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JA ZUR AUFHEBUNG DER WEHRPFLICHT!
Die Allgemeine Wehrpflicht ist eine Illusion
von GSoA | 25.07.13.

Mit einer Aktion in Gstaad im Rahmen des Gstaader Open machte die GSoA heute darauf aufmerksam, dass die Wehrpflicht längst nicht mehr für alle gilt. Wir waren mit Roger Federer unterwegs, einmal mit Tennis-Racket und einmal mit Gewehr.

Roger Federer ist militärdienstuntauglich. Dies steht in krassem Widerspruch zu den körperlichen Leistungen, die er in seinem Alltag als Tennisstar erbringt. Doch er ist nicht der einzige untaugliche Spitzensportler: Auch das Kader der Fussball-Nati von 2010 bestand zu einem Grossteil aus Militärdienstuntauglichen. Gerade mal zwei von ihnen waren diensttauglich. Für Spitzensportler ist die Möglichkeit, sich über Ärzte vom Militärdienst suspendieren zu lassen, oft der einzige Weg, sich ungehindert ihren Karrieren zu widmen.

Profi-Sportler wie Roger Federer haben Besseres zu tun, als sich in Kasernen zu langweilen. Für GSoA-Mediensprecherin Seraina Patzen ist klar: "Nicht alle haben Zeit Krieg zu spielen. Hätte Roger Federer in der feldgrünen Uniform seine Zeit verplempert, hätte er nicht so oft auf dem Grün von Wimbledon gewonnen!"

Das Beispiel von den Spitzensportlern zeigt einmal mehr, dass die Allgemeine Wehrpflicht zu einer Illusion geworden ist. Wer sich einen gutmütigen Arzt leisten kann, schafft den blauen Weg; die anderen sind zum Dienst verdonnert. Die markanten Unterschiede zwischen den Untauglichkeitsquoten der Kantone (JU: 50.4 %, AI: 18.2 %) (http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/30661.pdf) machen das Gleiche deutlich: Wer aus einem urbanen und daher tendenziell eher armeekritischeren Umfeld kommt, leistet oft keinen Militärdienst. Die Armee braucht längst nicht mehr alle Männer eines Jahrgangs und lässt diese Ausmusterungen deshalb gerne geschehen. Am 22. September haben wir die Chance, der unsportlichen Wehrpflicht ein Ende zu setzen.

Wir wünschen Roger Federer viel Erfolg am Gstaader Open. Im Gegensatz zu den Militärnostalgikern weiss die GSoA: "Nicht alle haben Zeit Krieg zu spielen."

 


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