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Zeitung 106 vom 01.01.2003:
Irak, WEF, Antisemitismusvorwurf | Keinkrieg Zeitung Nr 2

KRIEG UND FRIEDEN
Spruch des Monats
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

(sl) Der Spruch des Monats stammt dieses Mal aus unserer Lieblingszeitschrift, dem «Schweizer Soldat».

In deren Januar-Ausgabe lobt die Autorin, Fourier Ursula Bonetti, junge Schweizer, die eine Militärlaufbahn anstreben, mit folgenden Worten: «Es braucht in der heutigen "friedlichen" respektive armeefeindlichen Zeit eine ordentliche Portion Mut, den Weg zum Berufsoffizier einzuschlagen und ein dreijähriges Diplomstudium zu absolvieren.» Da kommt, geehrte Frau Bonetti, der Irak-Krieg ja zur verdammt richtigen Zeit...

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KRIEG UND FRIEDEN
Bananensplitterzone
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

(sl) Auf das in der letzten Nummer der GSoA-Zitig veröffentlichte Inserat, mit dem das Schweizer Verteidigungsdepartement VBS den neu geschaffenen Posten des «Armeechefs» zu besetzen suchte, hat sich nur ein Bewerber gemeldet: Korpskommandant Christophe Keckeis. Die GSoA-Zitig hat nach seiner Ernennung zum Interview-Termin gebeten...

GSoA-Zitig: Herr Keckeis, Sie teilen Ihren Namen mit dem Namen eines jungen Kriegsdienstverweigerers, Marino Keckeis, der im letzten Jahr eine mehrmonatige Gefängnisstrafe absass, weil er den Militärdienst verweigerte. Sein Fall hat Aufsehen erregt. Sind Sie mit ihm verwandt?

KKdt Keckeis: Ach, mein Jüngster... Erinnern Sie mich nicht daran. Ich habe ihm aber ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Israel, Palästina und die GSoA
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hat für ihr bisheriges Engagement zum Konflikt im Nahen Osten viel Lob erhalten. Einige ihrer Aktivitäten sind aber auch von verschiedener Seite kritisiert worden. Zeit für einen Rückblick mit Ausblick.

Die GSoA hat im letzten Jahr viel unternommen, um auf die verzweifelte Lage der palästinensischen Zivilbevölkerung, aber auch auf die schwierige Lage der Friedensbewegung in Israel aufmerksam zu machen. Wir haben uns dabei vor einem Hintergrund bewegt, der düsterer kaum sein könnte: Die Konfliktparteien in Israel und Palästina sind durch die Ereignisse der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Leserbriefe
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Kriegsmaterialexporte nach den USA sind widerrechtlich

Der Südafrika Bericht von Rainer Schweizer wirft Divisionär Peter Regli unter anderem vor, dass Krieg führende Südafrika mit Patronen unterstützt zu haben, und damit die Neutralität verletzt zu haben. Dieser Vorwurf an den Geheimdienstchef Regli ist erstaunlich, lieferte doch die Schweiz seit Jahrzehnten Kriegsmaterial an Staaten die Krieg führen. Zu erwähnen sind da insbesondere die Waffenexporte nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Trotz Vietnamkrieg, Stellvertreterkriegen während dem Kalten Krieg, Bombardierung von Tripolis und Bengasi, Panama City, dem Krieg gegen den Irak und gegen Jugoslawien verkaufte ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Das World Economic Forum
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.01.2003

Alle Jahre wieder versammeln sich die «Global Leaders» zum World Economic Forum in Davos. Und hartnäckig und unermüdlich versammeln sich bei eisigen Temperaturen parallel dazu auch die KritikerInnen einer ungerechten Globalisierung. Mit von der Partie ist auch die Schweizer Armee.


