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ETH-STUDIE
Studie Sicherheit 2010 bestätigt GSoA-Initiativen
von GSoA | 28.05.10.

Die heute veröffentlichte ETH-Studie Sicherheit 2010 bestärkt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA in ihrem Vorhaben, eine Volksinitiative zur Aufhebung der Wehrpflicht zu lancieren: 45 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind gegen die Wehrpflicht.

Die Orientierungskrise der Schweizer Armee hinterlässt Spuren: Das Massenheer und sein Herzstück, die Wehrpflicht, werden angezweifelt. Laut der Studie Sicherheit 2010 sind 46 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer der Meinung, die Armee sollte verkleinert werden und 45 Prozent sprechen sich für die Abschaffung der Wehrpflicht aus. Nur gerade 39 Prozent möchten am bisherigen System festhalten. Das zeigt, dass die Legitimation des Schweizer Massenheeres in der Schweizer Bevölkerung arg bröckelt.

Die GSoA ist zuversichtlich, dass ihre anstehenden Volksinitiativen gute Chancen haben. Insbesondere das aktuelle Vorhaben der GSoA, die Initiative „Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht“, dürfte nach den neuesten Umfrageergebnissen am Puls der Schweizer Bevölkerung sein. Die Zeit der Wehrpflicht-Massenheere ist vorbei, junge Menschen sehen kaum mehr ein, wieso sie in der sinnlosen Institution Armee ihre Zeit absitzen sollen. Hingegen ist die Zustimmung zum Zivildienst überwältigend. Das bestätigt die GSoA in ihrer Entscheidung, in ihrer Initiative den Zivildienst als freiwilligen Dienst beizubehalten.
Die GSoA wird noch diesen Frühsommer mit der Unterschriftensammlung beginnen und ist überzeugt, dass die Unterschriften in kurzer Zeit beisammen sein werden.

Auch die weiteren GSoA-Initiativen stehen unter einem guten Stern. Schon während der Unterschriftensammlung wurde klar, dass die Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung geniesst. In der Studie Sicherheit 2010 wird diese Frage erstaunlicherweise nicht aufgeworfen – obwohl tatsächlich ein Kapitel „Militärische Traditionen“ besteht.

Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, welche nach Angaben aller Beteiligten insgesamt mit bis zu 15 Milliarden Franken beziffert wird, dürfte in der Bevölkerung kaum auf Anklang stossen: Die Schweizerinnen und Schweizer sind grossmehrheitlich gegen eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets.


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