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ARMEE UND ZIVILDIENST
Soldatenkomitee
von GSoA | 01.11.04.

(sl) Die Verschiebung der Aufgaben der Schweizer Armee hin zu inneren Einsätzen wie der Botschaftsbewachung oder Einsätzen am World Economic Forum (WEF) in Davos bereitet vielen Soldaten zunehmend Mühe.

Aus diesem Grund haben einige Soldaten im November 2004 das "Soldatenkomitee gegen innere Einsätze der Schweizer Armee" gegründet. In ihrer Plattform (auf www.soldatenkomitee.ch zu finden) erklären sie, dass sie für Einsätze im Innern nicht ausgebildet wurden, dass kontinuierliche innere Einsätze der Bundesverfassung widersprechen und dass sie die Aufweichung der Gewaltentrennung zwischen den Aufgaben der Polizei und des Militärs als gefährlich betrachten.

Das Soldatenkomitee sucht weitere Soldaten, die sich der Forderung an die Schweizer PolitikerInnen anschliessen, die inneren Einsätze einzustellen. Interessierte können sich direkt auf der Homepage anmelden.

Die Soldaten sind auf breite Unterstützung angewiesen, um weitere Aufgebote für innere Einsätze straffrei verweigern oder verschieben zu können. Das Soldatenkomitee ruft daher alle Menschen in der Schweiz auf, dem Komitee als sympathisierende UnterstützerInnen beizutreten. Interessierte Menschen können sich ebenfalls direkt über die Homepage eintragen.

 

 

 

 

www.soldatenkomitee.ch

Thema: Armee und Zivildienst
Typ: GSoA-Newspaper
Kategorien: Einsätze im Innern
Ausgabe: 117

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