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KRIEG UND FRIEDEN
Sonderbund Rüstung
von Daniel Bachofen | 01.11.04.

Einleitung zum 2. Bund dieser Zeitung: Rüstung

Der Rüstungswahnsinn des kalten Krieges liegt hinter uns, und doch steigen die jährlichen Rüstungsausgaben weiter an. Die Ursachen liegen in George W. Bushs «Krieg gegen den Terror» in Afghanistan und Irak. Die massive Aufrüstung der USA seit dem 11. September 2001 kurbelt auch die Rüstungsmaschinerie in anderen Staaten an. Alleine im vergangenen Jahr stiegen die Rüstungsausgaben global um 11 Prozent. Die Ausgaben der hochentwickelten Staaten für militärische Zwecke zusammen liegen derzeit zehnmal so hoch wie ihre Leistungen für die Entwicklungshilfe (2001) und höher als alle Auslandsschulden der armen Länder zusammen.

Auch die Schweiz ist davon nicht ausgenommen: Die Schweizer Kriegsmaterialexporte erreichten im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit 1989. Die Exporte stiegen um mehr als ein Drittel auf rund 380 Millionen Franken. Die GSoA verfolgt diese Entwicklung mit Besorgnis und widmet sich deshalb in diesem Bund der GSoA-Zeitung speziell der nationalen und internationalen Rüstung. Wir fragen uns, wo die Ursachen für den markanten Anstieg vom Geschäft mit dem Tod liegen, wer seine Finger mit im Spiel hat und welche Auswirkungen die weltweite Rüstung verursacht.

Thema: Krieg und Frieden
Typ: GSoA-Newspaper
Ausgabe: 117

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