Themen > Waffen ins Zeughaus!


Editorial
von Andreas Weibel | 19.02.11.

Wir brauchen Deine Hilfe. Und zwar dringend. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat eine friedenspolitische Initiative eine Chance, angenommen zu werden. Aber es wird knapp. Sehr knapp. In den Städten müssen wir möglichst viele StimmbürgerInnen an die Urnen mobilisieren, um ein Volksmehr zu erreichen. Und wir müssen einzelne ländliche Kantone gewinnen, um das Ständemehr zu schaffen. Das bedeutet: Wir haben viel Arbeit vor uns.

Die GegnerInnen der Initiative sind teilweise irre und ihre Argumente sind schwach. Aber sie haben ausgezeichnete Beziehungen zum bürgerlichen Politfilz. Vor allem verfügen sie über Geld. Viel Geld. Die Waffenlobby hat begonnen, die ganze Schweiz mit teurer Propaganda zu überziehen. Und diese Propaganda wird wirken, wenn wir ihr nichts entgegenstellen.

Viele Menschen sind empört, dass die national-konservativen Milieus erzwingen wollen, dass die Ordonnanzwaffen weiterhin zuhause aufbewahrt werden sollen. Es macht Hoffnung zu sehen, wie junge Menschen, Frauen, Ärztinnen, sogar Polizisten und altgediente Offiziere beginnen, sich aktiv für ein vernünftigeres Waffenrecht zu engagieren. Wenn wir gewinnen wollen, brauchen wir aber noch mehr Leute, die Flugblätter verteilen. Mehr Leute, die Leserbriefe schreiben. Mehr Leute, die bereit sind, die Kosten für ein Zeitungsinserat zu übernehmen.

Jeder Leserbrief, den Du abschickst, ist ein kleiner Schritt hin zu einem JA am 13. Februar; jeder Flyer, den Du verteilst, kann einen unentschiedenen Stimmbürger überzeugen; jeder Franken, den Du spendest, ist eine Investition in eine friedlichere Schweiz. Auf der letzten Seite dieser Zeitung findest Du Kontaktdaten unserer Regionalgruppen sowie einen Einzahlungsschein. Melde Dich bei uns. Wir zählen auf Deine Hilfe.

Thema: Waffen ins Zeughaus!
Typ: GSoA-Newspaper
Ausgabe: 145

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