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LESERBRIEF
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von GSoA | 01.09.98.

Papierverschleuderung!


«Bild»-Legende auf der Titelseite der GSoA-Zitig Nummer 76 vom Juni 1998: «Vorschlag: Machen Sie sich ein Bild von unserer Finanzlage!» Also gut, ich will's versuchen (mit dem Risiko, dass das Bild schief wird).
Muss einem mit dem Vorschlag-Hammer eingebleut werden, dass mit der GSoA etwas nicht stimmt? Und soll ums Verrecken eindringlich und für den Dümmsten ersichtlich werden, dass einerseits ein Finanzloch (oder Grossloch) besteht und deshalb Sparen nicht angezeigt ist, sondern GSoA-Zitig-Papier - und also auch Geld - noch und noch mit Leere (leeren Foto-Kästchen usw.) massiv verschleudert werden muss? Bin ich zu dumm (und zu alt), um diesen neuen GSoA-Zitigs-Stil zu begreifen? Das wären Fragen, die mich von einer zur nächsten GSoA-Zitigs-Nummer mehr und mehr beschäftigen. Ob ich darauf Antworten erhalte, die einleuchtend sind und die auch ich begreifen kann? Schön wär's! Das um so mehr, als ich mir vorstellen kann, dass auch anderen Alt- und Neu-GSoAtinnen und GSoAten ähnliche Fragen durch ihre - von zuviel sinnloser Papierverschleuderung - frustrierten Köpfe gehen.
Mit meinem simplen Gemüt meine ich einstweilen, dass viel leeres Papier (noch sonstiger Leerlauf) weder Teil einer «umfassenden Friedenspolitik» (zu der als Teilchen die Armeeabschaffung gehört) ist, noch ein geeignetes Mittel sein kann, um weltweit möglichst effektiv alle Unheilsarmeen abzuschaffen.


Mit freundlichen Grüssen (auch wenn mir das bei meiner Verärgerung etwas schwer fällt)


Ralf Winkler

Thema: Armee und Zivildienst
Typ: GSoA-Newspaper
Kategorien: GSoA
Ausgabe: 77

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