Von Samuel Durrer

Nach einem Jahr Unterbruch findet das WEF wieder in Davos statt, bereits seit Monaten findet der verbale Schlagabtausch zwischen den Demo-OrganisatorInnen (Oltner Bündnis) und den Behörden statt. Die Demonstration wurde zwar bewilligt, die Räthische Bahn hat sich aber zuerst geweigert, Extrazüge nach Davos zur Verfügung zu stellen. Diese Extrazüge ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Kein Krieg! Nirgends!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi, Nico Lutz | 01.01.2003

Innerhalb eines Jahres hat die GSoA vier grosse Kundgebungen und viele kleine Aktionen gegen Kriege mitorganisiert. Ein Ende dieser Mobilisierungen zeichnet sich nicht ab, denn ein breiter Widerstand gegen die Kriegspolitik ist weiterhin dringend notwendig.

«Antimilitarismus ist überflüssig». Das war die Behauptung einiger, welche Mitte der Neunziger Jahre keine Perspektive mehr für die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee sahen. In der GSoA haben wir uns nach dem Ende des kalten Krieges aber nicht auf Friedenshoffnungen beschränkt, sondern genauer hingeschaut und den kontinuierlichen Umbau der nationalen Armeen in weltweit einsetzbare Interventionstruppen weniger als Abrüstungschance denn ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Not in our name
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Der «Kreuzzug» gegen Terror, den die US-Regierung Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ausrief, um die «unendliche Gerechtigkeit» wieder herzustellen, blieb nicht ohne Auswirkungen auf die US-amerikanische Gesellschaft. Neben einer feststellbaren Militarisierung der Gesellschaft gibt es aber auch Lichtblicke.

George W. Bush ist der beliebteste Präsident, den die Vereinigten Staaten jemals hatten. Diesen Schluss jedenfalls legt eine im Auftrag der «Washington Post» und des Fernsehsenders ABC im Dezember 2002 durchgeführte Meinungsumfrage nahe, die für den amtierenden Präsidenten eine durchschnittliche Zustimmungsrate (ermittelt in den beiden ersten Amtsjahren) von 72% Prozent feststellte. Zwar ist die ...

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ARMEE UND ZIVILDIENST
Der Propagandakrieg
Armee und Zivildienst | von GSoA | 01.01.2003

«Es wird nie soviel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd» - dies wusste bereits Bismarck. Sein Zitat gewinnt vor dem laufenden «Krieg gegen Terror» neue Aktualität.

Von Samuel Durrer

Kriege entscheiden sich nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld, seit geraumer Zeit geht es für die Kriegs führenden Staaten auch darum, ihre Bevölkerung auf einen Krieg einzustimmen. Hervorragend ist dies der US-Administration und ihrer Propagandamaschinerie gelungen. Wer erinnert sich nicht an die Bilder von jubelnden PalästinenserInnen, die am 11.9.01 um die Welt gingen? Mit diesen Bildern wollte der ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Danke Jürg und Daniela
Krieg und Frieden | von Nico Lutz | 01.01.2003

Seit über zehn Jahren hat Jürg Wiedemann die Adresskartei, die Rechnung und die Buchhaltung der GSoA Schweiz betreut.

In Tausenden von Stunden hat er sich darum gekümmert, dass der Adressstamm der GSoA Schweiz kontinuierlich gewachsen ist, alle Rechnungen bezahlt werden konnten und die GSoA auch finanziell in der Lage war, Initiativ- und Abstimmungskampagnen zu führen. Jürg war für die GSoA ein optimaler Kassier. Mit erster Mine hat er die GSoA-Kasse gegenüber ausufernde Begehrlichkeiten verteidigt, die GSoA auf ein hohes Kostenbewusstsein getrimmt, das GSoA-Sekretariat in Basel zu einem hoch potenten Versandzentrum ausgebaut und damit die ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Termine
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Aktuelle Termine sind in der Online-Agenda

Frühlings-Fitamin der GSoA, 22./23. Februar 2003

Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr das traditionelle Fitamin-Treffen der GSoA statt. Es wird diesmal am Wochenende vom 22./23. Februar 2003 auf dem (hoffentlich tief verschneiten...) Herzberg ob Aarau stattfinden.

