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MOWAG
Thurgauer Panzer töten weltweit!
von Thomas Leibundgut | 20.11.15.

Am 20. August fand im Rahmen der Aktionstage «Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen» eine Demonstration von Konstanz bis zum Sitz des Kriegsmaterialkonzerns Mowag in Kreuzlingen statt. Mit dieser vom Flüchtlingsnetzwerk «Refugees for Refugees» initiierten Aktion machten die Teilnehmenden den Zusammenhang zwischen Waffenexport und Flucht deutlich.

Schon etliche Male sind Panzer aus Kreuzlingen in militärischen Konflikten auf der ganzen Welt eingesetzt worden: Bei Pinochets Putsch in Chile, im Krieg in Afghanistan sowie beim Einmarsch von saudischen Truppen in Bahrain.
Die FriedensaktivistInnen forderten einen sofortigen Exportstopp von Kriegsmaterial und legten aus Protest symbolische Leichen vor den Eingang der Mowag-Fabrik. Denn: die Schweiz und – durch die Mowag auch sehr stark – der Kanton Thurgau heizen militärische Konflikte auf der ganzen Welt weiter an. Auf diese Weise sorgt die Schweiz für globale Instabilität und Unsicherheit, die wiederum Tausende in die Flucht treiben.

Thema: Kriegsmaterial-Exporte
Typ: GSoA-Newspaper
Kategorien: Rüstungsindustrie
Ausgabe: 164

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