Themen > Armee und Zivildienst


Soldatenberatung ist nötig
von Adi Feller | 23.02.12.

Sie existieren seit Jahrzehnten und sind so beliebt und unerlässlich wie eh und je: Die Beratungsstellen für Militärverweigerung und Zivildienst (in Bern, Zürich, Basel und Luzern sowie in Genf, Lausanne und im Tessin). Sie bieten Hilfe bei Problemen während des Militärdienstes und informieren über die Möglichkeiten des Zivildienstes und um vom Militär wegzukommen. Besonders um die Starttermine der Rekrutenschulen überhäufen die angehenden SoldatInnen die Beratungsstellen mit Anfragen.
Ein Problem liegt darin, dass die staatlichen Stellen ihre Informationspflichten nicht wahrnehmen. An den Orientierungstagen und an der Aushebung machen sie fast ausschliesslich Werbung für das Militär. Mit Glück gibt es am Rande der Veranstaltung Informationen über den Zivilschutz und den Zivildienst. Deshalb kennen viele junge Männer ihre Rechte und Möglichkeiten nur ungenügend und müssen sich die gewünschten Informationen selber zusammensuchen. Hierbei sind die Beratungsstellen behilflich.

Eine Übersicht über die Kontaktmöglichkeiten zu den Beratungsstellen findet sich unter www.gsoa.ch/soldat

 


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