Polemik.

Am 15. Juli 2001 reichte Ruedi Tobler, Präsident des Schweizerischen Friedensrates, beim Presserat Beschwerde gegen einen Mitte Mai in der Wochenzeitung WoZ erschienen Leitartikel ein. Dem Autor dieses Artikels Hans Hartmann warf er «Manipulation» und «Desinformation» vor. Hans Hartmann habe die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalisten und Journalistinnen» verletzt, denn - so Tobler - «er hält sich nicht an die Wahrheit, lässt sich nicht vom Recht der Öffentlichkeit leiten ...

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JAHRESRECHNUNG
Zufriedenstellende Jahresrechnung 2001
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.2002

Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen unserer beiden Initiativen «Für eine Schweiz ohne Armee» und «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst» und der Kampagne gegen die Revision des Militärgesetzes.
All diese Aktivitäten haben insbesondere die Ausgaben für Werbung und Drucksachen durch die Finanzierung von Plakaten ...

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DANKE DEN AKTIVEN
Riesengrosser Dank!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.03.2002

In den vergangenen Jahren war die GSoA fast permanent mit Unterschriften-sammeln und Abstimmungskampagnen beschäftigt. Wir haben in die sicherheitspolitische Diskussion eingegriffen und zivile Konzepte vorgeschlagen. All diese Aktivitäten wären nicht möglich gewesen, wenn nicht Hunderte von Menschen konkret Hand und Hirn angelegt hätten und nicht Tausende einen finanziellen Beitrag geleistet hätten. Dafür allen ein riesig grosses Dankeschön. Unsere Vorschläge sind nicht mehrheitsfähig - das bekamen wir am 2. Dezember wieder mal deutlich zu spüren. Die grossartige Unterstützung von vielen ist für uns jedoch auch ein Auftrag: Weiter zu ...

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