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WAFFEN INS ZEUGHAUS
Divisionär Hofmeister, zurücktreten!
von GSoA | 20.06.07.

(fb) In der rechtslastigen Postille "Schweizerzeit" vom 18. Mai 2007 ist auf der Frontseite eine Ansprache von Divisionär Eugen Hofmeister, Kommandant Territorialregion 2, abgedruckt.

Der Titel sagt, worum es geht: «Gegen die Entwaffnung des Bürgersoldaten». Die Waffen-Mythologie und Geschichtsklitterei, die darunter ausgebreitet wird, kennen wir zur Genüge. Es lohnt sich nicht, darauf einzugehen. Auffällig an der Rede eines der wichtigsten Köpfe der Armee ist die Hetze gegen Linke, Grüne und insbesondere GSoAtInnen.

Nachdem Jo Lang zweimal namentlich erwähnt wurde, und zwar als Nationalrat, gebraucht Hofmeister Worte, die eigentlich seit den braunen Hochzeiten tabu sein sollten. «Ich vermute stark, dass gewisse linke Wühlmäuse hier eine weitere Stossrichtung entdeckt haben, nachdem ihnen die Armeeabschaffung in zwei Volksabstimmungen misslungen ist, die Armee und das Schiesswesen zu demontieren.»

Theres Frösch, Fraktionschefin der Grünen, verlangte in der parlamentarischen Fragestunde eine bundesrätliche Stellungnahme zu diesem Rundumschlag. Denn wer politische GegnerInnen als «Wühlmäuse» bezeichnet, hat in der Armeeführung eines Staates, der sich für demokratisch hält, nichts verloren. Divisionär Hofmeister, Treten Sie zurück! Und lassen Sie Ihre Waffe in der Kaserne!

Thema: Waffen ins Zeughaus!
Typ: GSoA-Newspaper
Ausgabe: 130

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