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EDITORIAL ZUM BEVORSTEHENDEN KRIEG IM IRAK
Editorial - Nein zum Krieg - für zivile Lösungen!
von Stefan Luzi | 01.01.03.

Die Welt steuert auf einen nächsten Krieg im Irak hin. Dies jedenfalls muss vermutet werden, betrachtet man die US-amerikanischen und britischen Truppenverschiebungen in den letzten Wochen. In der Golfregion sind heute über 60 000 Soldaten stationiert, die beim geringsten Anlass gegen Irak eingesetzt werden können. Ob dieser Krieg wirklich geführt wird, hängt auch vom Protest in den westlichen Ländern ab. Mit dieser Zeitung wollen wir darum die Stimme der Schweizer Bewegung gegen den Krieg verstärken: Wir stellen mögliche Schritte weg vom Krieg vor (Das Strickmuster der Angst) und werfen einen Blick auf die Verantwortung der Schweiz (Die Schweiz kriegt mit). Wir stellen kritische Fragen zum Krieg gegen Terror, den die USA nach den schrecklichen Attentaten vom 11. September 2001 ausgerufen haben und der auch hinter den Kriegsdrohungen gegen Irak steht (In jeden Winkel der Erde!). Und wir stellen die katastrophale humanitäre Situation im Irak ins Zentrum (Die UN-Sanktionspolitik). Unseren Protest gegen den Krieg müssen wir an die Mächtigen dieser Welt richten - die für die Durchsetzung ihrer Interessen auch eine Eskalation in Kauf nehmen. Mit unserem Protest gegen das WEF in Davos (Wenn Konzerne in den Krieg ziehen) fordern wir zivile Lösungen. Heute haben wir noch die Chance, dass unser Protest gegen den Krieg Wirkung zeigt (etwa an der Kundgebung gegen Krieg vom 15. Februar 03 in Bern). Nutzen wir sie!

Thema: Krieg und Frieden
Typ: GSoA-Newspaper
Kategorien: Irak
Ausgabe: 106

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