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KRIEG UND FRIEDEN
Editorial KeinKrieg
von GSoA | 01.09.03.

Einleitung zum KeinKrieg Bund der Zeitung und Erklärung, weshalb wohl keine weiteren KeinKrieg Zeitungen mehr erscheinen werden.

Krieg gegen Terror
Terror gegen Krieg

Die USA und ihre Verbündeten haben, nach den Anschlägen vom 11. September 2003, den «Krieg gegen Terror» begonnen. Zwei Jahre später stellen wir fest: Der Terror hat zu Krieg geführt. Und der Krieg hat zu Terror geführt.

Die zahlreichen Anschläge in Afghanistan, im Irak und in anderen Ländern zeigen, dass sich die Gewaltspirale mit Bomben nicht aufhalten lässt. Im Gegenteil: Zwei Jahre nach Beginn des Krieges ist kaum ein Konflikt entschärft, aber viele sind ausgedehnt worden. Die Artikel dieser Zietung zeigen, dass der Frieden schlechte Karten hat, solange der «Krieg gegen Terror» weitergeht.

Ziel des Zeitungsprojekts KeinKrieg war es, den «Krieg gegen Terror» kritisch zu hinterfragen. Diese Arbeit ist, wie oben gezeigt, nicht zu Ende. Trotzdem ist dies die vorläufig letzte Nummer der Zeitung KeinKrieg. Finanzielle und personelle Gründe zwingen uns, uns vermehrt wieder auf unsere weiteren Projekte zu konzentrieren. Nicht ausgeschlossen ist aber, dass wir - wenn wir die Möglichkeit dazu erhalten - auch in Zukunft weitere Nummern der Zeitung produzieren.

An dieser Stelle möchten wir allen, die unsere Arbeit mit Spenden oder Reaktionen unterstützen, ganz herzlich danken. Ohne Ihr Engagement wären die bisherigen fünf Nummern der Zeitung KeinKrieg nicht möglich gewesen.

Die Redaktion der Zeitung KeinKrieg

Thema: Krieg und Frieden
Typ: GSoA-Newspaper
Ausgabe: 110

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