Das Fitamin steht dieses Jahr ganz im Zeichen der markanten geopolitischen Ereignisse, die die USA mit dem «Krieg gegen Terror» eingeleitet haben und der Frage, welche Rolle diese Ereignisse für die sicherheitspolitische Diskussion in der Schweiz spielen. Dazu werden verschiedene Inputs diskutiert.

Das Fitamin-Treffen ist wie immer für alle Interessierten zug ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Stupid White Men
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Liest man die US-amerikanischen (Gross-) Medien, so bekommt man das Gefühl, das Land stehe vereint hinter dem Vorgehen seines Präsidenten. Das dem nicht so ist, beweist auf amüsante Weise das Buch «Stupid White Men» von Michael Moore. Eine Buchrezension.

Der Filmemacher Michael Moore hat uns im letzten Jahr nicht nur mit seinem Film "Bowling for Columbine" beglückt - wer den nicht gesehen hat, ist selber schuld - es ist auch die deutsche Übersetzung seines Buchs "Stupid White Men" erschienen. Auf diesen 300 Seiten findet sich nicht nur eine amüsante Abrechnung mit "Präsident" George W. Bush, sondern ...

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KRIEG UND FRIEDEN
Regionalgruppen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Berichte der Regionalgruppen Bern und Zürich.

(sd) In Bern ist immer etwas los, wenn es um die Organisation einer nationalen Kundgebung geht. So auch am 2.11. als bei strömendem Regen 5000 Menschen gegen den Krieg im Irak auf die Strasse gingen. Die ganze GSoA-Regionalgruppe trotzte dem Regen und baute die Bühne auf, war am Ordnungsdienst beteiligt, verkaufte Punsch und erklärte den Ortsunkundigen den Weg zum Helvetiaplatz. Für die GSoA hielt Iris eine Rede auf dem Bundesplatz, die auch ausserhalb der GSoA viel Beachtung und Lob fand. Als die Demo zu Ende ging, waren wir ...

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EDITORIAL ZUM BEVORSTEHENDEN KRIEG IM IRAK
Editorial - Nein zum Krieg - für zivile Lösungen!
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Die Welt steuert auf einen nächsten Krieg im Irak hin. Dies jedenfalls muss vermutet werden, betrachtet man die US-amerikanischen und britischen Truppenverschiebungen in den letzten Wochen. In der Golfregion sind heute über 60 000 Soldaten stationiert, die beim geringsten Anlass gegen Irak eingesetzt werden können. Ob dieser Krieg wirklich geführt wird, hängt auch vom Protest in den westlichen Ländern ab. Mit dieser Zeitung wollen wir darum die Stimme der Schweizer Bewegung gegen den Krieg verstärken: Wir stellen mögliche Schritte weg vom Krieg vor (Das Strickmuster der Angst) und werfen einen Blick auf die ...

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ANGSTMACHEREI ERMÖGLICHT KRIEG
Das Strickmuster der Angst
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die Welt steht vor einem nächsten Krieg der USA gegen Irak; ein Krieg, der die katastrophale humanitäre Situation der irakischen Zivilbevölkerung weiter verschlimmern wird. Doch der "Krieg gegen den Terror" findet auch hier statt - in den Köpfen der Menschen.

Nina Schneider und Barbara Müller für FrauenStimmen gegen den Krieg

US-Präsident Bush, als mächtigster Mann der mächtigsten Nation, hat nach dem 11. September 2001 seine Definition der Weltlage durchgesetzt. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen und gut gesteuerte Angstmacherei tragen das ihre dazu bei und versammeln die verunsicherte Bevölkerung hinter ihren Regierungen. Man m ...

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DER KRIEG GEGEN DEN TERRORISMUS
In jeden Winkel der Erde!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Unter dem Namen "Krieg gegen Terrorismus" haben die USA und ihre Alliierten nach dem 11. September 2001 einen Rache-Feldzug gegen die "Schurkenstaaten" dieser Welt ausgerufen. Doch wozu wird dieser Krieg in Wirklichkeit geführt?

