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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
Die Unterschriftensammlung geht voran
von Andreas Cassee | 23.02.07.

Seit Ende Juni 2006 sammelt die GSoA Unterschriften für die Initiative "für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten". An dieser Stelle geben wir erstmals Einblick in die detaillierte Sammelstatistik.

Trotz winterlicher Temperaturen ist die Unterschriftensammlung kaum ins Stocken geraten. Per Ende Januar wurden insgesamt 74'968 Unterschriften gesammelt, davon sind rund 66'000 gültig. Da der Anteil der ungültigen Unterschriften erfahrungsgemäss noch etwas ansteigen wird, gehen wir davon aus, dass wir noch gut 45'000 Unterschriften brauchen, um die Initiative mit 100'000 Gültigen einreichen zu können.

Woher die Unterschriften kommen, zeigt das nebenstehende Kuchendiagramm. Am fleissigsten sammeln bisher die Regionalgruppen der GSoA, allen voran die Regionalgruppe Bern, die bereits über 11'000 Unterschriften beigesteuert hat. Von den anderen Organisationen des Bündnisses gegen Kriegsmaterial-Exporte haben die Grünen am meisten gesammelt (4'491), gefolgt von der JUSO (2'423) und A Gauche Toute (1'362).

Beglaubigungsmarathon

Die GSoA gehört zu den wenigen Organisationen, die sich aus Kostengründen noch selbst um die Beglaubigung der Unterschriften kümmern. Die Bögen müssen kontrolliert, gezählt, gestempelt und an die einzelnen Gemeinden verschickt werden - eine Riesenarbeit, die wir nur dank zahlreicher HelferInnen an den schon fast traditionellen Beglaubigungs-Sonntagen bewältigen können. Lust zum Mitmachen? Ein Mail an info@kriegsmaterial.ch genügt! Als Belohnung winken ein «Waffenvernichtungsmassen»-Shirt und die Belustigung an den Slogans auf dem Briefpapier der Gemeindebehörden. Unser momentaner Favorit: «Aktiv und wach - Rickenbach».

Ehrgeiziges Sammelziel

Angesichts des erfreulichen Zwischenstands haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis Ende Juli wollen wir die Marke von 120'000 Unterschriften erreichen, um dann Kapazitäten für weitere Projekte wie die Waffengesetz-Initiative zu haben. Dafür ist eine Kraftanstrengung nötig, die nur mit eurer Hilfe zu schaffen ist. Wer sich einer der GSoA-Regionalgruppen anschliessen möchte, möge sich doch bei uns melden (Kontaktadressen hier). Auch für den zweiten gesamtschweizerischen Sammeltag am 17. März sind noch HelferInnen gesucht. Wir zählen auf euch!


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