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KRIEG UND FRIEDEN
Ostermarsch 2006
von GSoA | 10.04.06.

Gut drei Jahre nach dem Kriegsbeginn im Irak und den grossen Antikriegsdemonstrationen in der Schweiz findet zum vierten Mal ein Berner Ostermarsch statt. Der Ostermarsch ist bereits ein fester Teil in der Agenda der Berner Friedensbewegten. Nach den Ostermärschen unter den Titeln ?eine friedliche Welt ist möglich?, ?Gewalt überwinden? und ?Stoppt Gewalt gegen Frauen? stellen die OrganisatorInnen dieses Jahr die ökonomische Gewalt ins Zentrum und beschäftigt sich mit Alternativen zum herrschenden Wirtschaftssystem. Der Ostermarsch vereint auch dieses Jahr wieder kirchlich und/oder politisch engagierte Menschen und Gruppen.

Wir informieren im Rahmen dieser Pressekonferenz über Motivation, Ablauf und Inhalt unseres Ostermarsches vom Ostermontag, 17. April 2006 um 13.00 im Eichholz.

Ablauf des Ostermarsches   Beitrag über den Ostermarsch

 

Medienkonferenz zur Ankündigung des Ostermarsch

Dieses Jahr findet der vierte Ostermarsch statt. Im Jahr 2003 haben wir die Tradition der Ostermärsche hier in Bern wieder aufgenommen, ausgelöst durch den Krieg im Irak und die vielfältigen weltweiten Proteste. Fest entschlossen, die Ostermarsch-Bewegung weiterzuführen und zu institutionalisieren, fuhren wir 2004 weiter mit dem Slogan „Gewalt hat nicht das letzte Wort“. Auch 2005 spielte die Zusammenarbeit wieder und unter dem Motto „Stoppt Gewalt gegen Frauen“ nahmen wir erneut einen anderen Aspekt der Friedensarbeit auf.

2006 nun geht es um ökonomische Gewalt. Kriegerische Konflikte bedingen ökonomische Gewalt, sie bedingen soziale Ungerechtigkeit und werden umgekehrt auch dadurch ausgelöst. Die unzähligen Ungerechtigkeiten, die jeden Tag passieren, globale Konzerne, die Profitmaximierung vor Menschenrechte stellen, korrupte und nach Macht strebende Regierungen, die tagtäglich Menschen unterdrücken und töten, all das deprimiert und lässt viele Leute im Glauben, sowieso machtlos und ohne Chance zu sein. Auch wir stehen der ganzen Situation oft ungläubig und untätig gegenüber. Und trotzdem: das schreit nach Widerstand! Und trotzdem: Es gibt auch andere Wege! Hoffnung ist da. Diese Hoffnung ist es, die den Ostermarsch jedes Jahr wieder begleitet und trägt. Dieses Jahr ganz besonders, da wir bei der Auswahl der RednerInnen darauf geachtet haben, Alternativen vorzustellen. Es ist möglich, anders zu produzieren, es ist möglich, anders zu lernen und zu lehren, es ist möglich, anders zu handeln.

Rede Longo Mai Rede Kirchen / RebelDia Rede Denkmal Rede Louise Schneider GSoA

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