Armin Köhli, Auslandredaktor der WoZ

"Der Feind ist der Terrorismus - vorsätzliche, politisch motivierte und gegen Unschuldige gerichtete Gewalt", heisst es in der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA. "Der Terrorismus" ist für seine Feinde eine praktische Sache. Er exisitiert, doch niemand weiss genau, was ihn eigentlich ausmacht. Das Völkerrecht kennt ihn nicht, und es gibt keine international anerkannte Definition dafür. Krieg gegen ...

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DIE UNO UND IHRE SANKTIONEN
Die UN-Sanktionspolitik: Teil des Problems statt Teil der Lösung
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Die UN-Sanktionen sind mitverantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage im Irak, stärken die Position von Saddam Hussein und erschweren einen gesellschaftlichen Wandel.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits 1990 begann im Januar 1991 die Bombardierung Iraks. Zweiundvierzig Tage lang flogen US-Flugzeuge durchschnittlich alle 30 Sekunden Angriffe auf den Irak. Fabriken, Ölraffinerien, Öltanker, der internationale Flughafen, Bahnhöfe, Busstationen, etc. wurden attackiert. Im Bericht einer UNO-Kommission, die den Irak unmittelbar nach Kriegsende besuchte, heisst es, der Irak sei "auf absehbare Zeit in ein prä-industrielles Zeitalter zurückgeworfen worden, allerdings bei gleichzeitig intensiver Energie - und Technologieabhängigkeit". Nach den ...

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INTERVIEW: VERHALTEN DER UNO GEGENÜBER DER USA
2 Fragen an Andreas Zumach, Uno-Experte
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Das Verhalten der Uno gegenüber den kriegstreibenden Regierungen der USA und Grossbritanniens vor dem Hintergrund der Kriegsdrohungen gegen Irak hat vielfach Kopfschütteln ausgelöst. Tobia Schnebli (GSoA-Aktivist) fragte den Uno-Experten und Korrespondenten der Berliner Tageszeitung "taz" und WoZ, Andreas Zumach, nach seiner Einschätzung der Möglichkeiten der Uno.

Weltweite Abrüstung und Kriegsverhütung sollten eigentlich zu den Hauptaufgaben der UNO zählen. Hat die UNO irgendwelchen Spielraum, um diese Aufgaben wahrzunehmen?

Andreas Zumach: Die UNO kann bei der weltweiten Abrüstung und Kriegsverhütung nur soviel erreichen, wie ihre Mitgliedsstaaten zulassen. Wichtig ist allerdings, dass auf ...

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KOMMENTAR
Kein "unglücklicher Vorgang"
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 01.01.2003

Dass die USA innenpolitische Interessen sehr oft höher gewichten als multilaterale Abkommen (Kyoto Klimaprotokoll, Internationaler Strafgerichtshof, etc.) ist nichts Neues. Wie die Bush-Regierung nun aber mit der UNO in der Irak-Frage umgeht, lässt noch Schlimmeres für die Zukunft befürchten: Die USA hatten sich - und dies ist beispiellos in der Geschichte der UNO - über den einstimmigen Beschluss des Sicherheitsrates hinweggesetzt, indem sie sich den Bericht der irakischen Regierung zum Waffenprogramm aneigneten, um diesen umgehend einer ersten Prüfung durch US-Geheimdienste und Rüstungsspezialisten zu unterziehen. Dass Kofi Annan nach diesem eigenwilligen Vorgehen nur von einem "unglücklichen ...

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WIDERSTAND GEGEN DAS WEF
Das WEF: Wenn Konzerne in den Krieg ziehen
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Vordergründig sind es zwar Staaten, die einander den Krieg erklären. Häufig stehen hinter bewaffneten Konflikten aber milliardenschwere Konzerne mit ureigenen Interessen. An der Schweizer Bevölkerung und an der Schweizer Regierung liegt es, der Macht der Konzerne die Macht der Politik entgegenzusetzen.

