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GSOA-VOLLVERSAMMLUNG 2014
Vollversammlung GSoA - Nach Gripen-Nein: Armee muss abspecken!
von GSoA | 22.06.14.

Vollversammlung GSoA – Ein grosser Sieg zum einen, ein trauriger Jahrestag zum andern

Rund 50 Aktivist_innen und Symphatisant_innen aus der ganzen Schweiz nahmen heute Sonntag an der 32. GSoA-Jahresversammlung im Restaurant Kreuz in Solothurn teil. Dieses Jahr standen zwei Themen im Zentrum der Vollversammlung: Zum einen wurde im Jahresrückblick der historische Abstimmungssieg vom 18. Mai ausgewertet. Zum anderen befassten wir uns intensiv mit dem Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs.

Es war ein intensives Jahr für die GSoA. Sowohl die Abstimmungskampagne zur Aufhebung der Wehrpflicht, wie auch die gewonnene Gripen-Kampagne forderten viel Energie. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler Aktivist_innen konnten wir am 18. Mai einen historischen Sieg der GSoA feiern. Sechs Jahre haben wir auf diesen Sieg hingearbeitet: Wir haben über 100'000 Unterschriften für eine Initiative gesammelt. Diese Initiative ermöglichte eine referendumsfähige Vorlage, wofür dann weitere 100'000 Unterschriften gesammelt wurden. Es folgte ein ereignisreicher und unvergesslicher Abstimmungskampf. Und wir haben gesiegt! 10 Milliarden an Steuergelder werden nicht wie geplant in die Aufrüstung fliessen.

So blickten wir an der diesjährigen Vollversammlung nochmals auf die geleistete Arbeit zurück und feierten das Grounding der 22 Gripen-Kampfflugzeuge. Die GSoA wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Gripen-Geld von der Armee zurück in die Bundeskasse fliesst. Symbolisch dafür gestalteten wir an der Vollversammlung eine Aktion, bei der wir das ganze Geld aus  einem grossen Armee-Sparschwein ausschütteten. GSoA-Sekretärin Nora Komposch meint dazu: "Wir wollen keine 5-Milliarden-Armee. Dieses Geld gehört der Bevölkerung und nicht dem Militär. "

Jahrestag des Ersten Weltkriegs

Im zweiten Teil der Vollversammlung widmeten wir uns ganz dem traurigen Jahrestag des Ersten Weltkrieges. Einleitend betonte Jo Lang, dass die Aufrüstung und Spannungspolitik die Ursachen des Krieges waren - In drei weiteren Referaten erschlossen wir das grosse Thema weiter: Das erste Referat hielt Stéfanie Prezioso (Universität Lausanne) zu Patriotismus und Nationalismus, im zweiten Referat berichtete der Historiker Dr. Christoph Jahr (Universität Düsseldorf) über Kriegsdienstverweigerung und im dritten Referat erfuhren wir durch die GSoA-Sekretärin Daniela Fischer mehr über die internationale Friedensbewegung während des "Grossen Krieges".

In den anschliessenden Diskussionen und Workshops wurden weiteres Wissen und Meinungen ausgetauscht. Die GSoA wird sich dieses Jahr weiterhin vertieft mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigen. GSoA-Sekretärin Daniela Fischer meint "Aus Geschichte soll man lernen. Das Wissen über den Ersten Weltkrieg soll uns unter anderem zeigen, dass Aufrüstung, wie sie heute auch stark im Gange ist, zu einer Katastrophe führt und verhindert werden muss."

Die Vollversammlung war spannend und motivierend und stimmte die GSoA-Aktivist_innen zuversichtlich für die Zukunft. "Die GSoA steht an einem spannenden Entwicklungspunkt. Ich freue mich auf eine aktive, spannende Zukunft in meinem GSoA-Aktivismus" meint GSoA-Sekretärin Nora Komposch.

Folgende Bilder stehen Ihnen in hoher Auflösung zur freien Verfügung:
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Thema: Krieg und Frieden
Typ: Press releases
Kategorien: GSoA

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