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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
Endspurt einer erfolgreichen Sammelphase
von Christian Müller | 20.06.07.

Ein Jahr ist vergangen seit dem Sammelstart am 27.Juni 2006. Nun biegen wir bereits auf die Zielgerade ein und wollen im Sommer die letzten fehlenden Unterschriften sammeln.

Bald haben wir genügend Unterschriften zusammen, um unsere Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten bei der Bundeskanzlei in Bern einzureichen. Kürzlich konnte das GSoA-Sekretariat in Zürich die 100'000ste Unterschrift freudig in Empfang nehmen. Das bedeutet, dass seit der Lancierung im Schnitt ca. 275 Unterschriften pro Tag gesammelt wurden.

Doch die Gemeindekanzleien sind gnadenlos: Sie streichen unerbittlich die Unterschriften von doppelt Unterschreibenden, Minderjährigen, AusländerInnen und unleserlich Schreibenden von unseren Sammelbögen. Wir sind also noch nicht ganz am Sammelziel angelangt. Noch brauchen wir 25'000 Unterschriften, um auch vor der Bundeskanzlei sicher zu bestehen und 100'000 gültige Unterschriften einreichen zu können.

Nationaler Sammeltag am 7. Juli

Einen Teil der fehlenden Unterschriften wollen wir am dritten und letzten nationalen Sammeltag am Samstag den 7. Juli holen. Läuft es auch an diesem Samstag so toll wie am letzten nationalen Sammeltag im März, so sind wir am Abend dem Ziel über 7'000 Unterschriften näher. Am 17. März waren wir in über 40 Ortschaften in der ganzen Schweiz aktiv. Diese Zahl möchten wir noch einmal überbieten. Falls du also Zeit hast mitzusammeln, oder sogar selber oder zusammen mit deiner Organisation einen Sammelstand auf die Beine stellen möchtest, dann melde dich bei uns. Die Kontaktadressen der einzelnen Regionalgruppen findest du auf der Schlussseite dieser Zeitung. Ausserdem findest du laufend aktualisierte Daten und Orte auf der Homepage www.kriegsmaterial.ch. Jedes Engagement ist nötig und sehr willkommen!

Unterschriftenbogen einsenden!

Wir befinden uns erfreulicherweise schon im Endspurt. Nun gilt es, all die Unterschriftenbogen einzusenden, die noch irgendwo gehortet werden. Vielleicht versteckt sich die eine oder andere Unterschrift zwischen zwei längst bezahlten Rechnungen oder wurde als Lesezeichen in der nie zu Ende gelesenen Ferienlektüre vergessen. Es wäre zu schade, wenn bereits gesammelte Unterschriften nicht eingereicht werden könnten. Deshalb: sucht und sendet bitte alle Bogen so schnell wie möglich an das Büro in Zürich (Bündnis gegen Kriegsmaterial-Exporte, Postfach, 8031 Zürich), egal ob mit einer oder acht Unterschriften drauf.

Dankeschön

Ein mehr als grosses Dankeschön gebührt jetzt schon allen unermüdlichen freiwilligen Sammlerinnen und Sammlern, Aktivistinnen und Aktivisten, Spenderinnen und Spendern, die während der letzten 12 Monate zum Sammelerfolg beigetragen haben! Mit eurem Engagement habt ihr mitgeholfen, dass diese Initiative zustande kommt. Wir sind dadurch der Vision einer kriegsmaterialexportfreien Schweiz einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Wir hoffen auch bei den weiteren Schritten auf eure Unterstützung zählen zu können.


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