Pia Hollenstein, Nationalrätin der Grünen

2003 wurde von der UNO zum Jahr des Wassers erklärt. Das ist kein Zufall: 1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,4 Milliarden kennen keine sanitären Anlagen. Nach Berechnungen der UNO werden im Jahr 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Wasserknappheit ...

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"FORGET BAGDAD"
Von Bagdad nach Zürich
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Samir ist 1955 in Bagdad, Irak, geboren und ist als Kind anfang der sechziger Jahre mit seinen Eltern in die Schweiz gezogen. Er besuchte die Schule für Gestaltung und machte eine Lehre als Typograf. Seit Mitte der achtziger Jahre produziert er eigene Filme, die aufgrund ihres innovativen Charakters und ihres sorgfältigen Blickwinkels früh Aufsehen erregten. Seine bekanntesten Werke sind "Babylon 2" und "Forget Bagdad". Heute leitet Samir zusammen mit dem Dokumentarfilmer Werner Schweizer die "Dschoint Ventschr"-Filmproduktion, welche sich einen Namen machte als Talentschmiede des Schweizer Films.

In seinem neuesten Film "Forget Bagdad" zeigt Samir die Lebensl ...

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INTERVIEW MIT SAMIR
«Es gibt keine chirurgischen Eingriffe in kriegerischen Konflikten»
Krieg und Frieden | von Stefan Luzi | 01.01.2003

Der Filmemacher Samir, im deutschsprachigen Raum bekannt durch seine einfühlsamen Dokumentarfilme wie "Babylon 2" und "Forget Bagdad", ist als Kind mit seiner Familie vom Irak in die Schweiz eingewandert. Stefan Luzi sprach mit ihm über seine Gründe, sich gegen den drohenden Krieg gegen Irak auszusprechen.

Stefan Luzi: Samir, du bist gebürtiger Iraker. Welche Gefühle hast du, wenn du von den Kriegsvorbereitungen gegen Irak hörst?

Samir: Im Grunde sind es ambivalente Gefühle. Auf der einen Seite weckt der Diktator Saddam Hussein natürlich solche Hassgefühle in mir, dass ich ihn am liebsten weg w ...

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SCHWEIZER WAFFENEXPORTE
Die Schweiz kriegt mit
Kriegsmaterial-Exporte | von Nico Lutz | 01.01.2003

"Der Bund trägt bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker". Das ist die offizielle Version, wie sie in der Schweizerischen Bundesverfassung nachzulesen ist. In der Realität sind Schweizer Firmen kaum unbeteiligt, wenn irgendwo auf der Welt ein Krieg geführt wird oder Konflikte sich zuspitzen. Ein paar konkrete Beispiele gefällig?

Rüstungskooperation mit Israel

Obwohl der Staat Israel sich bei seiner brutalen Unterdrückungspolitik sowohl über völkerrechtliche Festlegungen hinwegsetzt wie auch elementare Inhalte der Genfer Konventionen missachtet, will der Bundesrat die militärische Zusammenarbeit mit ...

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EGO-SHOOTER
"Krieg gegen Terror" Do it yourself!
Krieg und Frieden | von GSoA | 01.01.2003

Die US-Armee bietet auf der Homepage www.americasarmy.com einen kostenlosen "Ego-Shooter" (ein Ein-Personen-Kriegsspiel) zum Download an.

Mit dem Spiel kann der "Krieg gegen Terror", den die US-Regierung im Moment gegen Irak ausführt, am Bildschirm zu Hause mitgemacht werden - Wüstenoperationen und Terroristenjagd inklusive. Das Spiel ist ein Mittel für die Rekrutierung von jungen Männern für die US-amerikanische Armee.

Ein Auszug aus der offiziellen Werbung für das Spiel: "A thrilling first-person action game. Become a member of the world's premier land force; trained and equipped to achieve decisive victory anywhere. Earn the right to ...

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