GSoA-Zeitung
Medienmitteilungen
 

WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
Armeehalbierung? Schön wärs!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 12.12.2014


Von Verwirrtaktiken und Scheinreduktionen. Eine kleine Orientierungshilfe im Zahlensalat zum Armeebestand im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA).

Die NZZ titelte nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrates zur WEA: "Der Armeebestand wird halbiert" . "Die Armee (…) zu halbieren, ist absolut verfehlt", hiess es in der Medienmitteilung der JSVP noch am selben Tag. „"Halbierung des Armeebestandes auf 100 000 Mann" beschrieb auch der Tages-Anzeiger am Tag darauf die Bestandsreduktion.

Eine Halbierung findet auch wirklich statt. Und zwar die einer fiktiven Zahl. Wer die Botschaft zur WEA liest, stellt fest: "Mit 100'000 wird der Sollbestand gegenüber der bisherigen Armee ...

weiterlesen

OSZE
OSZE reformieren, Nato abschaffen!
Krieg und Frieden | von GSoA | 04.12.2014

Am 4. und 5. Dezember 2014 wird der Minister_innenrat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Basel zusammenkommen.*

Wir rufen die OSZE auf, ihrer ursprünglichen Rolle gerecht zu werden und unsere Kritik ernst zu nehmen. Die OSZE darf nicht zu einer Organisation werden, die sich auf das Planen und Durchführen von Gipfeltreffen beschränkt, bei denen die Aussenminister_innen hinter verschlossenen Türen über internationale Politik beraten. Statt sich hinter Mauern zu verbergen und Kritik durch Militärpräsenz zu unterbinden, soll die OSZE die NGOs und Bürger_innen Europas anhören, und in den ...

weiterlesen

WEA
Kritik an der geplanten Weiterentwicklung der Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 16.10.2014

Am 1.10.2014 wurde die Weiterentwicklung der Armee 2014 in der Sicheheitskommision des Ständerates besprochen - natürlich nicht ohne die GSoA!

Während einer halben Stunde legten wir den Ständerät_innen dar, welche Punkte an der geplanten Reform besonders stossend und teilweise geradezu gefährlich sind.

Kritisiert haben wir hauptsächlich folgende Punkte:

  • Innere Einsätze
  • Mobilmachungskonzept
  • Grösse der Armee
  • Finanzielles

Aus unserer Sicht liegt der Weiterentwicklung keine umfassende Analyse der Bedrohungslage zu Grunde. Für uns ist nach wie vor klar, dass die echten Bedrohungen heute ziviler Natur sind und die Armee nur wenig zu ...

weiterlesen

ZIVILDIENSTGESETZREVISION
Revision Zivildienstgesetz – Verpasste Chance
Armee und Zivildienst | von GSoA | 27.08.2014

Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Zivildienstgesetzrevision verabschiedet. Mit Enttäuschung nimmt die GSoA zur Kenntnis, dass der Bundesrat den Zivildienst gegenüber dem Militärdienst auch in Zukunft stiefmütterlich behandelt.

Der Zivildienst soll weiterhin 1,5-mal so lange dauern wie der Militärdienst. Die Revision lässt Artikel 8 unangetastet. Diese Ungleichbehandlung ist Ausdruck einer geringeren Wertschätzung des Zivildienstes im Vergleich zum Militärdienst. Die anderthalbfache Dauer ist als Strafe politisch motiviert und soll junge Menschen davon abhalten, sich zivil für die Gesellschaft zu engagieren. Damit steht die Wehrpflicht dem zivilen Engagement der SchweizerInnen weiterhin ...

weiterlesen

FÜR EINEN GERECHTEN FRIEDEN FÜR ALLE!
Rede anlässlich der Gaza-Friedensdemonstration vom 23.08.14 in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.08.2014

