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ENGAGEMENT GEGEN DIE KRIEGSINDUSTRIE
Alle reden über Waffenexporte – Dank Dir!
von Rahel Ruch | 28.03.09.

GSoA-Initiativen haben es traditionell nicht leicht an der Urne. Damit wir mit der Kriegsmaterial-Initiative einen Erfolg feiern können, braucht es DICH.

Voraussichtlich Ende Jahr steht die Abstimmung über die Initiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» an. Nach den anstrengenden Sammelmonaten können wir endlich die Früchte unserer Anstrengung ernten. Um eine eindrückliche und effektive Abstimmungskampagne machen zu können, braucht es nun jede und jeden. Wir wollen, dass die Initiative in der Öffentlichkeit zu einem zentralen Thema wird. Nicht nur in den Medien, sondern auch im Freundeskreis, bei der Arbeit oder am Stammtisch. Ziel ist es, möglichst viele StimmbürgerInnen dazu zu bewegen, die Initiative anzunehmen. Vorbild bleibt die Initiative «für vermehrte Rüstungskontrolle und ein Waffenausfuhrverbot» von 1972: Damals stimmten 49.7 Prozent der Stimmberechtigten zu. Geben wir also unser Bestes für ein gutes Resultat – vielleicht schaffen wir die zusätzlichen 0.4 Prozent ja! Schliesslich hat die Initiative schon jetzt kleine Erfolge gebracht, beispielswei se die anstehende Revision des Güterkontroll gesetzes oder die Anpassung der Kriegsmaterialverordnung. Es ist wichtig, dass die Initiative in der Öffentlichkeit präsent bleibt. Es darf den Waffenkonzernen nicht gelingen, mit Hilfe ihres Geldes die öffentliche Diskusion zu dominieren.

Im Gegensatz zur Rüstungsindustrie, welche Millionen zur Bekämpfung unserer Initiative einsetzen wird, stehen uns bloss einige zehntausend Franken zur Verfügung – also ein Bruchteil der Mittel der Gegenseite. Auch wenn die GSoA hauptsächlich vom freiwilligen Engagement ihrer AktivistInnen und Mitglieder lebt: Ob wir Plakate drucken, Werbung in Kinos machen oder Inserate schalten können, hängt davon ab, wie gross die finanzielle Unterstützung unserer Mitglieder und SympathisantInnen für den Abstimmungskampf sein wird. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen, seien sie gross oder klein. Für Dein Engagement danken wir Dir bereits jetzt.

Was tun?

Damit wir eine breite Öffentlichkeit für unser Anliegen gewinnen können, braucht es viele kreative Ideen, eindrückliche Aktionen und eine Prise Provokation unsererseits. Und so kannst Du Dich für die Initiative engagieren:

  • Komm ans Fitamin vom 20./21. Juni (siehe Kasten nebenan) oder an die GSoA-VV am 19. April.
  • Schliess Dich einem regionalen Abstimmungskomitee an.
  • Hilf mit bei der Organisation von Informationsständen, Veranstaltungen, Aktionen und verteile Flyer oder Abstimmungszeitungen an der Uni, der Schule oder in Deinem Quartier.
  • Schreibe Leserbriefe. Melde Dich, falls Du zusätzliche Informationen brauchen kannst.
  • Mach mit bei Aktionen gegen Rüstungskonzerne (Blockaden, Strassenaktionen).
  • Sammle Informationen über Rüstungsfirmen und Waffenexporte und stelle sie uns zur Verfügung.
  • Nutze das Internet, um für die Initiative zu werben: Schicke Mails an Deine FreundInnen, informiere andere über Plattformen (zum Beispiel Facebook) oder Deinen Blog.
  • Hilf uns, die Abstimmungskampagne zu finanzieren. Mit einer Spende von 50 Franken können wir beispielsweise 1’000 Flyer drucken. Wenn 10 Leute 100 Franken spenden, können wir ein Inserat schalten.
  • Spende ab jetzt bis zur Abstimmung monat - lich einen fixen Betrag per Lastschriftverfahren. Ein Formular findest Du auf unserer Website unter: www.gsoa.ch
  • Neu sind auch Online-Spenden über die GSoA-Website möglich. Mehr dazu unter www.gsoa.ch/gsoa/spenden/
  • Wir sind auch immer wieder dankbar über allerlei Sachspenden und Hilfe im Sekretariat (vom Verpacken von Couverts bis zum Grafikdesign eines Flyers).

Wenn Du mithelfen möchtest oder einfach mal neugierig bist, melde Dich bei einem GSoA-Sekretariat, bei gsoa@gsoa.ch oder sende den Talon auf der letzten Seite dieser Zeitung ein.

Wir freuen uns auf eine lautstarke Kampagne mit Euch!


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