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ZIVILDIENST
Armee soll in Zukunft wieder Gewissen prüfen
von Adi Feller | 19.02.11.

Als Reaktion auf die steigende Anzahl Zivildienstleistender will der Bundesrat auf den 1. Februar 2011 ein so genanntes «Gespräch Zivildienstgesuch (GZG)» auf den 1. Februar 2011 einführen. Alle Rekruten, die ein Zivildienstgesuch stellen wollen, müssen zuerst zu diesem «Gespräch» antraben und werden von Angestellten des VBS befragt. Weitere Verschärfungen sind ebenso gravierend: Neu müssen alle Zivis den langen Einsatz (mindestens 180 Tage) in den ersten drei Jahren nach Zulassung zum Zivildienst leisten. Ausserdem werden die Spesen halbiert. Damit erschwert es der Bundesrat jungen Männern, einen sinnvollen Dienst an der Gesellschaft zu leisten. Ein Problem stellt die steigende Anzahl Zivis sowieso nicht dar: Die Armee braucht die jungen Männer einzig zur Aufrechterhaltung des Massenheeres. Die Antwort der GSoA auf die geplanten Verschärfungen ist klar: Die Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht, für welche die GSoA bereits 50'000 Unterschriften gesammelt hat. Sie packt das Problem an der Wurzel und ermöglicht gleichzeitig einen freiwilligen Zivildienst für alle.

Thema: Armee und Zivildienst
Typ: GSoA-Newspaper
Kategorien: Zivildienst
Ausgabe: 145

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