Liebe Friedensbewegte, liebe Betroffene

Ich rede zu euch als Vertreter der GSoA, wo ich Sekretär bin und als Vertreter der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina jvjp, wo ich Mitglied bin. Beide Organisationen sind humanistisch und universalistisch. Der Grundsatz gilt: alle Menschen sind gleich, alle Völker sind gleichberechtigt. So ist ein palästinensisches Menschenleben nicht weniger wert als ein israelisches Menschenleben, auch nicht weniger wert als ein Menschenleben in Aleppo.
Darum hat das palästinensisch-arabische  Volk das gleiche Recht auf einen unabhängigen Staat wie das israelisch-jüdische Volk, damit beide ...

weiterlesen

KRIEG UND FRIEDEN
GAZA: STOPP DER MILITÄRISCHEN AGGRESSION UND DER BLOCKADE
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.08.2014

Am nächsten Samstag, 23. August, findet in Bern eine gesamtschweizerische Demonstration gegen den Krieg im Gazastreifen statt. Organisiert wird die Demo von einem breiten Bündnis von verschiedenen Organisationen, die zusammen den untenstehenden Demoaufruf verfasst haben.

Zusammen wollen wir ein Zeichen setzen für den Frieden und unsere Solidarit ...

weiterlesen

100 JAHRE NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG
Antinationalistischer Friedensmarsch am 1. August
Krieg und Frieden | von GSoA | 10.07.2014

Die GSoA demonstriert am 1. August in Basel zusammen mit linken Parteien und Friedensorganisationen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz gegen Militarismus und Nationalismus.

Der 1. August 2014 fällt zusammen mit dem 100. Jahrestag der Generalmobilmachung. Die Schweiz hat sich an der Massenschlächterei nicht beteiligt. Aber sie hat ...

weiterlesen

GSOA-VOLLVERSAMMLUNG 2014
Nach Gripen-Nein - Armee abspecken!
Kampfflugzeuge | von GSoA | 03.07.2014

Am 22. Juni nahmen rund 50 Aktivist_innen aus der ganzen Schweiz an der Vollversammlung der GSoA teil. Mit einer passenden Aktion haben wir gefordert, dass die Armee die Gripen-Gelder nun nicht einfach einverleiben darf, sondern gehörig abzuspecken hat. Daneben beschäftigten sich drei Referate mit dem Ersten Weltkrieg, der ...

weiterlesen

BÜPF UND NDG
Überwachungsstaat Schweiz?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 26.06.2014

Zurzeit bearbeitet das Parlament zwei Vorlagen, die dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ausgefeiltere Methoden zur Überwachung der Schweizer Bevölkerung erlauben würden, und auch die Militärjustiz soll diese künftig nutzen können. Die GSoA erachtet dieses Vorhaben für grundrechtswidrig und gefährlich und wird die bereits angekündigten Referenda dagegen deshalb unterstützen.

Die geplante Totalrevision des Bundesgesetzes betreffend der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) und der inhaltlich stark damit verbundene Entwurf für das überarbeitete Nachrichtendienstgesetz (NDG) sehen für die Strafverfolgungsbehörden, aber auch für den Staatsschutz weitreichende Überwachungsmöglichkeiten vor ...

weiterlesen

AUSLANDEINSÄTZE
Ziviles Friedenshandwerk statt militärisches Kriegshandwerk!
Krieg und Frieden | von GSoA | 04.06.2014

Das Ende des Kalten Krieges und erst recht die Auflösung des Warschauer Paktes 1991 stürzten die meisten Armeen in Legitimations- und die Rüstungskonzerne in Absatzkrisen. Am stärksten betroffen war die Nato, die ihre Existenz immer mit der des Warschauer Paktes begründet hatte. Gleichzeitig bot die Implosion des so genannt „realsozialistischen" Lagers den USA die Chance, ihre militärische Macht imperial auszuweiten. Zur Bannung der Gefahr wie zur Wahrung der Chance sollte sich der grossserbische Tyrann Milosevic als klassischer „Diabolus ex machina" erweisen. Am Anfang des Balkankrieges standen eine UNO und eine OSZE, die dank ihrer ...

weiterlesen

2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  >
NEWSLETTER
 
NAHOST-PETITION
SPENDENAUFRUF
TWITTER
FACEBOOK
SUCHE
ARMEEPROBLEME?